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Kritik

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Ian
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BeitragThema: Re: Kritik   30.06.15 22:47

InsertUserNameHere schrieb:
Verstehe nicht, wieso die Leute mit dem CGI immer soooo übertreiben.

Ja das bemerke ich auch häufig.
Vor allem haben die meisten da ein totales Schwarz/Weiß-Denken.
Für die gibt es nur "beschissen" oder "genial". Etwas dazwischen (was bei JW ja eindeutig der Fall ist)
gibt es bei denen nicht.
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N!ko
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BeitragThema: Re: Kritik   30.06.15 22:51

Deshalb wollte ich das auch nicht in den Kritik Thread tun, weil das
garnichts mehr mit Kritik zu tun hat.

Kovu schrieb:
...ist bei NC ja immer mehr Klamauk als wirklich seriöse Kritik.

Es gab mal ne Zeit, wo er auch noch wirklich was kritisiert hat, mit Begründung usw.
Nun versucht er sich als "comedian" oder sowas einfach nur Filme zu zerreisen.
Auf jedenfall kann er die Sequels wirklich nicht leiden. Das ist kein Klamauk...

Ian schrieb:
InsertUserNameHere schrieb:
Verstehe nicht, wieso die Leute mit dem CGI immer soooo übertreiben.

Ja das bemerke ich auch häufig.
Vor allem haben die meisten da ein totales Schwarz/Weiß-Denken.
Für die gibt es nur "beschissen" oder "genial". Etwas dazwischen (was bei JW ja eindeutig der Fall ist)
gibt es bei denen nicht.

Ich glaube, es liegt einfach daran, das es JP ist. Es MUSS einfach genial aussehen.
Alles andere ist unakzeptabel. JP hat die Messlatte einfach zu hoch gesetzt...
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Ian
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BeitragThema: Re: Kritik   30.06.15 23:08

N!ko schrieb:
Deshalb wollte ich das auch nicht in den Kritik Thread tun, weil das
garnichts mehr mit Kritik zu tun hat.

Auch wenn es an sich keine proffesionelle Kritik ist bleibt es ja irgendwo noch eine Kritik (wenn auch fragwürdig).
Deshalb habe ich es hierher verschoben. Wink

N!ko schrieb:
Ich glaube, es liegt einfach daran, das es JP ist. Es MUSS einfach genial aussehen.
Alles andere ist unakzeptabel. JP hat die Messlatte einfach zu hoch gesetzt...

Trotzdem finde ich solche Äußerungen unangebracht.
Nur weil etwas nicht "genial" ist ist es noch lange nicht "beschissen".
Beim Fan-Treffen hat unser User Nick ja bei einer bestimmten Szene auch diese Wortwahl
getroffen. Ich reagiere aber erlich gesagt immer sehr allergisch darauf weil mir das Wort in
den Kontext einfach zu extrem ist. Klar kann etwas "nicht gut" aussehen. Aber unter "beschissen"
verstehe ich echt was anderes.

Denn wenn ich mir die Effekte so ansehe denke ich mir

alleine im Bezug auf den ersten Trailer,
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N!ko
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BeitragThema: Re: Kritik   30.06.15 23:30

Joah gut, die Herbivoren waren jetzt wirklich nicht das gelbe vom Ei,
verglichen mit den anderen Tieren. Man merkt deutlich dass sie sich am
I-Rex die meiste Mühe gegeben haben, weil er wirkich gut ist. Besser als
die Raptoren und der JW T-Rex.... Ich denk mal einfach das in JW
99% CGI ist und das merkt man sofort. Diese gesunde Harmonie
aus VFX und Animatronic aus den Vorgängern ist verschwunden, dabei war die Apatoszene einfach nur
viel "realer" als z.B. die Raptoren, die ihr Maulkorb haben.

Sagen wir so: verglichen zu den drei Vorgängern stinkt die VFX im Gesamtpaket doch ab.
(nicht nur wie die Haut zu sehen ist).
Einzig TLW hatte wirklich grandioses VFX von allen vier Filmen.

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Ian
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BeitragThema: Re: Kritik   30.06.15 23:38

^Genau so eine Äußerung bringt es auf dem Punkt.
Klar JW ist weit davon entfernt wirklich perfekte Effekte zu haben.
Aber es ist halt auch nicht "beschissen". Es ist ein Spiel zwischen
Licht und Schatten. Die Ankylosaurier und der T-Rex in der finalen
Szene sind wirklich "nicht gut" und insbesondere bei der Szene
den den Film abschließt hätte man sich viel mehr Mühe geben müssen.
Der I-Rex dagegen sieht in 85% des Films echt Klasse aus.
Vielleicht sogar auf dem selben Nievou wie die anderen JP-Filme.
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N!ko
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BeitragThema: Re: Kritik   01.07.15 0:01

Klar, das Wort "beschissen" wird manchmal zu leichtsinnig
verwendet aber ich glaub es ist akzeptabel es so zu nennen,
wenn man hier die VFX aller vier Filme vergleicht. Sprich nur bei vier
Aber im allgemeinem kann man das nicht behaupten.
B-Movies haben ja "beschissene" Effekte.

Aber diese NC Äußerungen sind einfach nur dämlich....
Vorallem weil er nur Mist redet. Seid wann sehen die
Tiere "durchsichtig" aus oder
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BeitragThema: Re: Kritik   01.07.15 0:58

"I skipped to a random point in the video and Doug is complaining about the CG
So now everytime I see the movie I have to be perplexed someone out there is pissy enough to bitch about the CG.The CG’s really not perfect,but that level of McNitpicking is when criticizing becomes bitching."

Ein sehr passender Kommentar von einem User...
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Diavid
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BeitragThema: Re: Kritik   28.10.15 6:46

Hier wird mal nicht gegen The Lost World gehetzt^^:

Es ist dann letztlich doch wesentlich erfüllender, zum einhundertsten Mal „Jurassic Park“ und „Lost World“ anzusehen.


http://www.gn-online.de/Nachrichten/Jurassic-World-Aufwendig-aber-nicht-gut-128767.html
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http://www.jpgenesis.de.ki
Tim Murphy
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BeitragThema: Re: Kritik   28.10.15 8:07

Guten Tag. Bin auch mal wieder da 😄
Ich hab hier mal ne tolle Kritik bei Amazon gefunden.


Sehr Realistischer Film!
Von Amazon Customer - 3. September 2015
Ja, richtig gelesen! Dieser Film flechtet eine Menge Realismus in die Science-Fiction ein, die Jurassic Park nun mal ist.

Es gibt hier viele Kinosaurier, die beleidigt um den Film herumschleichen und das Gegenteil behaupten. Aber selbst der beste Kritiker der Welt ist letztlich auf sein Wissen beschränkt und kann darüber hinaus nicht erkennen, was realistisch ist und was nicht. Dem möchte ich hier entgegen wirken, da ich zumindest einen wissenschaftlichen Hintergrund habe.
Das CGI ist entgegen der meisten Aussagen ebenfalls ausgezeichnet: mehr dazu weiter unten.
Für eine Bewertung des Films an sich, bitte zum Ende scrollen.

Fakt 1: Der Indominus Rex (Bösewichtsaurier) ist das realistischste Element der ganzen Filmserie.
Viele halten dies fälschlich für das unrealistischste Element. Die Wahrheit sieht so aus, dass dieses Tier durch Transgenese (Transgenesis) erschaffen wurde, eine Technologie, die wir heute schon haben und verwenden. Beispiel: Man nimmt das Gen für Biolumineszenz aus einer Qualle und fügt sie einem Zebrafisch-Embryo hinzu. Das Embryo baut das Gen ein und wird dadurch ebenfalls lumineszent. Heraus kommt ein leuchtender Fisch, die übrigens seit Jahren als GloFish® verkauft werden: einfach mal googeln. Tatsächlich wurden auch schon leuchtende Hasen auf diese Weise erzeugt. Prinzipiell können wir das Gen für ein Horn aus einem adäquaten Tier nehmen, es einem Pferde-Embryo hinzufügen und so ein Einhorn erschaffen: zusammen mit dem Gen der Qualle sogar ein Einhorn, das nachts leuchtet. Dies ist heute möglich, also in einer Science-Fiction Geschichte erst recht. Wenn wir die Dinosaurier des Jurassic Parks hätten, wäre der Indominus Rex aus diesen und den Genen anderer Tiere herstellbar. Die Erzeugung der ursprünglichen Dinosaurier hingegen ist unmöglich, und das haben wir dem Originalfilm immerhin alle verziehen. Ist der Indominus Rex an einigen Stellen etwas zu clever? Vielleicht! Das geht aber nicht anders, da er sonst zu schnell erlegt würde (man könnte dies auch das "Stirb Langsam Prinzip" nennen)

Fakt 2: Buntere Saurier
Viele Dinosaurier waren teils so farbenreich wie heutige Vögel und hatten Federn. Dies wollte Jack Horner (der echte Alan Grant) schon im Orignalfilm so zeigen, doch Steven Spielberg wollte das nicht, weil er Dinosaurier in Technicolor nicht für erschreckend genug hielt. Darum sind sie grau/braun. Glücklicherweise wurden die Dinosaurier mit jedem Film ein wenig farbenreicher. Es ist immer noch nicht genug Farbe da, aber es wird besser. So hat die Velociraptorin "Blue" etwa einen blauen Streifen am Körper (oben links auf dem Cover zu sehen). Es gibt tatsächlich Leute, die sich über die Farben als unrealistisch beschweren. Ja, die Realität ist unrealistisch, wenn man zu viele Filme sieht Smile

Fakt 3: Die Beziehung zwischen Owen Grady (Chris Pratt) und einem Rudel weiblicher Raptoren ist ein zentraler Aspekt des Films. Die Tiere werden durch Klickertraining (im Notfall googeln) dazu ausgebildet, seinen Anweisungen zu folgen. Das klappt so-lala. Diese Methode funktioniert sogar bei Löwen und vielen anderen Raubtieren. Dass sich Grady selbst als das Alphatier bezeichnet, ist allein seine Aussage und heißt noch lange nicht, dass die Raptoren das ebenso sehen. Die Beziehung ist eher wackelig. Dazu bitte auch bedenken, dass alle heutigen Vögel lebende Dinosaurier sind und sich ihr Verhalten auch in einigen Punkten ähnelt -- zumal sind Raptoren in allen JP Filmen als intelligent etabliert. Intelligente Raubvögel lassen sich problemlos trainieren. Unrealistisch und klischeehaft wäre das nur, wenn Grady auf ihnen reiten würde -- hoch zu Rossosaurus.

Fakt 4: Der Streichelzoo in Jurassic World zeigt junge Dinosaurier, die anders aussehen als die erwachsenen Tiere.
Perfekt! Auffallend ist vor allem der junge Triceratops, dessen Hörner nach oben statt nach vorne gebogen sind (nebst vieler anderer Details). Diese Details sind alle völlig korrekt und gehören zu den neueren Erkenntnissen der Paläontologie. Dinosaurier wuchsen wie Vögel: die Jungtiere sahen anders aus als die erwachsenen Tiere. Dadurch finden sich in der Paläontologie mehr Dinosaurier als es wirklich gab. So ist etwa Nanotyrannus bloß ein junger Tyrannosaurier, Dracorex und Stygimoloch sind beide junge Pachycephalosaurier, und Torosaurus ein ausgewachsener Triceratops. Sie werden teils immer noch als eigene Arten wahrgenommen, weil sie anders aussehen. Dies ist im Streichelzoo wunderbar repräsentiert und etwas, das dem gemeinen Kinosaurus gewiss nicht auffällt. Die Existenz solch feiner Details zeigt aber, was in diesem Film steckt.

Fakt 5: Tiere sind halt keine Monster
Meckersaurier wüten vor allem bei eine Szene gegen Ende des Films, wo ein Raptor von einem T-Rex nicht angegriffen wird. Sie schauen einander nur an und der T-Rex geht weg. Nun frage ich Sie: haben Sie schon mal ein Tier erlebt (abgesehen von uns Affen), das ein anderes Tier einfach so angreift?
Der australische Kasuar ist effektiv ein moderner Velociraptor (und mit diesen verwandt!): er hat eine rasiermesserscharfe Kralle an einer Zehe, springt Sie an und schlitzt Sie komplett auf, bevor Sie es merken -- aber nur um sich selbst, sein Nest oder sein Gebiet zu verteidigen. Raubtiere greifen nicht wahllos alles an. Sie wollen entweder fressen oder sich schützen. Auch ein T-Rex verschwendet keine wertvolle Energie, um sinnlos Raptoren zu jagen, und das ist eben realistisch. In früheren Filmen hatten die Tiere schlicht ein zu flaches Verhalten (FRESSEN!), und nun ist es komplexer. Das sind die meisten Kinosaurier wohl nicht gewöhnt.

Bewertung der Animationen: Das CGI ist ausgezeichnet!
Mit dieser Aussage stelle ich mich gegen das ganze Internet, wo überall behauptet wird, Jurassic Park hätte viel realistische Saurier, während Jurassic World furchtbar aussehe. Dies wird stets darauf zurückgeführt, dass im Original fast nur Roboter verwendet wurden und CGI sehr sparsam vorkommt, während in Jurassic World fast alles CGI ist. Diese Erklärung ist aber falsch. Die Wirklichkeit sieht so aus:
► Jurassic Park wurde in der Ära von VHS Kassetten produziert, die eine Auflösung von gerade mal 352:480 Pixeln bei 30 Bildern pro Sekunde haben. Heute haben wir Full HD oder sogar 4k. Full HD hat die 12-fache Auflösung von VHS (bei 4k ist es sogar die 48-fache) und wir haben nun auch häufig 60 Bilder pro Sekunde. Wenn man die Auflösung derart vergrößert, muss CGI absolut perfekt sein, damit man es für real hält: das geht auch heute noch nicht. Dragonheart kam ein paar Jahre nach JP in die Kinos und zeigte den ersten glaubwürdigen Drachen in einem Film: als ich ihn aber vor ein paar Jahren in HD sah, musste ich feststellen, dass der Drache plötzlich fast so billig aussah wie das CGI in 90er Jahre Fernsehserien. Der Übergang von VHS zu HD reduziert das Kino CGI der 90er also fast zu Fernseh CGI. Jurassic Park hat den Übergang auf die BluRay nur wegen der vielen Roboter überstanden.
► Die Saurier im Original sind gar nicht so realistisch, denn sie bewegen sich kaum. In der berühmten Szene, wo die Raptoren in die Küche einbrechen, sieht man einen Filmfehler: ein Mitglied der Filmcrew drückt dem Raptor hinter der Tür oben auf den Schwanz, damit sich seine vordere Hälfte etwas weiter aufrichtet. Ja, so ein Roboter hat eben Arthritis, da muss man nachhelfen. Wenn kein CGI verwendet wird, sieht man jedes Mal wie statisch und künstlich die Tiere aussehen; man sieht, dass es Roboter sind.
In Jurassic World dagegen sind die Tiere lebendig: da bewegt sich jeder Muskel in den Beinen, die Schnauze verformt sich glaubwürdig, der Schwanz bewegt sich, das ganze Geschöpf ist in Bewegung. Die Raptoren sprinten geschmeidig und mit einer Eleganz, die mit Robotern und altem CGI unmöglich ist. Hier sieht man, wie sich die Beine und Füße bei jedem Schritt durch das Gewicht verformen, und wie sich das Gewebe mit jeder Bewegung zerrt. Bei den Robotern im Original ist das Gewebe statisch und die Haut sieht ein bisschen aus wie Plastik: das mochte ich schon mit 12 Jahren nicht. In Jurassic World hat die Haut dagegen eine einwandfreie Textur.
Ich nehme an, die meisten Leute schauen nur auf das Aussehen an sich, nicht auf die Bewegungen der Tiere, die heute auf einem ganz anderen Niveau sind.

Anmerkung zum Bösewicht: Der dämliche Kerl ist realistisch.
Hierüber regen sich zu viele Kritikosaurier auf: Der Halunke des Films will die Raptoren für das Militär haben und auf dem Schlachtfeld einsetzen. Ja, das klingt bescheuert, aber überlegen Sie mal, wie Leute beim US-Militär denken. Lassen Sie mich kurz von Major-General Stubblebine erzählen. Dieser Herr dachte sich eines Tages in den achtziger Jahren Folgendes: "Mein Körper besteht aus Atomen, aber Atome bestehen fast nur aus leerem Raum. Das Gleiche gilt für die Wand! Alles, was ich tun muss, ist die Räume zu überlappen!" Ja, dieser Herr versuchte also tatsächlich in seinem Büro durch die Wand zu gehen und rannte dagegen. Er hatte keinen Zweifel, dass diese Fähigkeit einst zum Arsenal des Militärs gehören wird.
So ticken diese Leute zum Teil wirklich! Das US Militär hat ausgebildete Delfine zur Spionage und um Wasserminen zu finden. Exotische Tiere zu verwenden und exotische Technologien zu erforschen, gehört bei denen zur Tagesordnung. Einige dieser Leute denken eben anders als Sie und ich. Der Bösewicht im Film mag ja klischeehaft erscheinen (und ist es auch) aber abwegig ist das gar nicht. Er ist verblendet, größenwahnsinnig und wird von den Tieren natürlich eines Besseren belehrt. Die grüne Botschaft dahinter und zudem mal die Raptoren richtig zu mögen, ist mir persönlich auch ganz recht Smile

Fazit: Mir persönlich hat der Film einen Raptorenfuß über den Deckel gehauen, denn meine Erwartungen waren gering, doch plötzlich mochte ich den Film an vielen Stellen noch lieber als das Original. Ich hoffe, die bereits geplante Fortsetzung wird wirklich umgesetzt!

► Die Animationen und Bewegungen der Tiere sind ausgezeichnet. Insbesondere das 3D ist bei einem Film wie diesem eine Bereicherung!
► Die beiden Jungs haben eine realistische Großer-Kleiner-Bruder-Beziehung. Viele Kinosaurier regen sich darüber auf, dass es ein bisschen Familiendrama um die Kinder und ihre Eltern gibt, aber das ist nur ein schriftstellerisches Werkzeug, um den Zusammenhalt der Brüder zu demonstrieren. Es geht nie um das Drama.
► Owen Grady hat genau die richtige Balance aus Held und Denker. Er hat viel von Ian Malcolm in sich und ist der einzige, der die Tiere im Park als fühlende Wesen wahrnimmt und auch als solche behandelt, während alle anderen nur von "Produkten" sprechen.
► Gradys weiblicher Sidekick ist der vielleicht dreidimensionalste Charakter des Films, da sie sich im Laufe der Ereignisse verändert und über sich hinaus wächst. Zudem hat sie eine Menge Humor mit dabei -- schon alleine aufgrund der Situationskomik, mit Stöckelschuhen durch den Dschungel zu rennen.
► Das Raptorenrudel ist interessant und liebenswert. Von denen und ihrer Beziehung zu Grady hätte ich gerne viel mehr gesehen, aber ach, das ginge wohl nur in Buchform.
► Der Humor funktioniert tadellos bei Menschen mit Humor Smile

Alles in Allem ist dies eine gelungene Fortsetzung, die den Jurassic Park stilvoll in eine moderne Fassade kleidet und doch nostalgisch machtvoll an mehr als einer Stelle an das Original erinnert.
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BeitragThema: Re: Kritik   28.10.15 8:17

Diese Review wurde schon in einem anderen Thread thematisiert:
http://www.jurassicpark-forum.com/t2948p285-jw-euer-fazit

Meinen Standpunkt dazu kannst du auch dort lesen.

Ich sehe das nicht als professionelle Kritik, sondern eher als schwärmerei von ihm,
weil er wirklich alles versucht gut zu reden.
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BeitragThema: Re: Kritik   28.10.15 8:21

Ahhhh. Sorry. Dann kann man es wieder löschen 😄
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