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[Fanfiction]Echos der Vergangenheit

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Hainstille
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BeitragThema: [Fanfiction]Echos der Vergangenheit   11.08.14 0:44

Vorwort
Hallöchen an alle Interessierten!
Ein kleines Fanfic im Sinne des kommenden Jurassic Park 4-Films. Ich versuche mich in erster Linie an die Filme zu halten, da ich diese wesentlich besser kenne wie die Bücher. Ich schreibe so, wie mir die Nase gewachsen ist und wann immer ich Zeit und Lust habe. Wohin die Reise führt weiß ich nicht, aber Ideen habe ich eigentlich immer. Auch muss ich darauf hinweisen, dass ich die Wissenschaft zum Teil ignorieren muss, damit ich dem Kanon folgen kann - aber ich denke, dass es nicht schlimm ist, wenn es bereits im Film fasziniert hat. In dem Sinne: Viel Spaß beim Lesen.

Kapitel 1
>>Tun Sie mir einen Gefallen und verschonen Sie mich damit, ja?<<
James schüttelte nur den Kopf. Der erste Tag und schon "freundete" man sich in Bester Manier an. Das Herumfuchteln mit geschwärzten Raptorklauen gehörte wohl zum Initiationsritus.
>>Was denn? Je eher Sie Ihre Furcht davor verlieren, desto schneller gewöhnen Sie sich daran.<<
Dr. Langley sah die Sache vermutlich ganz anders. Das kleine Souvenir des Parkwächters schien ihm hingegen helle Freude zu bereiten. Zum Glück verstand der Doktor, dass es keinen Sinn machte, einen einfachen Techniker mit Paläontologischen Rückständen beeindrucken zu wollen. James lehnte sich zurück und starrte an die Decke des Fliegers und fragte sich, wie lange er noch in diesem Tollhaus eingesperrt sein würde.

>>Also... Dr. Kira Smith, richtig?<<, er wandte sich an die rothaarige Wissenschaftlerin zu seiner rechten, welche ihn überrascht ansah. >>Für was haben Sie ihren Doktoren-Titel bekommen?<<
>>Genetik.<< Ihre Stimme war wenig überraschend abweisend. Ein weiteres Flugzeug, ein weiterer Kerl - Ihre Reise von Schottland aus musste wohl unangenhem gewesen sein. Sie hatten sich nur kurz vorgestellt und waren eher durch Zufall auf das Thema ihrer Herkunft gekommen.
>>Sie sollen also Gott für InGen spielen, hm?<< James lachte matt. >>Da können wir uns ja ein wenig die Hand reichen.<<
>>Hören Sie, Mr. Campbell, ich finde es ja nett, dass Sie ein wenig Smalltalk machen wollen, aber ich würde es bevorzugen, wenn ich ein wenig Ruhe bekommen könnte.<<
>>Schon gut, Sorry.<< James hob abwehrend die Hände. Schlafende Frauen weckte man nicht. Oder... fast schlafende, zumindest wenn man ihre gedankliche Abwesenheit in Betracht zog. Sie schenkte ihm ein kurzes Nicken mit einem gequälten Lächeln.

So viel also zum Thema "Integration". Vermutlich ging jeder anders mit seiner Aufregung um. James fühlte sich zunehmend unruhig. Wieder nahm er die bunte Broschüre aus seiner Jackentasche.

Jurassic Park.

Ein Teil von ihm fragte sich, welcher Teufel ihn da geritten hatte. Langsam blätterte er sie auf.

In Gedenken an John Hammond (1913 - †2005)

"Wir haben lebende biologische Attraktionen kreiert, welche so atemberaubend sind, dass sie die Vorstellungskraft eines ganzen Planeten einfangen."


Wundervoll. Dinosaurier. Eher ein Wunder, dass der Jurrassic Park wieder aufgebaut werden konnte. Das lächelnde Gesicht des alten Mannes in der Broschüre machte die Sache nicht einfacher. James hatte lange darüber nachgedacht. Am Ende hatte das Geld gesiegt.
Vermutlich war es auch der Umstand, dass man einmal einen "Frühjahrsputz" durchgeführt hatte, nachdem ein rund 15 Meter langer Mosasaurier vor der Küste von Costa Rica über mehrere Wochen einige Wahle zerrissen hatte und sich die Regierung nach vielen Beratungen mit InGen überzeugen ließ, dass ein Einfangen nicht möglich sei.
Was macht man also? Man fackelt den Laden bis auf die Grundmauern nieder, reißt alles ab und planiert. Schnell die Backups aus den Cryo-Kammern holen, alles neu herrichten und zack! Jurassic Park 2.0. Eröffnung: 2013. Ein Jahr ist es nun her, dass der Betrieb läuft. Und neues Personal wird dringend benötigt. Gefahrenzulage inklusive.
James runzelte die Stirn.
"In Jurassic Park werden nur die sichersten und zuverlässigsten aller Sicherheitssysteme verwendet, um sicher zu gehen, dass selbst im schlimmsten Szenario sichergestellt werden kann, dass es zu keinem größeren Unfall wie der Tragödie von 1989 kommen kann."

>>Sie gehen auch lieber auf Nummer sicher, hm?<< James blickte erschrocken nach rechts. Dr. Smith hatte sich doch bequemt, wieder mit ihm zu reden. >>Um ehrlich zu sein, ja. Mein Vater war Automechaniker. Er sagte immer: "Traue nur einer Schraube, die du selbst reingeschraubt hast." Allerdings habe ich erst in der Praxis verstanden, was er damit meinte.<<
Dr. Smith kicherte amüsiert. >>Verschafft Ihnen mein Versuch, eine Broschüre zu lesen, etwa intellektuelle Genugtuung?<<
James hob den Mundwinkel, was Dr. Smith Grinsen ließ, ehe sie den Kopf schüttelte.
>>Nein, aber ich denke mir, dass meine Aufregung genausowenig verschwinden wird, wie Ihre. Und geteiltes Leid ist halbes Leid, nicht?<<
>>Ich weiß nicht, ob man volle Gläser weiter auffüllen kann, Doktor.<<
>>Sie wissen, was ich meine, Mr. Campbell. Sehen Sie, ich habe mich noch bei meinem kurzen Aufenthalt in Jurassic Park Europa informieren können. Das dortige Labor ist zwar schon fertig und einige Arbeiten laufen schon, aber man wollte mir dennoch ein paar Infos zukommen lassen, bevor ich meine ersten Erfahrungen hier auf Isla Nebular sammle.<<
>>Ich bin ganz Ohr.<<
>>Nun, erst mal hat man deutlich mehr Bunkeranlagen integriert und viele der alten Türgriffe durch Knäufe ersetzt. Wie ich mir habe Sagen lassen, soll das wohl beim letzten Mal ein ziemlich unterschätzter Punkt gewesen sein.<<
>>Ah, die natürliche Phobie des Dinosauriers gegen Türknäufe. Wenn ich früher daran gedacht hätte, dann hätte ich mir einen von Zuhause mitgenommen und um den Hals gehängt.<<
Dr. Smith stieß ihm sacht gegen die Schulter. >>Ich weiß auch nicht ganz, was das bedeuten soll, aber es wird wohl seine Richtigkeit haben. Es gibt auf jeden Fall deutlich mehr Bunkeranlagen und gepanzerte Räumlichkeiten.<<

>>Und die Bewaffnung wurde deutlich aufgepeppt.<<, kam eine Stimme von vorne. James sah überrascht auf in das Antlitz von Ms. Taylor, eine der Parkwächterinnen. Und Abholdienst, aber das sicherlich nicht hauptberuflich, so lautete seine Vermutung. >>Schrot mag zwar nett sein, aber wie sich herausgestellt hat, waren viele Kaliber schlicht zu klein. Tyrannosaurus Rex? Dem tut es zwar weh, aber seine Haut ist zu dick für ein bisschen 00-Schrot, um wirklich perföriert zu werden.<<
>>Sie sind also doch John Waynes verlorene Schwester.<<, kommentierte Dr. Smith.
>>Nein, aber ich muss immer davon ausgehen, dass ich irgendwann mal auf eines der Tiere schießen muss. Und dann will ich es umbringen und nicht bloß kitzeln, wenn Sie verstehen, mit WAS wir es hier zu tun haben.<< Mit einem selbstgefälligen Lächeln wandte sie sich wieder James zu. >>Ich spreche hier von 50.er Kalibern. Material, dass normalerweise nur die US Army verwendet... natürlich nur, wenn sich die Tiere nicht sedieren lassen.<<
James nickte langsam.
>>Aber auch die neuen Sicherheitssysteme tun ihren Teil. Redundante Sicherheitssysteme, getrennte Schaltkreise, massiver gepanzerte Fahrzeuge mit Hybridantrieben und Schlossmechanismen, ... die Liste, die man mir gegeben hat, um die Touristen zu beruhigen, war verdammt lang.<<
>>Wollen Sie andeuten, ich wäre Tourist?<<, James hob die Augenbraue.
>>Nein, aber... viele bleiben nicht lange. Es ist eine Sache, die Dinosaurier aus der Ferne hinter einem großen Sicherheitszaun zu betrachten und eine andere, sehr nahe an ihnen zu sein. Plexiglasscheiben für Dilophosaurier mögen nett sein, aber wenn die einmal einen dicken Kratzer hinterlassen, weil sie Sie gesehen haben, dann überlegt man sich auch ganz schnell, ob man den Job weiterhin durchführen möchte.<<
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Dr. Malcolms Sohn
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BeitragThema: Re: [Fanfiction]Echos der Vergangenheit   11.08.14 1:24

@Hainstille

Sehr gute Arbeit! Du hast es eindeutig drauf. Mach ruhig weiter mit der Geschichte. Ich würde sagen dass der Einstieg gut ist, und die Anspielungen auf die Türklinken war genial:)




Ich schreibe vielleicht auch eine Fan-Fiction-Geschichte hier. Ich wollte schon immer mal einen alternativen zweiten Teil zum ersten Jurassic Park-Film schreiben. Natürlich mit Ian Malcolm und so, aber eine andere Story.

Ich würde nur einige Grundgerüste der originalen Handlung übernehmen, und versuchen alles auf andere Weise fortzuführen. Vielleicht finden es die Leute hier ja auch interessant.

Name der Geschichte: Die Wahrheit und ihr Preis...
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Isla Nublar
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BeitragThema: Re: [Fanfiction]Echos der Vergangenheit   11.08.14 7:43

@ Hainstille

Tolle Geschichte!
Sie gefällt mir wirklich gut  Smile
Gerne lese ich weiter, da ich finde, dass sie sich spannend anhört.
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Hainstille
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BeitragThema: Re: [Fanfiction]Echos der Vergangenheit   12.08.14 0:49

@Dr. Malcolms Sohn: Danke! Very Happy Ich fand das aber durchaus sinnig, wenn die Türklinke so einfach zu überwinden ist... *G*
@Isla Nublar: Danke! Smile Mache mich ans Werk.

===
James nickte. >>Verstehe. Na, warten wir mal ab, was kommt, nicht?<<
Ms. Taylor grinste nur kurz und blickte aus dem Fenster. >>Vielleicht hilft Ihnen das ja beim Einschlafen. Sie deutete auf das Fenster. Dr. Smith lehnte sich zum Fenster und James folgte ihrem Blick. Draussen vor den ersten Ausläufern der Isla Sorna befand sich eine Ölplattform. Oder zumindest wirkte das Gebilde so.
>>Da sind unsere "schweren Jungs" untergebracht. Also im militärischen Sinne zumindest. Die Ranger auf den Inseln haben Erfahrung mit dem Jagen, aber das dort sind Söldner. Oder wie man heutzutage sagt: "Private Sicherheitsdienstleister". Wenn sie genau hinsehen, können Sie sogar unseren zugelassenen Apache-Kampfhubschrauber sehen.<<
>>Sie haben einen Kampfhubschrauber?!<<, rief James fast schon erschrocken aus. Der Rest der Passagiere hatte sich mitlerweile ebenfalls an den Fenstern eingefunden, um zu sehen, was sich dort bot.
>>Es war ein langes hin und her, aber Costa Rica hat uns einen gestattet. Viel Papierkram, um ihn überhaupt einmal in die Luft zu kriegen, aber wenn Protokoll Omega eintritt, darf unser "Warhound" raus und für Zucht und Ordnung sorgen. Etwas Extrem, daher haben wir ihn zusammen mit den anderen Soldaten abseits der Insel einquartiert. Unten am Dock befindet sich ein leichter Kreuzer, ebenfalls mit widerwilliger Genehmigung der Behörden zugelassen. InGen musste ordentlich dafür zahlen.<<
>>Das klingt eher so, als würde man hier mehr Geld investieren als rausbekommen.<<
>>Sie sollten mal die Zahlen sehen. Ich durfte mal einen Blick reinwerfen und glauben Sie mir: Der Aufwand ist es allemale wert.<<

Das Flugzeug erhob sich wenige Minuten später über einige Berge. Das enorme Grün der vielen Bäume war atemberaubend. James war sich sicher, dass er noch nie zuvor solche Bäume gesehen hatte. Geschweige denn eine solche Fülle. >>Wie hat man hier so schnell wieder Pflanzen wachsen lassen?<<, erkundigte sich Dr. Smith.
>>Das müssen Sie einen der Botaniker fragen, Doc. Ich werde nicht für's Gärtnern bezahlt.<<
Es folgte die Ansage des Piloten. Anschnallen und für die Landung bereit machen.

James atmete tief durch, nachdem das Flugzeug ein wenig holprig über die Landebahn gerollt war. Ms. Taylor war die Erste, die sich erhob.
>>Gut, meine Damen und Herren, alles aussteigen.<< Sie ging zur Tür des Flugzeuges, welche sie mit einem kurzen Ruck öffnete. >>Und willkommen in Jurassic Park.<<
Innerlich wünschte er sich, ein wenig beherzter agieren zu können. Alle anderen schienen schon fast übereifrig zu werden. So viel also zur Aufregung. Die Luft draussen war warm und feucht. Tropisch, nicht überraschend. Eine Gruppe Personen befand sich auf dem Flugfeld. Sichtlich gehörten die drei Gestalten nicht zum Rest des Bodenpersonals. Zunächst war da eine blonde Frau, ein wenig älter wie James. Sie trug schlichte Kleidung, zweckdienlich und pragmatisch. Sichtlich jemand, der Erfahrung mit rauem Gelände hatte, das verrieten die Stiefel.
Neben ihr stand hingegen ein Mann im Anzug, der vermutlich kaum aus seinem Büro rauskam, denn die Blässe um seine Nase war allzu gegenwärtig. Seine fein gegelten Haare schienen ebenfalls zu penibel gelegt, als dass er sich wirklich Gedanken zu machen schien, wo er eigentlich war.
Schlussendlich war da dann noch einer der Ranger, erkennbar an dem markanten Hut und der Weste mit dem Jurassic Park-Logo darauf. Vermutlich der oberste Parkwächter oder sowas, sonst würde er hier nicht stehen und Grinsen. Ging eindeutig zu viel ins Fitnessstudio, schien sich aber nicht allzusehr mit seinem Aussehen zu befassen oder aber er fand die Narben an seinem Körper ansehnlich. Auf jeden Fall hatte der Typ Erfahrung mit Raubtieren. Seine Unterarme erzählten Bände über die Klauen, mit denen er verletzt wurde. Dennoch gehörte der Kerl zu denen, die man sah und die man direkt nicht leiden kann. Zumindest empfand James es als beängstigend, dass der Kerl da stand, als wäre er in Malibu.

Kaum hatte sich die Gruppe von Neuankömmlingen vor ihnen versammelt, begann der Mann im Anzug zu sprechen.
>>Willkommen auf Isla Nublar. Mein Name ist Keith Hudson und ich bin der von InGen gewählte Verwalter des Jurassic Park Amerika. Neben mir stehen Ms. Murphy, CEO der berühmten Firma LexxCrops und Mr. Chesterfield unserem obersten Parkwächter. Wie Sie alle bestimmt wissen, befinden Sie sich aktuell auf dem wohl jüngsten Weltwunder.<< Hudson lächelte fast schon choreografisch. >>Bevor wir sie in die entsprechenden Wohnanlagen bringen, in denen Sie während ihrer Arbeitszeit hier leben werden, haben wir zwei Anliegen. Nummer eins wird von meinem Kollegen, Mr. Chesterfield vorgetragen.<< Hudson nickte dem Parkwächter zu, welcher vortrat und sich einmal durch seine schulterlangen schwarzen Haare strich.
>>Willkommen auch von mir, Ladies und Gentlemen. Sie alle sind nun schon einige Zeit bei InGen und wurden von einer Reihe unzähliger Mitarbeiter ausgewählt, weil Sie bestimmte Fähigkeiten besitzen, die Ihnen und ihren Mitmenschen auf Isla Nublar und Isla Sornar das Leben deutlich erleichtern. Ihnen werden aber auch noch ein paar Kurse vorgesetzt, die sie einhalten sollten, wenn Sie Ihr Gehalt aufbessern wollen.<<
Die Blicke aller Neuankömmlinge entgleisten. James runzelte ebenfalls die Stirn. Davon hatte keiner irgendwas erwähnt.
>>Das Ihnen zugesichterte Gehalt erhalten Sie in jedem Falle, es ist aber dennoch so, dass die Inseln kein Kinderspielplatz sind. Während die Technik uns einiges erleichtert, ist es wichtig, dass Sie jederzeit verstehen, dass Probleme immer vorkommen und dass gerade hier diese sogar schneller tödlich enden können, als es irgendjemandem lieb ist. Wir bieten daher Kurse an, etwa im Umgang mit Schusswaffen und Erste Hilfe. Je mehr Sie beherrschen, desto besser können Sie auf eventuelle Situationen reagieren. Der Gehaltsanreiz dient dazu, auch die faulsten Mitarbeiter zu motivieren, sich entsprechende Fähigkeiten anzueignen um im Ernstfall Menschenleben retten zu können.<<
Mr. Chesterfield musterte jeden Einzelnen.
>>Sie werden später noch mehr dazu erfahren. Im Moment gilt aber Regel Nummer 1: Sie befolgen SÄMTLICHE Vorschriften bis auf's Wort genau, solange Sie nichts anderes zu hören kriegen. Dies dient nicht dazu, Sie einzuengen, sondern dazu, Ihnen schwere Verletzungen und tödliche Unfälle zu ersparen. Also tun Sie mir den Gefallen und hören Sie auf das Wort der Erfahreneren Mitarbeiter. Danke.<<
Mr. Chesterfield trat zurück und Mr. Hudson erhob wieder das Wort.
>>Wobei wir gerade jetzt in einer prekären Situation stecken. Wie Sie vielleicht noch nicht wissen, gibt es auf der gesamten Insel mehrere Abgelegene Arbeitsstationen, die man erreichen kann. Dort befinden sich mitunter Rangerstationen, aber auch Labore. Station 5C, eines unserer Teams für die Verhaltensforschung, hat vor etwa eine Viertelstunde den Kontakt verloren. Wir haben bereits ein Team rausgeschickt , welches sich um die Sicherheit der dortigen Wissenschaftler kümmert. Bisher haben wir aber noch keine Rückmeldung bekommen und es kann sein, dass die dortige Technik ausgefallen ist.<<
Sein Blick fiel auf James.
>>Mr. Campbell, richtig?<< Er nickte lediglich. >>Wie es der Zufall so will, dürfen Sie an Ihrem ersten Tag raus. Mitten zwischen die Dinosaurier. Was sagen Sie dazu?<<
>>Wie komme ich am schnellsten dahin?<< Arbeitserfahrung. Lasse den Chef hören, was er hören will und er lässt dich in Ruhe. >>Mit einem Helikopter. Ms. Taylor wird sie begleiten. Ihr Gefährt befindet sich gleich drüben in Hangar Nummer drei. Wir lassen Ihr Gepäck derweil in Ihr Zimmer bringen.<<
Damit wandte sich Mr. Hudson wieder an den Rest der Gruppe. >>Alle anderen folgen mir bitte zu den Jeeps.<<

Kaum waren sie ausser Reichweite, sah James zu Ms. Taylor und atmete tief aus. >>Okay, seien Sie ehrlich. Wie gefährlich ist es da draussen?<<
>>5C... es geht. In erster Linie ist es Triceratops-Territorium, die lassen Menschen aber eher in Ruhe.<<
>>Das sind diese gehörten Dinger, oder?<<
>>Drei Hörner. Stammen aus der Kreidezeit - etwa drei Meter hoch und zehn Meter lang. Bei einem Gewicht von etwa acht Tonnen eher langsam, kann aber beim Anstürmen knapp 40 Kilometer pro Stunde erreichen und einen Jeep locker durch die Luft werfen, wenn er mit seinem gepanzerten Schädel darauf trifft.<<
>>Das klingt doch einladend.<< James versuchte seinen Unmut über die Sache mit Sarkasmus zu überdecken. Wer freute sich schon darauf, ins kalte Wasser geschmissen zu werden?
>>Die sind aber unsere geringste Sorge. In dem Gebiet tummeln sich Fleischfresser, was die Sache umso prekärer macht. Wir haben auch einige Theropoda in dem Gebiet freilaufend, um das Verhalten der Herden studieren zu können. Herrerasaurier können verdammt gefährlich werden, wenn Sie im Rudel auftreten. Um die Compys müssen wir uns keine Gedanken machen.<<
Die Begriffe waren etwas zu viel. Hey, er wusste immerhin, was ein Dinosaurier war und welches Ende des Mauls man nicht anfassen sollte, reichte das nicht?
>>Jetzt noch mal für doofe bitte.<<
>Herrerasaurier sind Theropoda. Sprich, sie bewegen sich auf zwei Beinen fort, wie ein T-Rex. Sie sind allerdings kleiner. 220 Kilogramm im Durchschnitt. Drei Meter lang, 1,50 Meter hoch. Fleischfresser, wohlgemerkt. Können einem Menschen gefährlich werden. Compys hingegen... das ist die Abkürzung für Compsognathus. Ein kleinerer Vertreter der Theros, etwa so groß wie ein Huhn. Ernährt sich in erster Linie von Insekten und kleinen Echsen. Kinder sollte man dennoch nicht in ihre Nähe bringen.<<
Die beiden gingen rasch weiter zum Zielort. James zuckte immer wieder zusammen, als er die verschiedensten Klänge ihm unbekannter Wesen in der Ferne hören konnte.
>>Klingt doch herzallerliebst.<<
>>Absolut. Das Labor liegt aber gut versteckt und hat Betonmauern sowie Stahltüren. Solange man nicht auf Raptoren trifft, kann man beruhigt sein, wenn man sich für ein paar Stunden darin verkriecht. Dann geben es die meisten Biester auf.<<
Das Jagdverhalten der alten Tiere war nicht anders, als das der heutigen Tiere, dachte sich James.
>>Verbrennen also ungerne Energie auf eine fast unmögliche Mahlzeit.<<
>>So ist es. Lernen Sie die Regeln der Natur, Mr. Campbell und Sie werden deutlich freiwilliger rauskommen.<<
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BeitragThema: Re: [Fanfiction]Echos der Vergangenheit   12.08.14 9:06

@ Hainstille


Tolle Fortsetzung!
Es wird wohl noch einiges spannendes auf uns zu kommen Smile
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Hainstille
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BeitragThema: Re: [Fanfiction]Echos der Vergangenheit   13.08.14 0:47

@Isla Nublar: Danke! Smile Spannung braucht eine Geschichte. Wink
===

Kaum waren sie beim Hangar angekommen, wurden sie von ihrem Piloten begrüßt.
>>Gut, dass Sie endlich da sind.<< Sein Blick fiel auf James. >>Tun Sie mir den Gefallen und gehen Sie rüber zu den Umkleideräumen. Wir haben uns schon darauf eingestellt, dass ein Neuling uns begleiten wird. Sie finden die notwendige Kleidung und Ausrüstung dort. Auf unserem Ritt zum Ziel können Sie sich mit allem vertraut machen.<<
Noch bevor er irgendwas antworten konnte, wandte sich der Pilot schon ab und ging zu seiner Maschine, um sie zu starten.

Das Umkleiden ging schnell von statten. Eine einfache Arbeitshose mit Kevlareinlagen an den Knien, Arbeitsstiefel, in die er erstaunlich leicht reinpasste, sowie ein Shirt samt Funktionsweste. Sonnenbrille, Helm, Mütze... er musste sich fragen, ob er hier wirklich zum Arbeiten war oder ob man von ihm verlangte, den Mount Everest umzugestalten.

Das Innere des Helikopters war recht eng, doch zu zweit passte man gerade so hinein. Die Gedämpfte Kabine ließ sogar die Motorengeräusche angenehm von ihnen abprallen.
>>Haben Sie alles?<<, fragte Ms. Taylor, welche gerade dabei war, ein Gewehr zu laden.
>>Sehen unsere Arbeitstage immer so aus?<< James rang sich ein gequältes Lächeln ab. >>Ich komme mir vor als soll ich die ganze Insel auf den Kopf stellen.<<
Ms. Taylor schüttelte nur den Kopf. >>Ist alles für den Ernstfall gedacht. Haben Sie die Uhr dabei, die man ihnen hingelegt hat?<< James hob seine Hand und zeigte das umgeschnürte Utensil. >>Sehr gut. Da drin ist ein persönlicher Peilsender. Jeder Besucher und jeder Mitarbeiter bekommt eine solche Uhr, damit man Sie orten kann. Wenn Sie also mal irgenwo feststecken und sich mehrere Stunden nicht bewegen, dann wird automatisch ein Alarm ausgelöst.<<
>>Und wenn ich schlafen will?<< >>Dann drücken Sie den Schalter auf dem Rand, um der Uhr mitzuteilen, dass Sie bewusst ihren Ort nicht verlassen. Man kann Sie dann immer noch finden, aber es löst keinen Alarm aus.<<

James ging seine Sachen durch. Im Augenblick war alles noch mehr oder minder in seinen Taschen verteilt. Den Schirm seiner Mütze richtete er etwas aus. >>Wenigstens denkt man an den Sonnenschutz.<< Er lächelte ihr zu. >>Lassen Sie mich raten: Sicherheit für alle Eventualitäten?<<
Ms. Taylor nickte nur und strich über den Korpus des Gewehrs. >>Sicher ist sicher. Nur Waffen werden Ihnen nicht einfach so zugeteilt. Ihr Messer sollte reichen, kann sicherlich mal nützlich werden. Die meiste Zeit sind Sie eh nicht in den heißen Zonen.<<
>>Heiße Zonen? Wie Kampfgebiete?<< >>Nein, Mr. Campbell... Gehege.<< Er nickte und lehnte sich zurück. >>Gut, also gilt: Zeug überprüfen und alles mitschleppen. Sind Sie sich sicher, dass ich nicht bei den Delta Forces gelandet bin?<<
Sie grinste nur.

Langsam zog sich unter ihnen die Gebäude des Parks ab. Die Hauptanlage war gigantisch und James hätte seinen Augen kaum geglaubt, wenn er nicht gewusst hätte, dass es real war. Ein riesiges Tor stand verschlossen in einem Ring enormer Metallgitter, die sich wie ein Zaun um die Anlage zogen. Darin waren immer wieder kleinere Zäune zu sehen, vermutlich die Gehege, welche selbst schon riesige Ausmaße hatten. Ein rundliches Gebäude folgte, welches in der Nähe eines kleinen Sees stand, auf dem sich die Sonne spiegelte.
>>Das Info-Center. Quasi unser Hauptquartier.<<, kommentiere Ms. Taylor nur.
Überall zogen sich kleine Straßen entlang, wobei "Straßen" eher weniger das richtige Wort bildete; vielmehr waren es trampelpfade, die wenigsten von ihnen überhaupt Asphaltiert. In einem der Gehege konnte er schließlich ausmachen, wie sich die großen Bäume schüttelten und von einer enormen Wucht beiseite gedrückt wurden.
>>Was ist das?<< >>Was meinen Sie?<< >>Die Bäume dort bewegen sich... aber gewiss nicht durch den Wind oder durch den Rotor des Helikopters.<< Ms. Taylor grinste. >>Der König der Insel. Das ist ein T-Rex-Gehege. Vermutlich ist gerade Fütterungszeit.<<
Erklärte auch die Jeeps mit den Menschen am Rand, welche den Hang hinabblickten. Die Gitter an dieser Stelle schienen noch massiver zu sein. Das Tier musste in jedem Falle gigantische Ausmaße haben. Er kam nicht umhin, als ein Gefühl der Bange zu empfinden. Ein gewisser Dr. Alan Grant hatte in seinem Buch von der Erfahrung mit diesen Wesen berichtet, aber ihm so nahe zu sein war eine ganz andere Erfahrung, von der kein Wort und kein Satz wirklich berichten konnte. Hoffentlich würde er niemals in das Gehege gehen müssen.
>>Wenn Sie Angst haben, glauben Sie mir: Es gibt Wesen die deutlich tödlicher sind als ein Tyrannosaurus Rex. Aber das erzähle ich Ihnen zu gegebener Zeit.<< Sie griff unter ihren Sitz und zog einen Rucksack hervor, welcher recht schwer zu sein schien.
>>Hier ist noch ein Teil ihrer Ausrüstung.<< Sie schob ihn zu ihm hinüber. >>Unter anderem auch die Anleitungen für eine Vielzahl technischer Komponenten. Sie sollten es damit deutlich einfacher haben, ihren Job zu machen.<<

James hiefte den Rucksack hinauf und stellte ihn neben seinen Platz, als die Funkanlage des Piloten ansprang.
>>Hauptquartier hier Vogel zwei. Wir haben soeben das Safari-Gebiet betreten und sind im Anflug auf Anlage 5C, over.<<
>>Verstanden, Vogel zwei. Vogel eins hat eben seine Ladung abgesetzt und ist beim örtlichen Helipad gelandet. Bisher keine Zeichen von unseren Wissenschaftlern, over.<<

Ms. Taylor zog am Verschluss ihrer Waffe. >>Verdammter Mist.<<, brummte sie.
>>Meinen Sie, dass es sie erwischt hat?<< James hoffte, dass das alles nur ein technischer Ausfall war. >>Ich muss damit rechnen. Sie griff an ein Kommunikationsmodul an der Wand. Vermutlich, um mit dem Piloten zu reden. >>Okay, wir drehen eine Runde wenn wir den Perimeter erreicht haben. Ich will sicher gehen, dass sich dort unten wirklich nichts befindet, was uns in den Rücken fallen könnte.<< Sie ließ den Knopf los. Es folgte ein kurzes "Verstanden." vom Piloten. Ihr Blick hatte sich deutlich zur Besorgnis verändert. >>Sie bleiben gleich dicht hinter mir und sind mucksmäuschen still, verstanden?<<
Er nickte lediglich. >>Wenn es sein muss, werde ich Ihnen eine Waffe zur Verfügung stellen, aber im Augenblick würde ich noch davon absehen. Ich habe schon oft genug gesehen, wie sich Leute in die eigenen Gliedmaßen schießen, wenn sie eine Waffe nicht beherrschen.<<

Die Frau musste sicherlich mal beim Militär gewesen sein. Es hätte zumindest einiges erklärt. >>Waren Sie beim Militär?<<
>>Nein, mein Vater war Jäger in Afrika. Hat gutes Geld damit verdient, den reichen Grünschnäbeln zu zeigen, wo sie gute Jagdplätze finden. Wie ich sagte, Campbell: Die Natur hat ihre eigenen Regeln. Da kann es manchmal durchaus so erscheinen, als wäre man ein Soldat. Zumindest verlangt die Natur noch mehr Disziplin ab als die Armee.<<
Wieder blickte er aus dem Fenster. Was zunächst nur wie eine schöne Szenerie aus Ebenen, einzelnen Wäldern und einem breiten Fluß aussah, zeigte mit einem Mal ein paar größere Saurier, die aus dem Dickicht eines Waldabschnittes heraustraten. Sie bewegten sich auf vier Beinen fort; auf ihren Rücken schienen große Platten befestigt, welche in die Höhe ragten. Vermutlich waren sie etwa so groß wie Elephanten, vielleicht sogar etwas größer; ihre Schwänze endeten in einem Stachelbewehrten Fortsatz.
James konnte nicht anders als hinzustarren. Dinge, die man sonst nur in Büchern und anderen Medien gesehen hatte zeigten sich hier lebendig und aktiv. Eine ganze Herde von ihnen bewegte sich mit Gemach über die Ebene, insgesamt vier an der Zahl. Drei von ihnen waren ausgewachsen und das vierte schien ein Jungtier zu sein.
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BeitragThema: Re: [Fanfiction]Echos der Vergangenheit   13.08.14 8:14

@ Hainstille

Erneut kann ich sagen: Tolle Fortsetzung!
Es macht echt Spaß deine Geschichte zu lesen. Smile
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BeitragThema: Re: [Fanfiction]Echos der Vergangenheit   14.08.14 0:50

Danke danke! Smile
===

Es dauerte einige Momente, bis er sich gefangen hatte. Das war also die Realität? Dafür gab es wahrlich keinen Ausdruck. Langsam lehnte er sich zurück und blickte zur Decke.

"Tief durchatmen, tief durchatmen...", ging es ihm durch den Kopf.

>>Sie haben gerade einen gesehen, hm?<<, fragte Ms. Taylor. Er konnte nur noch nicken. Sie lehnte sich zurück und starrte aus dem Fenster. >>Atmen Sie durch und fassen Sie sich. Bitte.<< Ihr Ton schwang wieder ins Besorgte um. >>Wir müssen uns jetzt auf die wichtigeren Dinge konzentrieren. Hier gibt es genug Dinos zum Anstarren.<<

Der Flug zog sich über weitere Ebenen. Sichtbar waren einige Pfade, die vermutlich häufiger von Fahrzeugen genutzt wurden. Es überraschte ihn etwas, da er vermutet hatte, dass Helikopter hier eigentlich die perfekte Wahl für den Transport bildeten. Doch keine Zeit für Fragen. Ms. Taylor war vermutlich mit ihren Gedanken ganz woanders.
Als sie ihr Ziel erreicht hatten, umflog der Helikopter eine kleine Bunkerähnliche Anlage, die auf einem Hügel platziert worden war. James fiel sofort ins Auge, dass der Sendemast schaden genommen hatte, denn die oberste Partie der Radioantenne lag abgebrochen auf dem Boden. Das kleine Helipad daneben beinhaltete den Helikopter von Team Nummer eins, welches mit gezogenen Waffen dort stand und wachsam in alle Richtungen Ausschau hielt. Ein Jeep stand ebenfalls quer vor dem Gebäude, als hätte jemand in aller Eile parken müssen.
Nachdem sie ihren Kreis gezogen hatten, setzte der Hubschrauber zum Senkflug an. >>Machen Sie sich bereit. Und denken Sie dran, beim Aussteigen den Kopf unten zu halten.<<

Das Öffnen der Türen machte ihm wieder deutlich, wie laut ihr Transportfahrzeug eigentlich gewesen war. Der Helikopter setzte nicht wirklich auf den Boden auf, sodass James mitsamt seiner Ausrüstung ein kleines Stück rausspringen musste. Anschließend erhob sich der Hubschrauber wieder in die Luft und flog davon. Nach seiner etwas holprigen Landung brachte er sich schnell wieder auf die Beine. Die vier Männer traten mit langsamen Schritten auf die beiden zu.
>>Eric, wie sieht's aus?<< Fragte Ms. Taylor den ältesten der Ranger. Der grauhaarige Mann strich sich durch seinen Vollbart und sah sich um. >>Wir haben das Gelände überprüft, und konnten frischen Spuren finden. Hinzu kommt, dass eines der Gewehre in dem Jeep liegt, die Radioantenne abgerissen wurde und sich unsere Forscher im Bunker verschanzt haben.<<
Sie nickte lediglich. >>Anklopfen wollten wir erst, wenn ihr da seid. Hast du eine Vermutung, Freddie?<<, fragte er sie schließlich. Freddie? Das war ihr Vorname? Wohl ein Kürzel für Frederica oder so.
>>Nein, aber wenn wir fragen, was passiert ist, wissen wir sicherlich mehr.<<

Sie gingen hinüber zum Eingang. Ms. Taylor tippte eine Kombination auf das Nummernfeld neben dem Eingang. Keine Reaktion.
Sie versuchte es erneut - wieder keine Reaktion. >>Was ist der Code für 5C?<<
>>9-3-4-3-3-2.<<, erwiderte Eric und richtete seinen Hut. Das Gewehr in seiner Hand ließ er locker vom Gurt hängen.
>>Das habe ich schon versucht, zwei Mal. Es funktioniert nicht.<< Eric trat vor und begann sogleich zu tippen. >>Lass' mich mal. Vielleicht musst du etwas stärker drauftippen. Du weißt, dass die Dinger manchmal einen weg haben und mehr Liebe verlangen.<<

Wieder keine Reaktion. >>Campbell, kriegen sie das auf?<<, sprach Ms. Taylor zu James.
>>Wieso klopfen wir nicht einfach, bevor wir uns die Mühe machen?<< Sie nickte knapp und versuchte es, doch keine Reaktion erfolgte aus dem Inneren. Auch ein Rufen schien nicht durchzudringen. >>Sind vermutlich unten im Schutzraum. Was auch immer passiert ist, wir müssen da rein.<<
James nahm die Werkzeugtasche aus dem Rucksack und zog einen Schraubenzieher hervor, mit dem die Abdeckung wegstemmte. Plötzlich fielen die Tasten für die Zahlen nach vorne und die Platine dahinter baumelte lose an einigen Kabeln herab. Die Platine selbst war einem Stück weggebrochen.

>>Was zum Teufel... wieso ist die Platine hinüber?<<, fragte Ms. Taylor.
James begutachtete das Werk vorsichtig. >>Sieht aus, als schien sie recht fest an ihrem Ort montiert zu sein und irgendwer hat zu viel Kraft verwendet. Dabei ist die Abdeckung ganz geblieben, aber die Technik darunter ist beschädigt worden. Eric hob nur die Hände. >>Ich war zärtlich mit dem Ding.<< James sah zu ihm auf. >>Nein, irgendwas ist da mit ziemlicher Sicherheit gegen geknallt. Einen festen Fingerdruck hätte sie problemlos ausgehalten. Das würde auch erklären, wieso die Tasten von ihren Kontakten abgefallen sind. Diese Panels werden grundsätzlich Vertikal installiert und die Tasten sind somit zumindest gehalten...<<
Er hob eine der Tasten auf und drehte sie herum. Auf der Rückseite zeigte sich eine Metallklammer, die stark verbogen war. >>Vermutlich war die Abdeckung mitverantwortlich, weshalb sie noch gehalten hat.<<
Die Taste steckte er sich in die Hosentasche und sogleich begann er, sich die Kabel anzusehen.
>>Ich muss mal schauen, welches Kabel welches ist... das System hat Ähnlichkeiten mit mir bekannten Systemen, aber der Aufdruck ist etwas schwer zu lesen.<< Die ehemals weiße Farbe schien durch Abrieb und Verwitterung einen Teil ihrer Beschriftung verloren zu haben. Sorgsam drehte er die Platine herum und einige Symbole kamen zum Vorschein. Vermutlich ließ sich der Mechanismus kurzschließen. Sogleich begann er, in seinem Rucksack zu wühlen. Schließlich holte er ein paar Handschuhe hervor, ehe er zu Eric aufsah. >>Ich brauche ein Überbrückungskabel. Haben wir was im Jeep?<<
Einer der Ranger ging sogleich los zum Jeep hinüber.
>>Sind Sie sich sicher? Sie könnten sich einen gehörigen Stromschlag einfangen.<<
>>Daher die Handschuhe, Ms. Taylor. Ich bräuchte andernfalls ein mobiles Programmiergerät oder eine ähnliche Platine für den Austausch - und beides habe ich nicht im Rucksack gefunden.<<
>>Ich werde später im Hauptquartier bescheid geben.<<
Der Ranger kam zurück und reichte ihm das Kabel. Vorsichtig löste er einzelne Stecker von ihren Kontakten. >>Hoffentlich funktioniert das.<< Sorgsam setzte er einen Stecker an, während der Rest zurücktrat. Als er den Zweiten anschloss, funkte es und die Türverriegelung öffnete sich.
Ms. Taylor und Eric gingen vor, gefolgt von James und den anderen Rangern. Das Innere des Bunkers wurde von künstlichen Lampen erhellt und überall standen Monitore herum, welche Aussenaufnahmen des Geländes zeigten.
Ein Korridor führte zur Seite weg, aus dem Stimmen drangen.
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Isla Nublar
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BeitragThema: Re: [Fanfiction]Echos der Vergangenheit   14.08.14 13:48

@ Hainstille

Es ist wirklich toll, deine Geschichte zu lese und ich finde das du Talent zum Schreiben hast. Smile
Die Schreibweise ist sehr schön gestaltet. Smile
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Dr. Malcolms Sohn
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BeitragThema: Re: [Fanfiction]Echos der Vergangenheit   14.08.14 14:26

Ich bin begeistert. Du bist super Hain.
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Hainstille
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BeitragThema: Re: [Fanfiction]Echos der Vergangenheit   14.08.14 23:53

@Isla Nublar: Dankeschön. Smile
@Dr. Malcolms Sohn: Danke, aber das ist schon zu viel der Ehre. Ich schreibe einfach gerne. Very Happy

===

Ms. Taylor ging vor. Ihre bestiefelten Schritte hallten schwer auf den Gittern der kleinen Treppe und die Stimmen im Inneren, aufgeschreckt durch die Töne, verstummten abrupt. Eric folgte ihr direkt, James hingegen blieb an Ort und Stelle mit den anderen drei Rangern.
>>Sieht aus, als wären die recht flink abgehauen.<<, sprach einer von ihnen und begutachtete das Chaos, welches sich im Halbdunkel eröffnete. Papiere waren zu Boden gefallen. James wandte sich einem der Monitore zu. "Kamera 2" zeigte ein paar Bäume, möglicherweise kurz vor einer Lichtung. Auf der rechten Oberen Anzeige standen Ziffern mit der Uhrzeit. Instinktiv verglich er sie mit seiner Uhr.
Aufnahmen. Vermutlich war die Radioantenne nicht nur für den Funk gedacht, sondern diente auch zur Verbindung mit den Kameras.
Ein paar Mausklicks später eröffnete sich das Live-Bild. Schwärze. Keine Verbindung.

Schritte kamen von unten. Ms. Taylor kam hinauf, gefolgt von drei einfach gekleideten Männern und Eric, der seine Sonnenbrille mitlerweile abgenommen hatte.
>>Gut, wir werden die Herrschaften gleich nach Hause fliegen. Aber zunächst will ich erst mal genau wissen, was passiert ist.<<

Einer der Männer, vermutlich um die 40 mit krausem schwarzem Haar, eröffnete das Wort.
>>Wir waren gerade dabei, unsere Routineüberprüfung der Kameras zu machen, als wir plötzlich Bewegung auf den Bildschirmen hatten. Irgendetwas hat sich mit enormer Geschwindigkeit durchs Bild bewegt. Wir haben Olaf...<< Er sah zu seinem Kollegen links neben sich, ein etwas jüngerer Mann mit blondem, langen Haar, welches zu einem Zopf geflochten war. Er war kreidebleich und zitterte am ganzen Körper. >>Nur noch bescheid gegeben, dass sich möglicherweise ein Prädator in seinem Gebiet aufhält. Wir hatten etwas über die Möglichkeit diskutiert, warum sich etwas so schnell bewegen kann. Für gewöhnlich sehen wir mal Herrerasaurier, aber diese sind langsamer.<<
>>Und weiter?<<
>>Während unseres kurzen Gespräches ließ Olaf plötzlich die Verbindung unterbrechen und raste hierher.<< Ms. Taylor sah zu Olaf. >>Was ist passiert, Svensson?<<
>>Es... es war unmöglich.<< Er atmete tief durch. >>Das waren keine Herrerasaurier. Ich habe nur aus den Augenwinkeln gesehen, wie mich Augenpaare aus den Büschen anstarrten. Aber... sie waren viel, viel kleiner. Herrerasaurier werden 220 Kilogramm schwer. Man hört sie auf wesentlich größerer Distanz. Diese Dinosaurier hingegen... sie waren kleiner. Schneller. Sie schlichen. Ich habe nur noch zugesehen, dass ich die Beine in die Hand nehme. Wir lassen die Motoren meistens laufen, wenn wir die Kameras überprüfen.<<

Ms. Taylor nickte schließlich. >>Gut, ich werde dem Hauptquartier Meldung machen. Eric, ich brauch jemanden, der mir über die Schulter sieht, wenn ich einen Funkspruch aus dem Heli absetze. Der Rest verschanzt sich hier drinne.<<

Kaum waren die beiden aus dem Bunker, kehrte eine beklemmende Stille ein. James sah sich um. Die drei Wissenschaftler schienen ganz schön mitgenommen zu sein, auch wenn sich Olaf nur wirklich etwas ansehen ließ. >>Schöner erster Tag.<<, erhob James schließlich das Wort und setzte ein gespieltes Lächeln auf. >>Da kommt man gerade frisch an und hat schon Bekanntschaft mit dem Ärger. Schon verrückt, nicht?<<
>>Die Chaostheorie lässt grüßen.<<, entgegnete der dritte von Ihnen, ein älterer Mann mit Glatze. Er schien sehr um seine Fassung bemüht zu sein. >>Aber sowas bleibt nicht aus. Insbesondere wenn man in einem der Gehege ist.<<
>>Verständlich. Aber... mal eine andere Frage: Was ist mit der Antenne passiert?<<
Sein Gegenüber seufzte. >>Wir hatten uns gerade im Bunker verschanzt und setzten einen Funkspruch ab, dass etwas nicht stimmte. Wir hörten die schweren Schritte der Tiere auf dem Bunkerdach, als plötzlich das Rauschen des Senders stärker wurde. Irgendetwas scharrte fürchterlich, als wolle es unbedingt an uns heran. Vermutlich waren sogar zwei da oben und haben die Antenne verdreht. Wir haben danach jedenfalls keinen Kontakt mehr gehabt.<<
>>Die oberste Partie ist abgerissen... wenn zwei dort waren, haben sie vielleicht kurz gestritten und dabei die Antenne soweit verbogen, dass sie abgerissen ist.<<, entgegnete wiederrum einer der Ranger. >>Gerade wenn es um Beute geht, passiert es manchmal, dass Rudeljäger schon im Vorwege sich ein wenig balgen, auch wenn es für gewöhnlich eher ein Anfauchen und Einschüchtern ist.<<
>>Wir können jetzt nur spekulieren.<<
Ms. Taylor und Eric waren bereits zurückgekehrt und hatten der Unterhaltung gelauscht.
>>Nehmen Sie die Sicherungen der Aufzeichnungen mit und setzen Sie sich in den Heli. Campbell und ich werden den Jeep rüber zur Safari-Lodge fahren und von dort einen Transportflug zurück zum Hauptquartier nehmen.<<

James folgte ihr nach draussen und setzte sich auf den Beifahrersitz. Das Gewehr im Jeep legte er zusammen mit seinem Rucksack auf den Rücksitz zu dem weiteren Gewehr von Ms. Taylor.
>>Toller Mist.<<, brummte Ms. Taylor, ehe sie den Motor anwarf, kurz rückwärts fuhr und dann wendete. >>Wir müssen erst den Bunker wieder flott machen, bevor wir die Radioantenne reparieren. Der Boss hat entschieden, dass es aktuell das Beste ist, wenn wir erst mal die nötigen Teile mitbringen, anstelle uns jetzt einfach hinzusetzen und uns einer möglichen Gefahr aussetzen.<<
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BeitragThema: Re: [Fanfiction]Echos der Vergangenheit   15.08.14 15:52

@ Hainstille

Wieder sehr schön fortgesetzt die Geschichte Smile
Wenn ich mal fragen darf, wie lange brauchst du um eine Fortsetzung zu schreiben?
Würde mich mal interessieren Very Happy
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BeitragThema: Re: [Fanfiction]Echos der Vergangenheit   16.08.14 0:49

@Isla Nublar: Danke! Smile Meist so zwischen einer halben und einer Stunde, abhängig nach Laune.

===
Das rot der Lackierung war schon weitestgehend von der Witterung und den Fahrten abseits jeder Straße mitgenommen. Nach wie vor war es aber gut zu erkennen und war sehr wahrscheinlich auch ein probates Mittel, um aus der Entfernung festzustellen, wo er sich befand.
>>Sagen Sie mir nur bescheid, wenn Sie irgendwas Verdächtiges sehen.<<
Soso. Was "Verdächtiges". Was war denn auf einer Insel voller Dinosaurier verdächtig? Er blickte in die Umgebung. Sie fuhren ein kurzes Stück an einigen Bäumen vorbei, ehe sie die große Ebene vorraus erreichten und einer plattgefahrenen Spur folgten. Immer wieder rumpelte der Jeep bei der Fahrt über die ungleichmäßige Strecke.
>>Und das wäre?<<
>>Dinge, die Sie hier nicht erwarten würden.<< Ms. Taylor atmete ein wenig durch. >>Ich weiß, das klingt eigenartig, aber es ist eher... eine Instinktsache. Für mich jedenfalls. Sie kennen das bestimmt: Man betritt einen Raum und man merkt direkt, dass etwas nicht zusammenpasst.<<
>>Verstehe. Ich schreie ganz laut, wenn ich den Kronleuchter entdecke. Jetzt muss ich nur das Equivalent der Safari dazu entdecken.<<

Die beiden fuhren weiter über einige Hügel und James hoffte, bald was zu essen zu bekommen. Schließlich konnte er in der Ferne einen weiteren Gitterzaun entdecken, hoch und massiv gebaut um einen Komplex aus mehreren Gebäuden.
>>Voilá, die Safari-Lounge. Die reinste Festung im Gewand einer gut gesicherten Wohnanlage. Der Zaun steht jeweils vor und hinter einem kleinen Graben und ist ebenfalls unter Strom gesetzt. Die Häuser selbst haben massive Absperrmöglichkeiten, um große und kleine Karnivoren draussen zu halten.<<
Er nickte. >>Gibt's da auch was zu essen? Ich hab' das Gefühl, mir rutscht der Magen in die Kniekehlen.<<
>>Das klingt nach einer guten Idee.<<
>>Nach meiner Meinung die erste des heutigen Tages.<<

Als sie sich dem Tor näherten, reduzierten sie ihr Tempo und fuhren langsam in die Sicherheitsschleuse rein. Nachdem das Tor hinter ihnen geschlossen war, öffnete sich ein weiteres vor ihnen. InGen schien das Versprechen bezüglich der Sicherheit einzuhalten.
Im Inneren tummelten sich überall Touristen. Einige schossen Fotos, andere nutzten den Swimmingpool oder die Tennisanlage. Eine kleine Rangerstation befand sich in unmittelbarer Nähe und ein paar Meter entfernt zwei Helipads. Wiederrum ein wenig entfernt davon befand sich eine Art Parkplatz, den man nicht weiter asphaltiert hatte. Wildnis "pur" in seiner Light-Variante. Nervenkitzel erzeugen ohne wirklich in Gefahr zu sein.
Wirklich herausragend war aber eher der "Bus", der dort stand. Sofern man dieses Gefährt überhaupt so bezeichnen konnte. Es schien wenigstens auf einem Bus zu basieren.
>>Was ist das denn?<<
>>Das..<<, sie deutete auf das metallene Ungetüm, >>...ist unser Safaripanzer. Naja, wir nennen das Ding so. Ein massiv Verstärkter Bus, den wir so umgebaut haben, dass er vor Carnivoren schützt. Fast sämtliche Reparaturen soll man angeblich von innen tätigen können, weshalb er etwas höher ist als ein normaler Bus. Und ein echter Wildfang für die Abenteuerlustigen.<<
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Hainstille
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BeitragThema: Re: [Fanfiction]Echos der Vergangenheit   17.08.14 22:22

Heut nur ein kleines Update, war den halben Tag unterwegs. Very Happy
===

>>Und was machen Sie gegen die Triceratops? Sie sagten doch, dass die Dinger einen Jeep durch die Luft befördern können.<<
>>Dafür haben wir Betäubungsgewehre. Oder aber ein paar Leute, die in der Umgebund mit ihren Fahrzeugen unterwegs sind und aufpassen. Das ist zwar auch suboptimal, aber deswegen fährt er auch nicht täglich.<<
>>Klingt ja wunderbar, den eigenen Hintern für ein paar Schaulustige Touristen hinzuhalten.<<
>>Wem sagen Sie das, aber InGen verdient nicht schlecht daran. Und seitdem wir eine kleine Provision für unser... "Engagement" zeigen, reißen sich die Ranger förmlich drum.<<

Geld regiert die Welt. Hier war das nicht anders. Eine kleine Freakshow auf Kosten der Gesundheit von denen, die am Besten wussten, dass man diesen Tieren nicht zu Nahe kam.
Ms. Taylor schaltete den Motor ab und nahm die beiden Gewehre mit sich. >>Hudson hasst es, wenn wir mit unseren Waffen offen durch die Gegend laufen, aber ich schätze wir haben nicht gerade viel Auswahl. Ich bringe die beiden schnell in die Rangerstation. Sie können dort drüben im Hotel auf mich warten.
Die klimatisierte Lobby war ein Segen für James. Tief atmete er durch, während er durch eine der Fensterscheiben hinaus auf das bunte Treiben blickte.

Plötzlich öffnete sich der Fahrstuhl und zwei Personen kamen in schnellen Schritten heraus, die sich ganz offensichtlich streiteten; ihr Geschrei war vermutlich in der gesamten ersten Etage zu hören.
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