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Jurassic Park Nation - Erstentwurf (FanFiction)

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Dr.Henry Wu
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BeitragThema: Re: Jurassic Park Nation - Erstentwurf (FanFiction)   12.06.13 20:12

Würdest du noch mehr solche Fan Fiction schreiben ? Mir hat die Geschichte total gefallen ich fand sie echt meger geil. Smile
Mfg Dr.Henry Wu
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Mafnar
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BeitragThema: Re: Jurassic Park Nation - Erstentwurf (FanFiction)   12.06.13 20:17

Mal sehen, in den noch folgenden Charakterprofilen werden noch ungeschriebene Stories angedeutet. Hier der Epilog^^


Epilog


Was am Ende übrig bleibt


Nachdem tagelanger Regen die Feuer weitestgehend gelöscht hatte, regte sich etwas unter den Trümmern des Turmes, Geröll purztelte beiseite und schließlich durchstieß eine grünschuppige Klauenhand den Schuttberg.
Er sah sich verwirrt um, alles kam ihm plötzlich so anders vor und als er seine Spiegelung in einer Pfütze sah, bekam er zunächst einen riesigen Schrecken.
Er war wieder ein Raptor! Seine Schnauze, die Sichelkrallen und der schwarz-weiß-gestreifte Rücken waren Beweis genug für seine Verwandlung!
Aber wie war das möglich? Was war nur geschehen? Immerhin hatte er jahrelang erfolglos versucht, seine Verwandlung rückgängig zu machen und dann sollte es so plötzlich funktioniert haben? Das wollte er nicht so recht glauben.
Also dachte er nach. Was war anders gewesen als sonst? Ihm wollte trotz seines überragenden Intellekts keine Antwort auf diese Frage einfallen.
Erst als er zurück zu dem Ort sah, wo er begraben worden war, wurde ihm bewusst, was geschehen sein musste.
Unter ihm hatten sich Glassplitter von den Seren befunden, die er hatte retten können und der Zufall musste beim Einsturz des Turmes eine Mischung erschaffen haben, die es ihm ermöglicht hatte, wieder zu dem zu werden, was er einst gewesen war und was er sich immer herbei gesehnt hatte.
Nur was sollte er jetzt machen? Sein ursprünglicher Plan war definitiv gescheitert. Alles war vernichtet und nun waren nur noch etwa 150 Schwarzrücken übrig, die, wie er von einem nahen Artgenossen erfahren hatte, unter Führung Burning Eyes gerade dabei waren, die einzige Bedingung des Friedensvertrages zu erfüllen.
Sie wurden nämlich dazu gezwungen, die Insel zu verlassen, um auf Isla Nublar weiterzuleben. Lediglich den Gefallenen war erlaubt worden, zu bleiben und Fredrik hatte extra sein Schiff bereit gestellt und würde, nachdem er erst das Heilmittel für Iron Hide aufs Festland gebracht hatte, wieder zu Blue Eye zurückkehren.
Nun bleiben ihm zwei Möglichkeiten. Entweder würde er sein Ziel weiter verfolgen, obwohl er eigentlich erreicht hatte, was ihn angetrieben hatte, oder er würde wieder normal weiterleben und mit Burning Eye die Krallen tauschen.
Er schüttelte seinen Kopf. Nein!, beschloss er. Sein Hass auf die Hiuma hatte ihn schon viel zu lange gefangen gehalten.
Er würde einfach mit Burning Eye gehen und auf Isla Nublar neu anfangen, wenn ihn der Alpha der Schwarzrücken überhaupt noch wollte.
Sollte er sich aber weiterhin Jones nennen, wo das doch ein Hiuma-Name war, oder wieder seinen Namen White Stripes annehmen?
Er entschied sich gegen Letzteres, da Burning Eyes ihn nur unter dem Namen Jones kannte und brach zu diesem auf.
Als er schließlich bei dem Schwarzrücken angekommen war, stockte diesem der Atem. „Ja, du siehst richtig.“; seufzte Jones. „Mein Vater war ein Schwarzrücken, meine Mutter aber gehörte zu den Weißrücken.“
Warum hast du es mir nicht gesagt?“; wollte Buring Eye wissen.
Weil ich dachte, dass ich dich dann verlieren würde.“, gab Jones zögerlich zurück.
Unsinn!“, meinte der Raptor scharf und berührte daraufhin mit seiner Schnauze sanft die von Jones. „Es ist doch egal, wer deine Eltern waren. Wir sind Krallenverbundene und werden bald auch die Krallen tauschen. “


Ende
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Mafnar
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BeitragThema: Re: Jurassic Park Nation - Erstentwurf (FanFiction)   13.06.13 16:56

Charakter-Profile - Teil 1

1. Flugsaurier (insgesamt 210 auf der Isla Sorna und ein kleiner Schwarm auf der Wolkeninsel, der sich von einem Feuer nur langsam erholt)


Folgende Charaktere mit Zugehörigkeit zu den Flugsauriern werden in der Geschichte "Jurassic Park Nation" erwähnt oder stehen in Beziehung zu den Charakteren:


1.1. Sky Queen Sonnensegler
Stellung: 3. Schwarmkönigin der Sonnesegler (seit 10 Jahren); Tränenträgerin (seit 10 Jahren)
Alter: 24 Jahre
Familie: Firefly (Großmutter, erste Schwarmkönigin der Sonnensegler), Sail (Mutter, zweite Schwarmkönigin), Brave (Vater), High Flyer (Gefährte), Bright Cloud (Sohn, von High Flyer), Sunrise (Adoptivkind)
Charakter: Offen und verspielt war sie gleich von der Idee angetan, einen Raptor im Schwarm zu haben und setzte sich gegen alle Skeptiker durch, zumal sie innerhalb der Sonnensegler als deren Königin die absolute Macht innehat. Sie ist unglaublich neugierig und auch weise und vorausschauend und ihre Entscheidung bezüglich Sunrises stellte sich als richtig heraus, arbeiten die Weißrücken doch seitdem mit den Sonnenseglern zusammen und dadurch sind ihre Jagden erfolgreicher als früher. Sie ist eine leidenschaftliche Liebhaberin und fürsorgliche Mutter und würde nie zulassen, dass Sunrise und Bright Cloud etwas zustoßen, auch wenn sie mittlerweile ja selbst schon in die Paarungszeit gekommen sind.
Geschichte: Die Sonnensegler wurden schon immer von einem Weibchen regiert und als Sail starb, durch einen T-Rex, weil sie nicht mehr rechtzeitig vor diesem fliehen konnte, wurde Sky Queen als ältestes Weibchen von ihr ihre Nachfolgerin. Sie beschloss sofort, dass sich etwas in der Gesellschaftsstruktur der Sonnensegler ändern müsse, da Männchen stets im Nachteil gewesen waren und verkündete, ihr nächster Sohn werde ihr als Schwarmkönig folgen. Diese Ankünigung war insofern problematisch, weil Sky Queen zur Zeit dieser Proklamation immer noch keinen Gefährten gefunden und alle abgewiesen hatte, die einen Kampf um sie gewonnen hatten. Erst als High Flyer beschloss, einen Raptoren namens Sunrise in den Schwarm aufzunehmen, entschied sie sich für ihn, weil sie diese Entscheidung so neu und mutig fand. Entgegen aller Prognosen konnte er sich als ihr Gefährte halten und schließlich wurde Bright Cloud geboren, der nächste Schwarmkönig.


1.2. High Flyer Sonnensegler
Stellung: Gefährte der Schwarmkönigin (seit fünf Jahren); Tränenträger (seit 5 Jahren)
Alter: 22
Familie: Eltern unbekannt, Sky Queen (Gefährtin), Bright Cloud (Sohn), Brave (Ziehvater)
Charakter: Hilfsbereit und freundlich war er der einzige Sonnensegler, der es wagte, einen Raptoren zu adoptieren. Er kann sehr wütend werden, wenn man seine Brut, und er zählt darunter sowohl Sunrise als auch Bright Cloud, bedroht und bekämpft alle, die ihm die Stellung als Sky Queens Gefährte missgönnen. Er ist verbissen und hartnäckig und gibt niemals auf. Außerdem ist er aufgeschlossen für Neues, eine Eigenschaft, die bei den Sonnenseglern eher selten zu finden ist, da sich diese eher von den anderen Rassen abzukapseln versuchen, was jedoch seit dem Bündnis mit den Weißrücken nicht mehr so recht klappen will (einige sehnen sich zwar zurück in die alte Zeit, aber das Gros der Sonnensegler ist froh über Sky Queens Reformkurs).
Geschichte: High Flyer, so genannt, weil er der einzige Sonnensegler ist, der jemals über der Wolkendecke geflogen ist, schlüpfte aus einem Ei, das man für tot gehalten und weggeworfen hatte. Er schrie nach Hilfe und Brave kam und zog ihn heimlich groß. Als er dann ausgewachsen war, wurde er schikaniert und angegriffen, weil er viel kleiner war als seine Artgenossen. Er überstand aber alles und wurde dadurch aus nicht verbittert, sondern suchte zeit seines Lebens nach Liebe, auch wenn er es niemals für möglich gehalten hatte, diese bei Sky Queen zu finden. Nachdem er nämlich den Raptoren Sunrise adoptiert hatte, sprach sich diese, auf Braves Rat hin, für diese ganze Sache aus und schon bald wurde High Flyer der Geliebte der Schwarmkönigin. Als dies allgemein bekannt wurde, wollte man ihn loswerden und viele Sonnensegler forderten ihn zum Kampf heraus. Aber er besiegte sie alle und irgendwann verkündete Sky Queen, dass High Flyer ihr fester Gefährte sei und seitdem ist er ständig an ihrer Seite zu sehen, hat ihr sogar den nächsten Schwarmkönig geboren.


1.3. Sunrise Sonnensegler (ehemals Weißrücken)
Stellung: Krieger und Beschützer der Schwarmkönigin; Tränenträger (seit 5 Jahren)
Alter: 6 Jahre
Familie: Jack Weißrücken (biologischer Vater); Silver Weißrücken (biologische Muter); High Flyer Sonnensegler (Adoptiv- und Ziehvater); Sky Queen
Charakter: Sunrise ist ein verspielter Raptor, dessen Neugierde ihn oft in Gefahr bringt. Er hat keine Scheu vor den anderen Sonnenseglern, auch wenn er oft gegen diese um Futter und Stellung kämpfen muss. Aber mit Karin ist er eng befreundet und er würde nie zulassen, dass ihr etwas passiert. Ebenso loyal ist er zu High Flyer und Sky Queen und er würde jeder Weisung letzterer bedingungslos folgen, solange sie nicht High Flyer oder Karin schaden. Seine ruhige Art steht seiner im Kampf für den Schwarm offen gelegten Härte gegenüber.
Geschichte: Sunrise ist ein Raptor, das ist wahr, und er wurde auch in den Beinernen Höhlen von einer Weißrückenraptorin geboren. Aber als er zusammen mit dreien seiner Brutgeschwister von Schwarzrücken entführt wurde, änderte sich sein Leben schlagartig. Während die anderen Weißrücken-Jungen gefressen wurden, konnte er sich dank seiner mutigen Art und eines Bisses in die Schnauze eines seiner Entführer retten und das imponierte dann High Flyer so sehr, dass er den kleinen Raptor in den Sonnensegler-Schwarm aufnahm. Als schließlich seine leiblichen Eltern auftauchten und ihn wieder zurück in die Beinernen Höhlen nehmen wollten, lehnte er dies kategoerisch ab und blieb bei High Flyer. Schnell avanzierte er zum Liebling der Schwarmkönigin und diese "adoptierte" ihn schließlich und es ist seinem Einfluss zu verdanken, dass das heute noch bestehende Bündnis mit den Weißrücken geschlossen werden konnte. Im Laufe der Zeit wurde er regelrecht zu Sky Queens Beschützerin und auch die gemeinsamen Jagden mit den Weißrücken darf er seitdem anführen.


1.4. Bright Cloud Sonnensegler
Stellung: zukünftiger Schwarmkönig
Alter: 5 Jahre
Familie: High Flyer Sonnensegler (Vater); Sky Queen Sonnensegler (Mutter); Sunrise Sonnensegler (Adoptivbruder)
Charakter: Wie seine Eltern ist auch Bright Cloud neugierig, aufgeschlossen und will alles erkunden, was ihm vor den Schnabel kommt. Er ist ein guter Jäger, hält stets zu seinem Nestbruder und wird von Sky Queen für seine zukünftige Stellung vorbereitet, lernt aber auch von den anderen Raubsauriern, mit denen die Sonnensegler alle ein Bündnis haben.
Geschichte: Bright Cloud ist ein Kind zweier Welten. Einerseits entstammt er der Linie der Schwarmköniginnen, andererseits ist er auch verwandt mit jenem Sonnensegler, der fast aus dem Nichts heraus das Herz der gegenwärtigen Schwarmkönigin eroberte. Sunrise und er sind immer zusammen und so kommt es, dass er auch in Berührung zu Karin kommt, zu der er seit kurzem eine geheime Beziehung pflegt, von der nur Sky Queen, High Flyer und eben der Raptor wissen.


1.5. Brave Sonnensegler
Stellung: Vagabund unter Schutz der Schwarmkönigin
Alter: 40 Jahre
Familie: Sail (Gefährtin), Sky Queen (Tochter); Brigh Cloud (Enkel)
Charakter: Brave hat ein zutiefst geduldiges Wesen. Er kann schon einmal wochenlang in dieselbe Aufgabe vertieft sein, ohne das diese ihn anödet. Von Natur aus eher friedfertig lehnt er den kampf zwar ab, weiß sich aber zu verteidigen, wenn es sein muss. Viele unterschätzen ihn, zumal wegen seiner Verletzlichkeit und seines verkrüppelten Flügels. Aber das erweist sich oft als Fehler. Denn Firebird weicht selbst vor erfahreneren Gegnern nicht zurück und so lernen diese auch schon einmal seine harte Seite kennen, vor allem, wenn sie Schwächere bedrohen. Seinen Namen trägt er, weil er Sail vor einem Spinosaurus gerettet hat, was nicht viele gewagt hätten.
Geschichte: Brave, der seinen früheren Namen niemandem verrät, da er sich wegen diesem schämt, galt lange als Verlierer, gewann er doch keinen Kampf um eine Gefährtin und wurde bei einem solchen Duell sogar lebensgefährlich am Flügel verletzt. Niemand hätte gedacht, dass er diese Attacke überleben würde. Aber trotz aller Widrigkeiten schlug er sich durch und als Sail eines Tages von einem Spinosaurus angegriffen wurde, lenkte er diesen mit gekonnten Flugmanövern so sehr ab, dass die Schwarmkönigin fliehen konnte. Diese Tat beeindruckte sie so sehr, dass sie beschloss, Brave als ihren Gefährten anzunehmen. So wurde die Schwarmköniginlinie mit der Geburt von Sky Queen fortgesetzt. Nachdem er nicht dazu fähig war, seine Gefährtin zu retten, wart Sky Queen, die neue Schwarmkönigin, so wütend auf ihn, dass sie ihn aus dem Schwarm verbannte. Aber davon ließ er sich nicht abschrecken, zog sogar Karin auf. Seit der Geburt von Bright Cloud ist er wieder öfters beim Schwarm und Sky Queen billigt dies, auch wenn sie ihren Vater eigentlich verachtet, weil er sie in Stich gelassen hat.

1.6. Firefly Sonnensegler
Stellung: erste Schwarmkönigin der Sonnensegler
Alter: starb im Alter von 25 Jahren
Familie: Sail (Tochter)
Charakter: Firefly war eine zutiefst misstrauische Sonnenseglerin, die allen misstraute, die nicht ihrer Rasse angehörten. Dementsprechend war ihre Regentschaft geprägt von Isolation und Feindschaft gegenüber allen anderen Dinosauriern. Sie wurde die erste Sonnenseglerin, die eine Träne von Sahpira trug.
Geschichte: Firefly war die erste von den Menschen auf Isla Sorna erschaffene Flugsaurierin. Lange war sie sich nicht ihrer selbst bewusst und handelte einzig und alleine von Instinkten getrieben. Dann traf sie Saphira und durch diese kam sie in Berührung mit einer der Tränen. Zwar nahm sie an den Treffen der Auserwählten teil, aber sonst beschränkte sie den Kontakt zu anderen Dinosaurierrassen aus das Mindeste. Unter ihrer Regentschaft wurde festgelegt, dass stets die älteste Tochter der Ersten den Schwarm lenken sollte.


1.7. Sail Sonnensegler
Stellung: 2. Schwarmkönigin
Alter: starb im Alter von 20 Jahren
Familie: Firefly Sonnensegler (Mutter), Brave Sonnensegler (Gefährte), Sky Queen Sonnensegler (Tochter)
Charakter: Sail ist eine relativ kühne, wenn auch sehr nachlässige Sonnenseglerin. Sie suchte die Gefahren, oft sogar zu große Gefahren, die sie oft am Rande des Todes brachten und sie schließlich auch das Leben kosteten. Aber gerade dieser Mut war es, für den der Schwarm sie verehrt hat.
Geschichte: Die riskante Lebensweise dieser Schwarmkönigin ließ schon früh erahnen, dass sie kein leichtes und langes Leben haben würde, zumal sie sich auch in das Revier der größeren Raubsaurier wagte. Mehr als einmal kam sie nur knapp mit dem Leben davon,musste sogar von Brave gerettet werden. Schließlich aber fiel sie ihrer Leichtsinnigkeit zum Opfer und starb bei der Attacke eines Tyrannen. Dadurch wurde Sky Queen Schwarmkönigin und seitdem wird ein Reformkurs eingeschlagen, dessen Ende nicht in Sicht ist, da auch Bright Cloud bereits angekündigt hat, den Kurs seiner Mutter fortzusetzen, wenn er erst Schwarmkönig ist.


1.8. Karin Sonnensegler (ursprünglicher Schwarmname unbekannt)
Stellung: Späherin und offizielle Verbindungssonnenseglerin zu den Weißrücken/Tränenträgerin (seit drei Jahren)
Alter: 9 Jahre
Familie: unbekannt
Charakter: Karin ist eine sehr beschützerische Sonnenseglerin. Ihren Freund Sunrise würde sie mit ihrem Leben verteidigen und das auch gegen ausdrücklichem Befehl der Schwarmkönigin. Sie ist sehr aufgeschlossen und legt ihre Schwingen um alles, was sie als ihr Eigentum betrachtet. Gegenüber Sunrise benimmt sie sich so und sie kämpft mit allen, die ihm etwas antun wollen. Hat sie erst einmal etwas als ihr Eigentum auserkoren, lässt sie dieses nicht mehr aus den Augen und entfernt sich selten davon. Dabei kann sie "ihrem" Raptor keinen Wunsch abschlagen.
Geschichte: Karin stammt ursprünglich von Isla Nublar. Nachdem ein Feuer dort ihren Schwarm ausgelöscht hatte und sie während dieser Katastrophe auch noch ihr Gedächtnis verlor, irrte sie über die Insel und suchte nach einem neuen Zuhause. Von Raptoren auf der Insel erfuhr sie durch Zufall, dass es auf Isla Sorna einen noch ganzen Schwarm ihrer Artgenossen gab, flog sie zu diesem und nachdem sie einige Duelle gegen Sonnensegler gewonnen hatte, beschloss Sky Queen, diese unbekannte Flugsaurierin in den Schwarm aufzunehmen, trotz des Wierstandes der Sonnensegler. Aber die Schwarmkönigin wollte ihren reformfreundlichen Kurs nicht revidieren und so musste sich der Schwarm damit abfinden und Karins enorm gute Nachtsicht wurde bald als Bereicherung angesehen. Als sich ihr kühn der kleine Raptor namens Sunrise näherte, schloss sie ihn sofort ins Herz und betrachtete ihn als ihr Eigentum. Als der Weißrücken sie später bat, zusammen mit ihm als Verbindung zu den Weißrücken zu dienen, sagte sie sofort zu und diese Rolle füllt sie auch noch heute aus. Zudem ist sie die Partnerin von Bright Cloud.


2. Tyrannosaurier (etwa 100 in fünf Stämmen; auf Isla Nublar gibt es keine Tyrannen mehr)


2.1. Fearsome Claw
Stamm: Gelbschnauzen
Stellung: Anführer der Gelbschnauzen (seit 35 Jahren, seit dem Tod von Sparkle); Tränenträger (seit 37 Jahren)
Alter: 40 Jahre (damit einer der ältesten Tyrannen auf der Insel)
Familie: Friendly Fire (Gefährtin); Dark (Sohn); Blue Eye (Ziehsohn); Fredrik (unter seinem persönlichen Schutz)
Charakter: Fearsome hat ein sehr hitziges Temperament, ist von kampfeswütiger Natur und sucht nach ebenbürtigen Gegnern, würde aber nie einen Artgenossen töten, da es gegen seinen Ehrencodex verstößt. Auch tötet er nie andere Wesen es sei denn sie bedrohen ihn oder er braucht Nahrung. Kaltblütigkeit liegt ihm nicht und er verachtet alle, die diese Charaktereigenschaft besitzen, vor allem aber Sharp, seinen Rivalen. Er ist zudem ein sehr beschützerischer und besitzergreifender Tyrann, wie man an Blue Eye und Fredrik sehen kann.
Geschichte: Ursprünglich hieß dieser Tyrann nur Claw, weil seine Krallen größer als bei anderen seiner Rasse waren. Dann kam seine Gelegenheit. Er fand sich alleine Sparkle gegenüber und als es zum Zweikampf kam, waren ihm seine Krallen nützlich und verhalfen ihm schließlich zum Sieg über den tyrannischen König. Damit endete aber nicht dessen Vermächtnis. Die einst relativ geeinte Rasse der Tyrannosaurier zersplitterte und es begannen die sogenannten Clankriege, die Fearsome Claw erst beenden konnte indem er Sharp im Zweikampf besiegte. Dieser war so etwas wie Sparkles Nachfolger und erst nach dieser Niederlage kam so etwas wie ein fragiler Frieden zustande, auch wenn seit jenem Tag eine tief verwurzelter Feindschaft unter den Stämmen herrscht, die nur langsam nachlässt.

2.2. Sharp
Stamm: Rotaugen
Stellung: Anführer der Rotaugen/Rivale im Kampf um die Stellung des Königs der Tyrannen
Alter: 39 Jahre (neben Fearsome Claw einer der ältesten Tyrannen der Insel)
Familie: es wird gemunkelt, er sei irgendwie mit Sparkle verwandt; aber da er um seine Familie ein Geheimnis macht, kann dieses Gerücht weder bestätigt noch dementiert werden.
Charakter: Er ist ein zumeist kaltblütiger Tyrann, der zu kaum jemandem eine emotionale Bindung hegt und dem Gefühle nahezu fremd sind. Nur wenige schaffen es, sein Herz zu erreichen und wenn dies geschieht, ist er diesen loyal ergeben und würde sie nie verraten. Der einzige andere Tyran, der ihm etwas bedeutet, ist seltsamerweise Dark, zu dem er sich wie ein Vater hin gezogen fühlt und auch der Gelbschnauzen-Tyrann wollte Sharp so nahe wie möglich sein, weshalb er auch Blue Eyes Reformpolitik nutzte und den Stamm wechselte. Dennoch ist er immer noch ein Freund der Gelbschnauzen und hat sogar etwas zur Entspannung zwischen diesen und Sharps Rotaugen beigetragen, sodass deren Anführer langsam Blue Eyes Stellung akzeptiert, aber immer noch diese haben will.
Geschichte: Sharps Vergangenheit ist von Rätseln umhüllt. Keiner weiß, wer seine Eltern waren oder ob er wirklich etwas mit Sparkle zu tun hatte. Fakt aber ist, dass er nach dessen Tod versuchte, sein Imperium aufrecht zu erhalten. Das gelang nur über relativ kurze Zeit und am Blauen Berg, einem geschichtsträchtigen Ort auf der Insel, wo sich auch die Halle mit den Tränen befindet, wurde er endgültig geschlagen. Aber die Zersplitterung der Tyrannen war nicht mehr aufzuhalten und selbst heute noch, trotz der Versöhnungspolitik Blue Eyes, ist diese noch fest in den Köpfen der Tyrannen verankert und löst sich nur langsam auf.

2.3. Blue Eye
Stamm: Gelbschnauzen (ehemals Blaukrallen)
Stellung: König der Tyrannen (seit 5 Jahren); Tränenträger (seit 5 Jahren)
Alter: 8 Jahre
Familie: das ungeliebte Kind Crying Moons
Charakter: Blue Eye ist ein sehr aufgeschlossener und friedliebender Tyrann, was im Gegensatz zu den meisten anderen Vertretern seiner Rasse steht, die stark untereinander zerstritten ist. Er bemüht sich seit Jahren um eine ausgleichende Politik unter den Stämmen und einzelnen Raubsauriern und das funktionierte bislang sehr gut, auch wenn Sharp ihn jedes Jahr herausfordert, um sein Amt zu bekommen, was Blue Eyes kämpferische Ader jedoch nicht zulässt, würden dann die Tyrannen doch wieder in eine Zeit der internen Streitigkeiten zurückfallen, was einen Rückschritt in seiner Annäherungspolitik bedeuten würde. Außerdem gibt er niemals auf und das erst hat einen fragilen Frieden auf Isla Sorna schaffen können. Zudem würde er alles für Fredrik tun und nicht zulassen, dass diesem etwas geschieht.
Geschichte: Blue Eye galt als schwächster der Blaukrallen, nicht einmal sein Vater erkannte ihn als möglichen Nachfolger an. Das änderte sich, als er zum König der Tyrannen ernannt wurde. Seit diesem Zeitpunkt stieg seine Popularität stark an und obwohl Crying Moon seinen Sohn nach Ende des Krieges mit den Menschen der Isla Sorna dazu bewegen wollte, wieder in seinen Stamm zu kommen, lehnte Blue Eye dies ab, da sein Mensch bei den Gelbschnauzen war. Außerdem brach seine Adoption durch einen anderen Tyrannen die Stammesschranken auf und es gab seither mehrere Fälle von solchen Adoptionen, zumal der König der Tyrannen es seit fünf Jahren jedem Tyrann freistellt, ob er bei seinem Stamm bleiben möchte oder nicht. Seine Bekanntgabe, Fredrik sei sein fester Gefährte, stieß zunächst auf Unverständnis und teilweise auch auf Hass. Aber dann akzeptierten die Stämme langsam diesen Menschen, weil er ihnen durchaus nützlich sein konnte und die anderen Menschen von der Insel fernhielt. Schließlich wurde er zum König der Tyrannen auf Dauer gekürt und seitdem nähern sich die einzelnen Stämme wieder an, auch wenn Sharp das gerne verhindern würde.


2.4. Sparkle
Stamm: keiner (zu seiner Zeit gab es nur einen Stamm, der allgemein unter der Bezeichnung Tyrannenstamm bekannt war)
Stellung: König der Tyrannen (für 25 Jahre)
Alter: starb im Alter von 30 Jahren (umgebracht von Fearsome Claw, der damals keine fünf Jahre alt war)
Familie: unbekannt das Wissen um Sparkles wahre Verwandtschaft geriet ebenso in Vergessenheit wie versucht wird, sein Andenken auszulöschen.
Charakter: Sparkle war ein durch und durch durchtriebener Tyrann, der sich nur noch für seine eigenen Angelegenheiten interessierte und alle anderen entweder zur Treue zwang oder töten ließ, wenn sie sich ihm verweigerten. Er war egoistisch und machtgieirig und versuchte alles, die einmal bekommene Macht zu behalten.
Geschichte: Als Malicious und ihr Junges von den Menschen nach San Diego entführt wurden, beschlossen die Tyrannen, einen der ihren zu ihren Anführer zu ernennen: Sparkle, der im Kampf gegen die Spinosaurier bewiesen hatte, dass er fähig war, selbst einen stärkeren Gegner zu besiegen und die Menschen gehörten definitiv dazu. Nur war die Wahl falsch gewesen, erwiesen sich doch Sparkles Gier und Egoismus stärker als sein Zugehörigkeitsgefühl zu den Tyrannen. Als Malicious und Leon wieder auf der Insel waren, hätte er eigentlich sein Amt abgeben müssen. Aber er weitgerte sich und scharte seine Gefolgsleute um sich, sodass ein 14 Jahre andauernder Konflikt ausbrach, der die Rasse der Tyrannen zutiefst untereinander zersplitterte. Schließlich kam es zum Zweikampf zwischen ihm und dem jungen Tyrannen-Fearsome Claw, den letzterer gewann. Aber den Zersplitterungsprozess und die Clankriege konnte das nicht mehr aufhalten und nach drei Jahren eines internen Konfliktes etablierten sich schließlich die heute noch existierenden fünf Stämme, auch wenn sie langsam wieder zu einem werden.

2.5. Malicious
Stamm: (keiner, damals gab es die Stämme noch nicht)
Stellung: einzige bekannte Anführerin der geeinten Tyrannen, bis diese zersplitterten
Alter: 10 als sie entführt wurde
Familie: unbenannter Tyrann (Gefährte); Leon (Kind)
Charakter: Malicious war eine kämpferische Tyrannin. Sie ließ sich nichts gefallen und als sie entführt wurde, befreite sie sich und suchte ihr Junges.
Geschichte: Sie wurde zusammen mit ihrem Kind nach San Diego entführt und das löste dann später die Clankriege und die Zersplitterung in die fünf Stämme aus. Was aus ihr geworden ist, ist unbekannt. Es ist aber gut möglich, dass Sparkle sie getötet hat (und vielleicht war Malicious ja sogar seine Mutter, auch wenn man das nicht mehr sagen kann).


2.6. Leon
Stamm: keiner (damals gab es die Stämme noch nicht)
Stellung: unbekannt
Alter: eins als er entführt wurde
Familie: Malicious (Mutter); unbenannter Vater
Charakter: Leon war sehr auf seine Mutter fixiert und konnte kaum etwas ohne diese machen. Er war enorm abhängig von Malicious und wenn sie wirklich, wie so oft gemunkelt wird, von Sparkle ermordet wurde, ist es sehr wahrscheinlich, dass auch Leon ihm zum Opfer fiel oder eben starb, weil seine Mutter sich nicht mehr um ihn kümmern konnte.
Geschichte: Er wurde zusammen mit seiner Mutter nach San Diego entführt und das löste dann später die Clankriege und die Zersplitterung in die fünf Stämme aus. Was aus ihm geworden ist, ist unbekannt.


2.7. Crying Moon
Stamm:Blaukrallen
Stellung: Anführer der Blaukrallen
Alter: 20 Jahre alt
Familie: Blue Eye (Sohn)
Charakter: Crying Moon ist ein arroganter Tyrann, der kaum andere Sichtweisen und Meinungen zulässt als seine eigenen. Dennoch hat sich im Laufe der Zeit so etwas wie eine Beziehung zu seinem Sohn Blue Eye aufgebaut, auch wenn er das niemals zugeben würde. Er ist engstirnig, gefühlskalt und stur und kann nicht aufgeben.
Geschichte: Crying Moon war stolz, als er sich zum Anführer der Blaukrallen hoch kämpfen konnte und noch besser fühlte er sich, als ihm ein männlicher Tyrann als Nachfolger geboren wurde. Umso enttäuschter war er, als Blue Eye sich offensichtlich als Schwächling entpuppte. Immerhin wollte er nicht einmal mit den anderen Tyrannen-Jünglingen die spielerischen Kämpfe machen, die bei diesen üblich waren und bei denen es auch öfters mal Verletzte gab. Also wandte er sich von seinem Sohn ab, nicht einmal die Ernennung zum König der Tyrannen konnte seine Gefühle ändern. Als Crying Moon aber sah, dass sein Junges dauerhaft diese Postion inne haben würde, änderte sich seine Einstellung langsam. Irgendwann beschloss er, dass dies auf Dauer nicht gut gehen konnte, dass er seinen Stamm nur schadete, wenn er Blue Eye nicht anerkannte und sobald er dies erkannt hatte, kam es zu zaghaften Annäherungsversuchen zwischen beiden, auch wenn keiner der Tyrannen das vor anderen ihrer Art zugeben will, noch nicht.

2.8. Friendly Fire
Stamm: Gelbschnauzen
Stellung: Gefährtin des Anführers
Alter: 25
Familie: Fearsome Claw (Gefährte); Dark (Sohn); Blue Eye (Ersatzsohn, seit Dark fort ist)
Charakter: Diese Tyrannin ist der beruhigende Teil neben Fearsome Claw. Sie war es auch, die später ihrem Gefährten zusammen mit Blue Eye klarmachte, dass Darks Entscheidung durchaus positiv ausgehen konnte. Sie ist zudem vorausschauend und geduldig.
Geschichte: Friendly Fire, so genannt wegen ihres freundlichen Charakters und ihres feurigen Blicks, wenn sie wütend ist, war eine unscheinbare Tyrannin. Erst als sie in Fearsome Clawa Leben trat, wurde sie ein bedeutender Teil der Tyrannengemeinschaft und verstand es sehr gut, die Entspannungspolitik ihres Ziehsohnes Blue Eye durchzusetzen, ohne dabei den Zorn der anderen Tyrannen richtig zu wecken.

2.9. Dark
Stamm: Rotaugen (ehemals Gelbschnauzen)
Stellung: gilt als offizieller Nachfolger des kinderlosen Sharp
Alter: 5 Jahre
Familie: Friendly Fire (Mutter); Fearsome Claw (Vater); Sharp (Ziehvater; seit 3 Jahren)
Charakter: Dark ist ein neugieriger Tyrann. Er will alles wissen und lässt sich dabei keine Zwänge auferlegen, weshalb er auch bei den Rotaugen gelandet ist, dessen offene un kühne Lebensweise ihn sehr fasziniert.
Geschichte: Dark war das einzige Junge, dass den gierigen Händen der Menschen entrissen werden konnte. Fearsome Claw und Friendly Fire kümmerten sich rührend um ihn, aber irgendwann war er es leid, dass man ihn behandelte, als könne er nicht alleine leben. Also schlich er sich eines Tages davon und traf auf Sharp, der ihn natürlich sofort attackierte, da er keine Eindringlinge, vor allem Gelbschnauzen, in seinem Revier duldete. Eigentlich wollte er den kleinen Tyrannen töten. Aber als es Dark tatsächlich gelang, Sharp zu verletzten, war dieser so beeindruckt, dass er den kleinen T-Rex mit ins Revier der Rotaugen nahm. Damals fällte der Gelbschnauzen-Tyrann eine Entscheidung: Er wollte den Stamm wechseln und zu den Rotaugen. Dieser Entschluss fand natürlich wenig Gegenliebe bei Fearsome Claw. Aber Blue Eye machte ihm klar, was daraus erwachsen konnte und seitdem lebt Dark bei Sharp und wird von diesem auch erzogen.


2.10. Golden Sky
Stamm: Albino-Tyrannen
Stellung: Anführerin der Albinos
Alter: 21 Jahre alt
Familie: Brown (Gefährte)
Charakter: Golden Sky ist eine engagierte Tyrannin, die sich, weil ihre Stammesmitglieder als Außenseiter gelten, immer darum bemüht, mehr Einfluss für die Albinos herauszuschlagen.
Geschichte: Diese Tyrannin war das einzige Weibchen seit Malicious, das es schaffte, die Führung über einen der Stämme zu erringen, auch wenn es nur die Albinos, die Ausgestoßenen der Tyrannen, waren. Alle, die wenig Einschluss hatten oder schwach waren, vereinten sich in diesem Stamm und eben auch die Tyrannen mit dem Weißstich auf ihrer Schuppenhaut. Golden Sky, selbst kein Albino, kämpfte lange um Anerkennung, aber erst als sie sich mit einem anderen Stamm verband, gelang dies. Seit kurzem hat sie nämlich eine Beziehung zu Brown, diese ging sie zunächst nur aus reinem Kalkül ein, damit ihr Status und der ihres Stammes stieg. Mit der Zeit jedoch wurde es mehr und sie scheint schwanger zu sein, zumindest nimmt ihr Bauchumfang ständig zu.


2.11. Brown
Stamm: Rotschwänze
Stellung: Anführer der Rotschwänze
Alter: 19 Jahre alt
Familie: Golden Sky (Gefährtin)
Charakter: Brown ist abenteuerlustig und es ist ihm egal, dass Golden Sky einen Stamm anführt, der so wenig geachtet wird. Ihn kümmert es nicht, was andere von ihn denken und ob sie ihn für seine Entscheidungen verachten oder nicht.
Geschichte: Dieser Tyrann war aufgeschlossener gegenüber Blue Eyes Ideen und den Albinos. Als er sich während eines Sturms in deren Territorium verirrte, traf er dabei die Anführerin der Albinos, die sie ins Zentrum ihres Gebietes führte, wo sie sich im Schutz eines Höhlensystems im Blauen Berg vereinigten. Aus dieser flüchtigen Beziehung entwickelte sich bald mehr und vor kurzem haben beide verkündet, dass sie Gefährten sind.


3. Spinosaurier (etwa 15 in einer Herde; keine auf der Isla Nublar, die seit einer seltsamen Krankheit für große Raubsaurier unbewohnbar ist)


3.1. Hora
Stellung: Gefährtin des Anführers/Tränenträgerin (seit 5 Jahren)
Alter: 15 Jahre
Familie: Majorus (Gefährte, seit drei Jahren)
Charakter: Diese Spinosaurierin st zielstrebig und gibt nie auf. Anders lässt sich ihre Hartnäckigkeit bezüglich Majorus nicht erklären. Sie wollte diesen nämlich schon immer als ihren Gefährten, aber er hat sie stets abgewiesen.
Geschichte: Über Hora gibt es eigentlich nicht viel zu sagen, außer dass es ihr gelang, Majorus für sich zu erobern. Wie, das bleibt allerdings ihr Geheimnis und auch der Anführer der Spinosaurier schweigt zu diesem Thema.


3.2. Incendus
Stellung: der erste Tränenträger der Spinosaurier (seit er drei Jahre alt war)
Alter: 22 Jahre zum Zeitpunkt seines Todes
Familie: unbekannt beziehungsweise nicht erwähnt in der Geschichte
Charakter: Incendus war ein äußerst leichtsinniger Spinosaurier, der sich gerne auf Herausforderungen einließ, die andere nie gewagt oder als unlösbar abgetan hätten. Doch gerade dieses Abweichen von der sonst üblichen Spinosaurierverhaltensweise machte ihn ideal als ersten Tränenträger unter den Spinosauriern, war er doch enorm neugierig. Er handelte außerdem äußerst impulsiv und ohne nachzudenken, was ihn letztendlich das Leben kostete.
Geschichte: Als es endlich darum ging, die Spinosaurier in das Geheimnis der Tränen einzuweihen, wurde sich für Incendus entschieden. Immerhin waren die meisten dieser Rasse äußerst aggressiv und auch Incendus teilte diese Charaktereigenschaft zum Teil. Aber seine Neugier war immer größer als seine Aggressivität und so wurde dem ruhigeren Spinosaurier eine Träne zugespielt und er wurde der erste Träger unter den Spinosauriern. Er hätte diese Position noch lange Jahre inne haben können, ließ sich aber dazu hinreißen, gegen Majorus anzutreten. Dabei starb er und die Träne ging an den Anführer der Spinosaurier über.


3.3. Majorus
Stellung: Anführer der Spinosaurier/Tränenträger (seit 5 Jahren)
Alter: 28 Jahre
Familie: Hora (Gefährtin)
Charakter: Wie die meisten Spinosaurier legt Majorus ein sehr aggressives Verhalten an den Tag, vor allem dann, wenn sein Revier verletzt wird. Er ist unnahbar, zeigt nur dann Emotionen, wenn er richtig wütend ist, was häufig vorkommt, und verteidigt seine Stellung als Anführer mit aller Härte. Er hat gegen alle Menschen eine tiefe Abneigung, außer vielleicht gegenüber Fredrik und ist selbst dann rüde und hart, wenn er seine Gefährtin liebt. Zudem hasst er es, Schulden zu haben, vor allem bei einem Menschen, aber irgendwie will er Fredrik nicht mehr missen, vor allem die Streitereien mit ihm.
Geschichte: Seit Jahren unangefochtener Anführer der Spinosaurier, konnte ihn niemand besiegen und die, die ihn herausforderten, starben, wie Incendus. Schließlich wagte es keiner mehr, gegen ihn zu kämpfen und Majorus konnte beginnen, seine innere wie äußere Macht zu festigen und auszubauen. Ersteres tat er, indem er sich mit Hora einließ, letzteres mittels geschickter Bündnispolitik und der Erweiterung des Spinosauruier-Reviers. Er konnte nämlich einen Teil des ehemaligen Schwarzrücken-Territoriums gewinnen, das nach dem Fortzug dieses Raptorenstammes unter den verbliebenen Raubsauriern aufgeteilt werden konnte.

(Menschen und Raptoren sind noch in der Arbeit)

Nun, da die ganze Geschichte on ist, gibt es Verbesserungsvorschläge oder war die Story zufriedenstellend geschrieben?  Gibt es vielleicht noch offene Fragen? Wenn ja, stellt sie nur, ich werde versuchen, sie zu beantworten.


Zuletzt von Mafnar am 13.06.13 18:47 bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
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Eddi Carr
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BeitragThema: Re: Jurassic Park Nation - Erstentwurf (FanFiction)   13.06.13 18:20

Also mir hat die Geschichte wirklich gut gefallen und die bunten Hintergrundgeschichten zu den einzelnen Sauriern fand ich auch sehr ansprechend. Ein einzigen Punkt habe ich zu bemängeln, bei den Charakterprofilen hast du bei der Spinosaurierin Hora geschrieben es wäre eine Tyrannin. Eine Frage hätte ich noch dazu die Cahrakterprofile "spielen" doch 5 Jahre nach der Geschichte oder?


MfG Eddi Carr
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BeitragThema: Re: Jurassic Park Nation - Erstentwurf (FanFiction)   13.06.13 18:38

Diese Profile habe ich entworfen für eine mögliche Fortsetzung, um zu sehen, was für Potential noch in der Geschichte steckt und ich muss sagen, es ist noch richtig viel drin.
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BeitragThema: Re: Jurassic Park Nation - Erstentwurf (FanFiction)   19.06.13 18:27

Ich kann zwar noch nicht mit den restlichen Profilen dienen, dafür aber mit dem Prolog zu Teil 2. Hoffe, er gefällt euch.

Teil 2: Timeless Isla Sorna


Kurzbeschreibung:
Fünf Jahre nachdem sie von Isla Sorna vertrieben worden waren, geschieht etwas, das Niemand je geahnt hätte. Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet auf der Wolkeninsel das größte Geheimnis dieses Planeten ruht? Ich gewiss nicht und auch mein Ziehvater, ehemals ein Mensch, war nicht auf das vorbereitet, was ihm und allen Bewohnern von drei der großen Fünf Tode und denen der Isla Nublar widerfahren sollte. Ausgerechnet ein ausgewiesener Menschenhasser wurde dazu auserkoren, jenen Kreaturen zu helfen, die ihn einst in einen Menschen verwandelt hatten. Dabei hatte er doch nur seine Ruhe und seinen Burning Eyes haben wollen. Das Schicksal ruft dich, Jones. Wirst du dem Ruf folgen oder einer Rasse den Untergang bringen?


Prolog


Ruf des Schicksals


Alles begann an einem regnerischen Tag. Überhaupt regnete es sehr viel auf Isla Nublar. Ihm kam es fast schon so vor, als ob es hier viel feuchter war als auf der anderen Insel, was wohl daran lag, dass sich hier mehr Wolken abregneten als auf Isla Sorna. Immerhin lag die kleine Insel vor der Anlage B, sodass der Regen zuerst sie traf und dann ihre viel größere Partnerinsel.
The Five Deaths oder Las Cinco Muertes waren Inseln, entstanden durch vulkanische Aktivität und lagen 200 Meilen südwestlich von Costa Rica entfernt.
Sie hießen von Norden nach Süden Isla Matanceros, Isla Muerta, Isla Pena, Isla Sorna und Isla Tacaño.
Isla Matanceros war die zweitgrößte und älteste Insel der Fünf Tode. Ihr Name leitete sich vom spanischen Wort matanza für Gemetzel ab. Die Insel war dabei eher flach und obwohl einst drei Vulkane auf ihr aktiv gewesen waren, gab es keine größeren Gebirge auf ihr. Jedoch gab es Klippen und ein paar isolierte Erhebungen im Norden und im Zentrum der Insel. Die stark mit Regenwald überwucherte Insel war dabei Heimat vieler Dinosaurierarten und besonders erwähnenswert war dabei die große Population an Giganatosauriern, den größten jemals lebenden Raubsauriern, und ihrer bevorzugten Beute, den Edmontosaurierin.
Grob übersetzt aus dem Spanischen bedeutete Isla Muertos Insel des Todes. Die ovalförmige Insel war nur gringfügig kleiner als Isla Matanceros, dafür aber dreimal kleiner als Isla Sorna. Es gab nicht viel Erwähnenswertes auf der Insel, auß0er, dass auf ihr neben Isla Sorna die meisten Saurier lebten.
An Isla Sorna mochte er gar nicht denken, da kamen viel zu viele unangenehme Erinnerungen hoch, vor allem, weil er und die Schwarzrücken ihre ursprüngliche Heimat verloren hatten.
Isla Tacaño (vom spanischen Wort tacaño für “karg”) war die einzige Insel des Archipels, auf der sich ein aktiver Vulkan erhob, den man, wenn er aktiv war, selbst noch auf der Insel sehen konnte, wo er gegenwärtig lebte. Zwar war der Vulkan nur unregelmäßig aktiv und seit der Ankunft der Spanier hatte es keine große Eruption mehr gegeben, aber nachts leuchtete er rot und am Tage konnte man eine leichte Rauchwolke aufsteigen sehen, was hieß, dass er nicht inaktiv war, sondern nur ruhte. Da es immer wieder Ausbrüche gab, so den, der Isla Pena vor hunderten von Jahren geformt hatte, war diese Insel kaum besiedelt.
Isal Pena, die "Insel der Sorge" war die jüngste, kleinste und äußerste der Fünf Tode. Auf ihr lebten viele kleine Dinosaurier.
Überhaupt gab es allen Inseln der Fünf Tode Dinosaurier, die teils von Stürmen dorthin getrieben wordne waren, sich aber auch selbst dort angesiedelt hatten, indem sie die geringen Strecken zwischen den Inseln schwimmend oder fliegend zurückgelegt hatten sowie von den Menschen dorthin gebracht worden waren. Selbst die kleinen Insel wie Isla Nublar wurden von solchen bewohnt.
Wenn sich der Raptor richtig erinnerte trugen sie diese Namen dank eines menschlichen Ureinwohner-Mythos´, in dem ein tapferer Krieger auf jeder der Insel eine Herausforderung bestehen musste: Verbrennung, Ertrinken, Vernichtung, Hängen und Enthauptung. Dieser Mensch hatte die Wahl, sich für eine diese Todesart zu entscheiden und er wählte sie alle fünf!
Jones musst zugeben, dass er, obwohl er die Menschen, die ihn einst gegen seinen Willen durch Zufall in einen der ihren verwandelt hatten, hasste, dass er diesen einen Menschen bewunderte.
Sein Mut war dem eines Raptors würdig und wie gerne würde er ihn einmal treffen. Aber da wurde wohl nichts draus, dachte er seufzend und schüttelte den Kopf.
Im Moment stellte Jones seinen analytischen Verstand, den er selbst als Raptor noch hatte, ab und konzentrierte sich auf etwas anderes.
Er als bester Jäger des seit seiner Dezimierung wieder erstarkten Schwarzrücken-Stammes, lag schon seit geraumer Zeit im Gebüsch auf der Lauer, seine goldenen Augen waren lauernd auf seine Beute gerichtet, einen Parasaurolophus.
Denn obwohl die großen Raubsaurier wie Spinosaurier, T-Rexe oder Giganatosaurier auf Isla Nublar nicht mehr leben konnten, wie Jones herausgefunden hatte wegen einer Kontaminierung des Grundwassers mit einer Chemikalie, für die diese besonders anfällig waren, gediehen die großen Pflanzenfresser ohne richtige natürliche Fressfeinde prächtig und auch den kleinen Raubsauriern, allen voran Raptoren, Dilophosaurier, Compsoghnati und Flugsaurier profitierten davon, mussten sei doch die Beute nicht mit größeren Konkurrenten teilen.
Als seine beute sich schließlich von der Herde entfernt hatte, um am Fluss etwas zu trinken, gab er den Befehl zum Angriff.
Er wollte die Beute gerade anspringen, als unter ihm der Boden wegbrach und er in die Tiefe fiel. Der Sturz dauerte nicht lang und er schien sich dabei auch nichts gebrochen zu haben. Es erstaunte ihn aber schon, hier unterirdische Hohlräume vorzufinden. Immerhin galt diese Gegend der Insel als erforscht und so etwas durfte es eigentlich gar nicht geben.
Benommen schüttelte er den Kopf und als er wieder klar denken konnte, weiteten sich seine Augen vor Erstaunen.
Denn er befand sich in einer künstlichen Höhle, an dessen hinterer Wand in grellen Farben leuchtende Bildnisse zu finden waren.
Das musste der Held sein, der alle Fünf Tode überwunden hatte, kam Jones euphorisch in dem Sinn während er die leuchtende Malerei eines Mannes mit Speer betrachtete, der einem riesigen Raubsaurier gegenüberstand und seine Waffe wurfbereit in der linken Hand hielt.
Moment mal!, dachte der Raptor misstrauisch. Diese Bilder müssen hunderte, wenn nicht sogar tausende von Jahren alt sein. Wie kann es dann sein, dass Dinosaurier darauf zu sehen sind, wo InGen sie doch erst vor wenigen Jahrzehnten wiederbelebt hatte?
Seine Neugierde war geweckt. Wie konnte es sein, dass auf diesem Bild ein Dinosaurier erschien, wo es doch offensichtlich jünger war als die Halle der Tränen auf Isla Sorna?
Wenn ich dich doch nur fragen könnte.“, seufzte der Raptor und als wenn jemand seinen Wunsch erfüllen wollte, vernahm er einen noch undefinierbaren Ruf, der aber bald verständlich wurde.
'Berühr´ mich!', schien die seltsame Wand mit den leuchtenden Bildern zu rufen und da Jones noch immer in seinem Inneren ein Forscher war, etwas, das selbst die Rückverwandlung in einen Raptor nicht auslöschen konnte, konnte er nicht anders und so langte seine Klauenhand nach vorne und fuhr über die unebenen Abbilder längst vergangener Zeiten.
Sofort aber durchfuhr ihn ein Blitz und er taumelte zurück. Er wollte wach bleiben, wirklich. Aber er konnte es nicht und bald schwanden ihm die Sinne und alles wurde schwarz vor seinen Augen.

Anmerkung: Die Inseln werden so intensiv erklärt, weil sie im späteren Verlauf der Geschichte eine größere Rolle spielen werden.
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BeitragThema: Re: Jurassic Park Nation - Erstentwurf (FanFiction)   19.06.13 20:05

Wo bekommst du die Ganzen Informationen für die Geschichten her ?
Das würde mich mal Interesieren. Smile
Mfg Dr.Henry Wu
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Mafnar
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BeitragThema: Re: Jurassic Park Nation - Erstentwurf (FanFiction)   19.06.13 20:11

Es gibt im Netz wunderbare Infoseiten zu den Inseln.
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Dr.Henry Wu
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BeitragThema: Re: Jurassic Park Nation - Erstentwurf (FanFiction)   19.06.13 20:17

Ich meinte eigentlich nicht die Inseln, sondern die Informationen für die Geschichten überhaupt.
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BeitragThema: Re: Jurassic Park Nation - Erstentwurf (FanFiction)   19.06.13 20:34

Achso, ich weiß nicht so genau, wie ich die bekomme. Meistens hab ich Schreibblockaden. Aber wenn ich erst mal eine Idee habe, die meistens so plötzlich komkmt wie der Prolog heute, schreibe ich sie schnell nieder, damit ich sie nicht vergesse. Meine Inspirationen sind dabei diverse Fantasiebücher. Man könnte sagen, ich habe schon so viele davon gelesen, dass ich aus dem, was ich lse, schöpfe und so neues erschaffe. Außerdem lese ich zur Anregung englische Fanfictions im netz und sehe Fantasiserien und Filme.
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Mafnar
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BeitragThema: Re: Jurassic Park Nation - Erstentwurf (FanFiction)   20.06.13 19:37

Ich kann immer noch nicht mit den restlichen Profilen zum ersten Teil dienen, dafür aber mit einem ersten Entwurf des 1. Kapitels.


Kapitel 1


Verschwundene Inseln, Menschen und Dinosaurier


>Elisabeth Barnes<


Wie Sie sehen können sind zwei der fünf großen Inseln bekannt als die 'Fünf Tode' und Isla Nublar verschwunden.“, berichtete sie und sah dabei in die Kamera, bis diese wieder nach unten schwenkte und dort drei seltsame, immer größer werdende Strudel einfing, wo einst Isla Matanceros, Isla Muerta und Isla Nublar gewesen waren.
Elisabeth hatte ewig gebraucht, ehe sie die Dreherlaubnis von der costa-ricanischen Regierung bekommen hatte und selbst dann durfte sie nur vom Hovercopter aus filmen.
Sie hatte schon gedacht, dass es ein Reinfall werden und dass ihr Chef, der sie ohnehin nicht leiden konnte und sie nur deshalb noch beschäftigte, weil sie gute Arbeit leistete und weil ihr Vater den DAENAR-Verlag finanziell stützte, sie nur deshalb mit diesem Auftrag betraut hatte, um sie endlich loszuwerden.
Aber diesen Gefallen wollte sie ihm nicht tun und so hatte sie lange gewartet, bis und ob etwas passierte und schließlich waren ihre Gebete erhört wurden.
Denn sie war Zeuge von etwas geworden, dass sie immer noch triumphierend lächeln ließ und diesen arroganten Idioten Mallory gewiss endlich zum Schweigen bringen würde.
Außerdem waren ihr, wenn sie es mit den Bildern und der Story nach Hause schaffte, die höchsten Preise und Auszeichnungen gewiss und bei dem, was sie aufgenommen hatten, mussten einfach Ehrungen folgen.
Denn vor nicht ganz einer halben Stunde hatten sie etwas gesehen, was Elisabeth immer noch nicht so recht glauben mochte und nur dank dem, was sie aufgezeichnet hatten und dem, was sich immer noch unter ihnen abspielte, als Tatsache ausweisen konnte.
Alles hatte mit einem seltsamen, plötzlich auftretenden Sturm angefangen, der aber dank der Gyroskoppropeller kaum Probleme für den Hovercopter darstellte.
Danach war von drei Inseln ein blaues Leuchten ausgegangen, das diese langsam verschlungen hatte, bis nur noch gewaltige Strudel übrig geblieben waren, wo sich einst Isla Matanceros, Isla Muerta und Isla Nublar befunden hatten.
Schließlich gingen von den Strudeln selbst blaue Blitze aus und nachdem sie sicher war, dass sie alles Wichtige festgehalten hatte, befahl sie, sich aus dem Gefahrenbereich zu entfernen.
Aber es war bereits zu spät. Einer der Strahlen kam immer näher. „Ausweichen!“, rief Elisabeth alarmiert und der Pilot tat sein Bestes, um nicht getroffen zu werden. Jedoch streifte sie der sengende Strahl und verbrannte dabei beide linken Gyroskope, sodass der Hovercopter in Richtung Meer trudelte und abzustürzen drohte.
Alle Systeme, selbst die Sicherheitsroutinen, waren ausgefallen und sie konnten den Hovercopter nicht mehr rechtzeitig verlassen, das war Elisabeth bewusst.
Also schickte sie schnell alle Aufnahmen an den DAENAR-Verlag, damit ihre Leistung nicht vergessen wurde. Auch wenn dieser Mallory es gewiss ausnutzen würde und kaum hatte sie das getan, schlug der Hovercopter auch schon aufs Meer auf. Dabei zerschellte dieser und eine gewaltige Welle erfasste Elisabeth und schleuderte die Bewusstlose schließlich in einen der blauen Blitze.


>Francis Mallory<


Diese kleine Schlampe hat es doch tatsächlich geschafft.“, murmelte der CEO von DAENAR, der größten Verlagskette im Land und lehnte sich zurück, während er darüber nachdachte, was ihm da nach Washington geschickt worden war.
Das wird die Story werden.“, dachte Francis, während er die Bilder immer wieder ansah. Elisabeth hatte ja jetzt nichts mehr von ihnen. Also konnte er sie getrost als sein Werk ausgeben und die Lorbeeren dafür einkassieren.
Es war zwar schade, dass er seine beste Reporterin verloren hatte. Aber mit diesen Videoholoaufnahmen war ihm der Pulitzerpreis sicher und selbstgefällig grinste er.
So sehr er auch Elisabeth für ihre große Klappe gehasst hatte, dafür musste er ihr wohl Dank zollen. Dann jedoch, als er ein seltsames Kribbeln spürte und aus dem Fenster sah, verging ihm sein Grinsen und er versuchte panisch das Gebäude zu verlassen, nachdem er die Aufnahmen eingesteckt hatte.
Denn er wusste, was sich da durch die Stadt fraß und direkt auf den DAENAR-Verlag zuraste: Einer jener Blitze, der Elisabeths Hovercopter zum Absturz gebracht hatte und das konnte nur schlimm sein.
Wenigstens konnte ich das retten, dachte er erleichtert, da er nun, nachdem er den Verlag verlassen hatte und sich weit genug vom Strahl entfernt glaubte, sich in Sicherheit wiegte und so umklammerte er die Disc mit den Aufnahmen, während er hinter sich sehen konnte, wie das DAENAR-Hochhaus, erst vor drei Jahren fertiggestellt, von einem blauen Licht langsam aufgefressen wurde.
Aber anders als bei den anderen Orten, wo die Blitze nur örtlich stark begrenzt auftraten und dann wieder verschwanden, breitete sich dieses Phänomen in Washington so weit aus, bis schließlich die ganze Stadt und auch der immer noch grinsende Mallory verschwunden waren und nichts außer einem Krater zurückgeblieben war.


>Namid Sternentänzer<


Hino, Wakinyan, Thunderbird, Donnervogel, egal, wie man ihn nannte, er war fast allen Ureinwohnerstämmen heilig und auch den Navid, den Sternentänzern, galt er als Schutzgottheit, weshalb Namid, ihr hoch gewachsener, schwarzhaariger Anführer ihn auch immer wieder anbetete und auf eine Antwort hoffte.
Er war verzweifelt, so verzweifelt wie noch nie zuvor in seinem Leben. Er hatte sogar ein Tabu gebrochen und SEIN Heiligtum erstiegen, auf die Spitze eines erloschenen Vulkans, wo der Donnervogel sich vor Ewigkeiten zur Ruhe gelegt hatte, kurz nachdem ein riesiger Eruption alles vernichtet hatte außer ihr Dorf.
Der riesige Adlergott, dessen Flügelschlag Stürme und Donner erzeugte und aus dessen Augen Blitze schossen, die weite Gebiete verwüsten konnten, hatte sein Volk in der Vergangenheit schon mehrmals gerettet, zumindest laut ihren Überlieferungen und auch dieses Mal erhoffte sich Namid Rat und Hilfe.
Aber er hatte geschwiegen, ihn womöglich nicht erhört, weil er ihn für unwürdig hielt. Immerhin war es ihm nicht gelungen, sein Volk vor dem verderblichen Einfluss der Weißen zu bewahren, die ihm das Land unter ihren Füßen weg gekauft hatten, allem voran dieser Mallory, der aggressiv vorgegangen war, um an die heilige Quelle zu kommen.
Das Namid diese verloren hatte, hatte ihn womöglich Hinos Gunst gekostet, aber er wollte es noch einmal probieren und kniete sich vor den hölzernen, von einem Adlerkopf gekrönten Totempfahl.
Hilf uns, Thunderbird.“, flüsterte er ehrfürchtig und wartete auf eine Antwort des Gottes. Aber wieder schien er zu schweigen.
Namid seufzte und wollte sich schon abwenden, als das Bildnis Thunderbirds von einem blauen Lichtstrahl getroffen wurde und verschwand, wobei der Blitz blieb.
Endlich!“, rief Namid, stand auf und wandte sich an seinen verängstigten Stamm. „Habt keine Angst. ER ist es. ER wird uns retten.“
Danach breitete er ehrfurchtsvoll die Hände aus und wurde ebenso vom Blitz verschlungen wie der ganze Sternentänzerstamm.


>Bernard Vistorius<


Er kniete sich nieder vor dem blauen Licht. Er hatte zwar nie an die Existenz einer höheren Macht geglaubt, aber diese Blitz ließen ihn schon in seinen Überzeugungen zweifeln, zumal sie sich nur auf diese göttliche Festung zu konzentrieren schienen.
Seine Eltern hatte er während der Hungerunruhen Mitte der 2050er verloren, als eine große Dürre das Land heimgesucht und viele Ortschaften und auch gesellschaftliche Strukturen vernichtet hatte.
Seitdem versuchte Deutschland sich von dieser Tragödie zu erholen, was auch gelang, vor allem dank internationaler Hilfe.
Aber weite Teile der Gesellschaft waren verarmt, sodass man selbst jetzt, annähernd 10 Jahre nach den sozialen Unruhen, immer noch Zeltstädte all jener sehen konnte, die alles verloren hatten, so auch in Köln, wo sich eine solche in unmittelbarer Nähe des Doms befand.
Schließlich erhob er sich und sah traurig zurück. Was hatte er hier schon, das ihn an diesen Ort fesselte? Nichts außer bösen Erinnerungen.
Also beschloss er, in die blaue Flamme zu gehen. Alles war besser als hier in elender Armut zu leben, während die Regierung vergeblich versuchte, die alte Ordnung wieder aufzubauen.
Als das blaue Licht schließlich verblasste und schließlich gänzlich verpuffte, war nicht nur der linke Turm des Kölner Doms verschwunden, sondern auch der vierzehnjährige Waisenjunge mit dem Namen Bernard Vistorius.

>Dark<


Seit er sich vor vier Regen davon gestohlen und Sharp dermaßen beeindruckt hatte mit einer Verletzung, die er ihm zugefügt hatte, lebte der Gelbschnauzen-Tyrann bei den relativ wilden Rotaugen, die sich zwar an den Frieden hielten und nicht gegen Blue Eyes aufbegehrten.
Aber die Kämpfe der Rotaugen untereinander waren hart und auch Dark hatte schon so manche Verletzung davon getragen. Jede dieser Narben, vor allem die an seinem linken Auge, die ihm Sharp persönlich zugefügt hatte, trug er jedoch mit Stolz, bedeuteten sie doch, dass er sich seinen rechtmäßigen Platz im Stamm, nämlich den an der Seite des Anführers, als dessen Nachfolger, erkämpft hatte.
All die Härte bei den Rotaugen hatte seinen Wissensdrang nicht trüben können, im Gegenteil. Nun, da er beides kannte, die gemäßigte Lebensweise seiner Eltern und die wilde dieser Tyrannen hier, wollte er einen Mittelweg zwischen beiden finden und nur noch mehr erfahren.
Deshalb wurde er auch eher angezogen als abgestoßen von dem seltsamen blauen Blitz, der unmittelbar in seiner Nähe erschien.
Die Macht der Träne?“, fragte er sich, zumal er selbst seit kurzem eine solche trug und wusste, dass deren Leuchten mit diesem hier nahezu identisch war, bis auf einen kleinen Unterschied: Es war etwas heller als das Licht der Steine, die Saphiras Auserwählte um dem Hals trugen.
Neugierig und trotz der Warnungen Sharps beschnüffelte er mit seiner großen, schwarzen Schnauze den blauen Lichtstrahl und schon war er verschwunden.


>Sharp und Fearsome Claw<

Geh nicht dort rein!“, rief er seinem Dark zu, den er nicht verlieren wollte. Aber der stets neugierige, junge Tyrann hatte sich noch nie etwas sagen oder verbieten lassen und seine Neugier hatte immer gesiegt und als er den Blitz berührte, war er einfach weg, ebenso wie der Strahl.
Nur ein Stückchen verbrannter Dschungelboden blieb zurück und wütend hob Sharp seine Schnauze zum Himmel schrie seinen Schmerz heraus.
Dann sah er den anderen Tyrannen neben sich, den er durch Zufall getroffen hatte, böse an. „Das ist alles deine Schuld!“, knurrte Sharp, der einen klauenfesten Feind brauchte, sonst würde er wegen des Verlustes seines geliebten Ziehkindes, das in seinen Stamm gewechselt war, nachdem es ihn beeindruckt hatte, verrückt werden und was lag da näher, als Fearsome Claw zu beschuldigen. Immerhin
Was hätte ich denn davon?“, reagierte der Anführer der Gelbschnauzen verdutzt. Sharp wusste, dass das, was er gesagt hatte, eigentlich nicht haltbar war. Aber seine Gefühle waren so aufgewühlt wie niemals zuvor und erneut starrte er Darks Vater misstrauisch an. „Die Erklärung liegt doch auf er Klaue.“, fuhr Sharp den anderen Tyrannen an. „Du hast es nie gut geheißen, dass ausgerechnet dein einziges Kind sich mit deinem Feind, also mir einlässt und mittels dieser komischen Tränen hast du ihn dann irgendwie weggebracht. Habe ich nicht recht?“
Das ist doch lächerlich.“, versuchte Fearsome Claw die Situation zu entspannen, auch wenn er wusste, dass das wohl vergeblich war. „Das würde mir doch gar nichts bringen.“
Oh doch!“, brummte Sharp. „Du dachtest, wenn er verschwindet, würde ich von ihm ablassen. Aber wenn du ihn von mir entfremden wolltest, hast du damit das Gegenteil erreicht. Unsere Verbundenheit ist so eng, dass sie nichts zerbrechen kann, nicht einmal diese Tat.“
Rede keinen solchen Mist!“, ließ der Gelbschnauzen-Tyrann nun seiner Wut freien Lauf, stürmte ohne Vorwarnung nach Vorne und stieß Sharp zu Boden, sodass dieser fiel. „Ich wollte diesen Frieden mehr als alles andere und mir würde Darks Verschwinden nichts anderes bringen als Ungemach.“
Dennoch war es zu spät. Der unversöhnliche Hass des Anführers der Rotaugen war geweckt und seine dunkelroten Augen funkelten wie wild.
Das wird Folgen haben!“, zischte Sharp drohend und verschwand mit seinem Stamm im Dschungel ohne seine Antwort abzuwarten.
Fearsome Claw schüttelte seufzend den Kopf. „Mir war gar nicht klar, wie viel er ihm bedeutet hat.“, murmelte er ungläubig und betrübt. „Tief in seinem Inneren ist er sehr verletzlich. Nun wird er gewiss impulsiv handeln und damit den Frieden gefährden.“


>Jack und Silver<


Auch im Gebiet der Weißrücken-Raptoren tauchten sporadisch blaue Blitze auf, aber die meisten davon nur in unbewohntem Gebiet und für Sekundenbruchteile.
Zwei oder drei verweilten eine gewisse Zeit und da bekannt war, was mit Dark geschehen war, hatten alle Anführer der großen Raubsaurier, also Sky Queen, Blue Eyes, Majorus und auch Toma, befohlen, keinem der Blitze zu nahe zu kommen.
Überhaupt schien das Phänomen langsam abzuebben, da weltweit kaum noch solche Lichtstrahlen auftauchten und selbst auf Isla Sorna waren sie nur auf ein kleines Gebiet begrenzt, das sich nahe der Beinernen Höhlen befand und das Jack und seine Krallengefährtin nun aufgesucht hatten.
Halte dich am Besten von ihnen fern.“, warnte ihn Silver nachdem sie den Lichtstrahl sah, der schon seit geraumer zeit zu verharren schien. „Sie könnten tödlich sein und ich möchte dich nicht verlieren.“
Willst du denn nicht wissen, was es mit diesen Blitzen auf sich hat?“, fragte ihr Krallenverbundenener und sah sie dabei mit leuchtenden Augen an. „Warum die anderen Inseln verschwunden sind?“
Dass Isla Matanceros, Isla Muertos und Isla Nublar nicht mehr da waren, war ihnen erst bewusst geworden, nachdem Fredrik mit seinem Schiff nur mit Mühe durch die Strudel vom Festland zurück nach Isla Sorna hatte zurückkehren können.
Das schon.“, gab Silver zögerlich zurück. „Nur solltest nicht ausgerechnet du dafür dein Leben riskieren. Lass es andere machen, die mehr davon verstehen.“
Soll etwa Fredrik das machen?“, meinte Jack kopfschüttelnd. „So etwas würde ich nie von ihm verlangen.“ Ihm war dieser Mensch mittlerweile sehr ans Herz gewachsen, der überall auf der Insel umherstreifte, ebenso wie sein fester Lebenspartner Blue Eye und er war nicht gewillt, die beiden zu trennen.
Also bleibst du stur und willst es selber untersuchen?“, fragte Silver und als Jack nickte, musste sie lächelnd. „Dann aber nicht ohne mich.“
Nun musste ihr Gefährte ebenfalls lachen und gemeinsam näherten sie sich dem Lichtstrahl, der plötzlich nach links ausscherte und Jack erfasste.
Jack?“, rief sie alarmiert während ihn das blaue Licht einhüllte und sie gleichzeitig blendete und lähmte, sodass sie ihm nicht folgen konnte.
Als sie ihre Augen wieder öffnete, war ihr Krallenverbundener weg und sie brüllte ihren Verlust heraus, da sie nicht wusste, was aus ihm geworden war und das Schlimmste annehmen musste, nämlich das Jack tot war.

Anmerkungen zu diesem Kapitel: Die Navid sind ein erfundener amerikanischer Ureinwohnerstamm und ich habe eigentlich mehrere Donnervogelmythen gemischt für ihren Mythos um ihren Beschützer. Kursiv und fettgedruckt ist die Sprache der Tyrannen, nur kursiv die der Raptoren. Der DAENAR-Verlag existiert nicht in Wirklichkeit.
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Mafnar
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BeitragThema: Re: Jurassic Park Nation - Erstentwurf (FanFiction)   25.06.13 18:08

Hier das 2. Kapitel, hoffe, es macht Sinn und gefällt euch. Würde mich sehr über eure Mienung freuen.


Kapitel 2

Gefangene der Zeit


>Jones<


Als er endlich erwachte, musste er verwirrt den Kopf schütteln. Wo kamen so plötzlich diese primitiven, hölzernen Pfahlhäuser her, die ihn kreisförmig umgaben? Aber eine noch drängendere Frage beschäftigte ihn bald: Er hatte sich vor kurzem noch unter der Erde befunden, in einer leuchtenden Höhle mit Inschriften und Bildern und nun war er wieder an der Oberfläche. Wie also war das zustande gekommen?
Er wusste es nicht und beschloss, sich nach den Bewohnern dieser Siedlung umzusehen. Vielleicht konnten sei ihm ja sagen, was geschehen war, zumal er sie gewiss verstehen konnte, da er ja selbst einmal ein Mensch gewesen war und noch einen Trumpf hatte, der ihm gewiss hilfreich bei einer Kommunikation sein konnte.
Dann traf er auf einen Menschen, dessen Sprache er zwar nicht verstehen konnte, die aber äußerst aggressiv klang. „Tor-a mona sap-ir-a li!“, sagte er nämlich und griff nach seinem Speer, mit dem er auf den Raptoren wies.
Die Absicht dieses Menschen war klar: Er wollte ihn töten und eigentlich hätte Jones sofort Gegenmaßnahmen ergriffen. Aber hatte er nicht in der seltsamen Sprache des Menschen das Wort ´Saphira´gehört?
Wenn dem so war, dann wusste dieser Mensch gewiss, was mit ihm passiert war und dann durfte er ihn auf keinen Fall töten.
Aber er kam gar nicht zum Handeln. Blitzschnell schleuderte der Mensch seinen Speer ab und obwohl eine solche Waffe eigentlich nicht die Schuppenhaut eines Raptors hätte durchdringen können, tat sie es trotzdem und schmerzerfüllt schrie er auf.
Das tat weh.“, keuchte er blutspuckend, während er vergeblich versuchte, wieder aufzustehen und einen Gegenangriff zu starten. Aber der Speer hatte ihn an einer so ungünstigen Stelle getroffen, dass er sofort wieder zusammenbrach.
Mit verschwommenen Blick sah er, wie der Mensch näher kam, ein Messer in der Hand, mit der er offenbar sein Werk vollenden wollte.
Ich muss etwas tun!, dachte Jones panisch. Doch der Blutverlust und die Schmerzen machten es seinem Sonst so analytischen Verstand schwer, richtig zu arbeiten und er, als ihm das blaue Leuchten um den Hals des Menschen auffiel. Trug er etwa eine von Saphiras Tränen? Wenn das zutraf, hatte er vielleicht noch eine Möglichkeit, seinem Ende zu entgehen.
Er hatte nämlich immer noch die korrumpierte Träne, mit der er damals die Menscheit hatte in Raptoren verwandeln wollen und nun nahm er sie grinsend in seine Kralle und hielt sie dem Menschen entgegen.
Ich wusste, dass du mir eines Tages nützlich sein würdest, dachte Jones, als der Mensch verdutzt stehen blieb und ihn eingehend musterte, vor allem aber den Kristall fixierte, da er ihn zu erkennen schien.
Ob es nun, da eine andere Träne in der Nähe ist, mit der Vereinigung klappt?, fragte sich der Raptor, der, obwohl er eine Träne besaß, nicht mit ihr hatte eins werden können, warum auch immer.
Burning Eyes hatte die Möglichkeit angesprochen, dass er zu unrein für eine Verschmelzung war und Jones war davon überzeugt, dass das der Grund sein musste, warum es bis jetzt nicht funktioniert hatte, warum er immer noch kein Träger war.
Nun jedoch leuchtete sie blau auf und der Raptor vereinigte sich mit ihr, sodass er auch Verstehen konnte, was der Mensch sagte.
Hättest du gleich gesagt, dass sap-ir-a dich auserwählt hat, hätte ich dich gar nicht erst angegriffen.“, meinte er mit einer ungewöhnlich tiefen Stimme und auch den Namen ihrer Göttin sprach er anders aus, womöglich, weil er den anderen Raptoren mit dem Namen Saphira meinte, oder einfach nur, weil sie ihn falsch überliefert hatten.
Auf jeden Fall kam der Mensch nun sehr schnell näher, steckte sein Messer weg und beugte sich zu Jones herab. Dieser wollte zwar zurückweichen, musste aber vor Schmerzen schreien, als er seine Beine bewegte.
Nun benimm dich nicht so störrisch.“, brummte der Mensch. „Ich will dir doch nur helfen.“ Nach diesen Worten griff er nach unten und zog mit einer Kraft, die Jones niemals bei einem Menschen vermutet hätte, den Speer mit einer Handbewegung heraus.
Der Raptor bäumte sich auf und schrie so laut, dass der Mensch zusammenzuckte, und ging danach wie betäubt zu Boden. Er konnte zwar noch klar denken, aber seine Gliedmaßen waren wie taub und ließ sich nicht bewegen.
Du hast Glück, dass wir dank der Alten Mittel kennen, die selbst eine solch schlimme Verletzung heilen können, ohne dass Langzeitschäden bleiben.“, meinte der Mensch und kniete sich neben ihn hin. Bald konnte Jones mehr Menschenwahrnehmen und auch den, der neben ihm ihn genauer sehen.
Als er endlich nicht mehr um sein Leben fürchten musste, musterte er den Menschen, der gerade irgendeine Heilpaste auf die Speerwunde rieb, genauer.
Er war klein, schlank, hatte schulterlange, schwarze Haare und seine Haut hatte einen haselnussbraunen Ton. Außerdem trug er sein Stirnband, in dessen Zentrum ein sonnenförmiger gelber Kristall angebracht war, der zusammen mit der Träne leuchtete.
Irgendwie kam ihm dieser Mensch seltsam vertraut vor. Dann hatte er die Erkenntnis. Aber das war doch unmöglich, rügte er es. Wenn er sich nicht täuschte, stand er jenem Menschen gegenüber, dessen Bildnis er vor nicht gar nicht allzu langer Zeit betrachtet hatte.
Aber wenn er es wirklich war, dann konnte das nur eines bedeuten: Jones hatte nicht nur einen Sprung durch den Raum sondern auch durch die Zeit gemacht.
Als rational denkender moderner Mensch hätte er diese Möglichkeit wahrscheinlich als Science Fiction abgetan oder als relativ unmöglich abgestempelt.
Da er aber nun einmal ein Raptor war und die Macht von Saphiras Tränen erlebt hatte, konnte er nicht ausschließen, dass es noch ähnliche Mächte gab, die halt für Zeitsprünge zuständig waren.
Nachdem er diese Möglichkeit als die einzig logische angenommen hatte, fiel ihm auf, dass alle Menschen hier Tränen trugen.
Konnte es sein, das diese Menschen die Überlebenden von Atlantis waren, die die Halle der Tränen auf Isla Sorna errichtet hatten? Wenn ja, in welcher Zeit befand er sich dann und wie war er hierher gekommen? Es musste etwas mit diesem Glühen zu tun haben, das von dem Bildnis dieses Menschen ausgegangen war.
Er beschloss schließlich, zu versuchen, ob die Träne, die nun an seiner Brust prangte, auch in beide Richtungen funktionierte und öffnete die Schnauze, um den Menschen mit der typischen Zischsprache der Raptoren anzusprechen. „Ich hoffe, du verstehst mich.“, sagte er und in der Tat nickte der Mensch. „Dann will ich mich mal vorstellen. Ich bin Jones White Stripes Schwarzrücken, ein Raptor.“
Ich bin Ra-tu-ra, aber du kannst mich Ra nennen. Dein Name klingt zwar seltsam für mich und ich weiß nicht, was ein Raptor ist.“, entgegnete der Mensch. „Aber ich erkenne in dir nun eines der Wesen, dass die Alten einst verehrt haben und entschuldige mich, dass ich dich angegriffen habe. Aber ich dachte halt, du bist eine Bedrohung für die Pataren.“
Du hast diese 'Alten' schon zum zweiten Mal erwähnt.“, merkte Jones an. „Wer sind diese und was haben die Raptoren mit ihnen zu tun?“
Du musst wirklich von weit her kommen, wenn du die Alten nicht kennst.“, staunte Ra-tu-ra. „Aber gut, ich will dir gerne sagen, was wir noch von der Zeit der Alten wissen. Die Alten waren sehr mächtige Menschen und hatten ein weltumspannendes Reich erschaffen. Dieses hatte sein Zentrum genau hier, wo heute nur noch diese kleine Inselgruppe ist.
Ihre Macht hatten die Alten von den Tränen sap-ir-as, jenen Kristallen, die von sap-ir-a selbst auf zwei Erhebungen im Reich, nämlich hier und auf der Nachbarinsel, die damals noch keine Inseln sondern Berge gewesen waren, versteckt worden und nach dem Untergang des ersten Reiches dieser Welt erst sehr viel später von den Alten entdeckt worden waren.
Nachdem erst erkannt worden war, dass die Tränen Wissen und Energie lieferten, wuchs der Einfluss der Alten unaufhörlich, bis er weltweit zu spüren war.
Aber in ihrer eigenen Macht lag zugleich auch der Keim ihres Untergangs. Denn irgendwann hatten sie zu viel Einfluss erlangt und wollten die Tränen als Waffen benutzen.
Das aber löste eine gewaltige Katastrophe aus, die nur wenige Menschen überlebten und zwar vor allem jene, die sich weit vom Zentrum der Macht entfernt befanden und eben die wenigen, die selbst in dessen Mitte waren.
Der Energieausbruch der Tränen, ein Zeichen ihrer Ablehnung gegenüber ihres Missbrauchs als Zerstörungsmittel, hatte weitreichende Folgen.
Innerhalb eines Tages und einer Nacht verschwand ein ganzer Kontinent im Meer und alles, was von ihm übrig blieb, waren diese Inseln hier, die einst das Herz des Reiches geformt hatten, nicht unbedingt geographisch, aber kulturell.
Wir Pataren sind die letzten Überlebenden und Nachfahren der einstigen Elite von Atlantis, wie der Inselkontinent hieß, der im Meer versunken ist und bemühen uns darum, dass die Tränen nie wieder in falsche Hände fallen.“
Und wie viel Zeit ist seit dem Untergang von Atlantis vergangen?“, fragte Jones, der in etwa wusste, wann Atlantis untergegangen war, zumindest, wenn Platons Schriften stimmten, in denen die Rede war von 9600 v. Chr..
Das muss jetzt an die 3000 Jahreszeiten her sein.“, erwiderte Ra-tu-ra und für Jones brach eine Welt zusammen. Denn auf der Isla Nublar und auch auf den restlichen der Fünf Tode und ihrer kleineren Inseln gab es eigentlich immer nur zwei richtige Jahreszeiten, nämlich die feuchte und die, die etwas trockener, wenn auch nicht völlig regenfrei, war.
Das wiederum bedeutete, dass er gut und gerne 10000 Jahre in die Vergangenheit geschleudert worden war und diese Erkenntnis lastete so schwer auf ihm, dass er einen kleinen Nervenzusammenbruch erlitt und Tränen seine Schuppenhaut benetzten.

>Namid Sternentänzer<


Nachdem der blaue Blitz ihn erfasst hatte, war er ohnmächtig geworden. Nun jedoch wurde er langsam wieder wach und fasste sich an den Hinterkopf,da er dort einen stechenden Schmerz spürte, der nur langsam nachließ.
Er konnte etwas Feuchtes spüren und es war in der Tat sein eigenes Blut. Er musste auf irgendetwas gestürzt sein und fand auch bald den Ursprung der Verletzung: Ein Stein in der Nähe war blutbeschmiert, folglich musste er von dort seine Kopfwunde haben.
Bald aber fiel ihm sein Stamm wieder ein und er sah sich um. In der Tat war nicht nur er hier, sondern auch alle Mitglieder der Sternentänzer! Sie waren jedoch noch bewusstlos, nur er war schon erwacht.
Aber wo befanden sie sich? Um sich herum konnte er nur dichten Urwald sehen, er selbst stand auf einer relativ großen Lichtung.
Dann konnte er etwas in der Sonne schimmern sehen, etwas metallisches. Er ging darauf zu, es schien sich um irgendeine Hinweistafel zu handeln, die jedoch stark von Moos und anderen Pflanzen überwuchert war.
Erst als er diese beiseite wischte, konnte er lesen, was darauf stand: „ISLA MUERTA – SPERRGEBIET, Betreten auf eigene Gefahr!“
Isla Muerta, dieser Name kam ihm bekannt vor. Hatte er sie nicht im Zusammenhang mit diesem Jurassic Park gehört?
Er konnte sich jedoch keine näheren Gedanken mehr darüber machen, da ihn ein Schrei zusammenzucken und nach oben blicken ließ.
Da war er, ihr Gott!, dachte er erstaunt. Er sah zwar anders aus als auf ihren Darstellungen, musste es aber dennoch sein und offenbar war er wütend, da er sich vom Himmel herabstieß, um sich ihn als Beute zu holen.
Namid breitete die Hände aus. Wenn es sein Schicksal sein sollte, so zu enden, als Nahrung für den Donnervogel, dann würde er es annehmen, allein schon, um die Gunst des Gottes wiederzubekommen.
Hol mich, Hino!“, rief er und wartete auf sein unausweichliches Ende.

>Hino Windschatten<


Der Flugsaurier aus dem Schwarm der Windschatten wartete schon seit geraumer Zeit auf eine Beute.
In dieser Jahreszeit war Nahrung immer knapp und es kam auch schon einmal vor, dass sich die Windschatten gegenseitig fraßen, was diese zivilisierten Schwärme auf den anderen Inseln gewiss als abartig empfunden hätten.
Aber hier herrschten nun einmal andere Gegebenheiten, hier gab es nun einmal weniger von allem und hier musste man wild und grausam sein, um zu überleben. Ansonsten starb man entweder an Nahrungsmangel oder man wurde selbst gefressen.
Zum Glück gab es auf dieser Insel keine Fressfeinde, sodass der Windschattenschwarm sich alles schnappen konnte, was er fand und auch noch in einem Maßen wachsen konnte, wovon andere Schwärme nur träumen konnten.
Das aber brachte eben auch Probleme mit sich. In den Jahren nämlich, wenn der Regen einmal ausblieb, was hin und wieder vorkam, zuletzt, als er vor sieben Jahren geboren worden war, stritten sich die Windschatten um die letzte Beute und dann kam es auch zu Todesopfern, die als Ersatznahrung herhielten.
Hino musste nicht einmal schaudern bei diesem Gedanken, hatte er doch selbst schon Artgenossen verspeist, darunter auch seine Nistschwester Hera, die diese Jahreszeit verhungert war.
Dann musste er grinsen. Leichte Beute, dachte er, als er die Hiuma entdeckte, die in diesem komischen blauen Licht aufgetaucht waren, und stürzte sich auf den, der aufrecht stand.
Dann jedoch drehte er ab. Hatte dieser Hiuma gerade seinen Namen gerufen? Unmöglich, schüttelte er sich, nachdem er wieder auf einem der nahen Bäume gelandet war. Was war hier nur los und woher sollte dieser Hiuma denn überhaupt wissen, wie er hieß?


>Francis Mallory<


Ziellos irrte er durch den Dschungel. Er wusste nicht, was passiert war. Ihm war nur klar, was ihn hierher gebracht hatte: Dieser verdammte Blaue Blitz.
Nun befand er sich in einer feuchten Hölle und war schon seitdem er erwacht war, durchnässt bis auf die Knochen, wegen des andauernden Regens, der nach wie vor auf ihn niederprasselte und seine Laune nur noch verschlechterte.
Wenigstnes habe ich noch das hier, dachte er und umklammerte die Disc nur noch fester, die ihm mehr Ruhm einbringen würde, als jedem anderen Journalisten zuvor.
Um das zu erreichen,muss ich jedoch erst hier raus kommen.“, knurrte er und er zweifelte langsam daran, dass dieser Dschungel überhaupt jemals ein Ende nehmen würde.
Dann jedoch, ganz plötzlich, stand er auf einer Lichtung und seufzte erleichtert. Die Erleichterung blieb nur für kurze Zeit, bis er las, was auf dem Schild stand, das am Rand der Lichtung platziert worden war.
ISLA MATANCEROS!“, war darauf geschrieben und sofort erblasste er und erstarrte vor Grauen, trotz des starken Regens, der auf ihm niederging.
Dann stolperte er panisch zurück. Er kannte diese Insel und wusste, was hier lebte und deshalb musste er auch so schnell wie möglich weg von hier.
Er drehte sich um und wollte den Weg zurück gehen, den er gekommen war.Ihm war mittlerweile sogar egal, wie er hierher gekommen war und dass er womöglich die größte Story aller Zeiten in den Händen hielt.
Diese würde ihm nichts nutzen, wenn erst die Giganatosaurier ihn fanden und zerrissen. Er wollte nur noch weg, aber es war bereits zu spät.
Er konnte einen markerschütternden Schrei hören, gefolgt von vielen weiteren, und wusste, sobald eine riesige, mit messerscharfen Zähnen bestückte Schnauze die nahen Bäume durchstieß, dass er das nicht überleben würde.
Da rächt sich wohl das Schicksal für all meine Garstigkeiten, war sein letzter Gedanke, während die Raubsaurier ihn immer enger einkreisten und schließlich auch zuschlugen.


>Master<


Die Macht der Tränen war immens. Zwar lagerten diese Kristalle nur auf zwei Inseln, aber ihr Einfluss wurde durch Wind, Wolken, Niederschlag und Meeresströmungen auch auf die anderen Inseln gebracht.
Das machte die dort lebenden Raubsaurier mindestens genauso intelligent wie die, die dort lebten, wo es diese Tränen gab, auch wenn sie nicht ganz so 'zivilisiert' waren.
So genoss es Master, Herr aller Giganten, beispielsweise, dass der Schädel des Hiuma, den er eben getötet hatte, unter seinem Biss mit einem lautem Knacken zersprang und das warme, feuchte Blut seine Zunge benetzte.
Über die Tyrannen, die versuchten, untereinander Frieden zu finden, die Raptoren, die es schon getan hatten und selbst die Flugsaurier des Sonnensegler-Schwarms konnte er nur verächtlich lachen.
Zwar gab es keinen direkten Kontakt zu diesen beiden verweichlichten Inseln, wo die Schwarz -und Weißrücken lebten, aber die Windschatten hatten auf dieser Insel eine kleine Kolonie und teilten den Giganten bereitwillig alles mit, was sie von dem Hauptschwarm erfuhren, solange sie etwas von der Beute abbekamen.
Einzig und alleine die Dornenechsen waren noch wild und ungezähmt und ließen sich nichts von den anderen Gruppen sagen, auch wenn sie diese Tränenträger auch akzeptierten und wohl selber einen stellten.
Hier aber wurde kein Unterschied gemacht und es war egal, ob jemand einen Kristall trug oder nicht. Alles, was klein genug war, wurde als Beute angesehen, selbst die hiesigen Raptoren.
Dann lachte der Gigant. Offenbar befand sich noch ein Hiuma auf der Insel. Vielleicht würde dieser ihm ja noch mehr Vergnügen bereiten als der, den er gerade zusammen mit zwei weiteren Giganten zerrissen hatte und mit etwas Glück konnte er dieses Mal auch einen Tränenträger erwischen. Wie immer folgten ihm dabei Second-in-command und Third.


>Jones<


Was ist denn los?“, wollte der Mensch wissen.
Wie würdest du denn reagieren, wenn du erfahren würdest, dass du ganze 10000 Jahre in die Vergangenheit geschleudert worden bist ohne zu wissen, ob es deinem Gefährten und Volk gut geht?“, schnauzte er den Menschen an und sah abwesend in die Ferne.
Möchtest du mir erklären, was dir widerfahren ist?“, erkundigte sich Ra-tu-ra vorsichtig.
Jones atmete tief ein und seufzte. Sollte er sich diesem Menschen anvertrauen, wo er diese Rasse doch so sehr hasste? Einerseits widerstrebte es ihm so sehr, mit einem dieser Wesen zu reden. Andererseits jedoch wollte er nicht alleine mit seinen Sorgen leben und sich jemandem anvertrauen und so berichtete er, was ihm geschehen war.
Nachdem er Ra-tu-ra einiges über sich erzählt hatte, schien dieser bereit, etwas über sich zu berichten und erklärte: „Wie ich dir schon gesagt habe, ist mein Name Ra-tu-ra. Jedoch ist das nur eine Abkürzung. Vollständig würde mein Name 'Ra-la so-ma sa-pi-ra tu-ma sel to-su-ra',was so viel Bedeutet wie 'Sa-pi-ras Erleuchteter und Erbe'. Eigentlich ist das ja eher ein Titel, aber als zukünftiger Stammeshäuptling der Pataren legt man eben seinen ursprünglichen Namen ab und bekommt einen neuen.“
Du wirst dieses Volk also eines Tages leiten?“, fragte Jones erstaunt.
So ist es.“, nickte Ra-tu-ar. „Warum willst du das wissen?“
Wenn nicht nur ich sondern auch die anderen Schwarzrücken und Raubsaurier dieser Insel mit mir in die Vergangenheit gebracht worden sind, sollten die Patanen keine Jagd auf sie machen.“, entgegnete Jones. „Immerhin wollt ihr doch gewiss keine intelligenten Wesen töten.“
Schon gar nicht, wenn es sich bei ihnen um Sa-pi-ras Nachfahren handelt.“, grinste Ra-tu-ra. „Aber im Gegenzug musst du mir einen Gefallen tun.“
Kommt drauf an, worum geht.“, merkte Jones misstrauisch an. Wie er die Menschen kannte, wollte
-dieser hier ihn gewiss wieder ausnutzen oder ausbeuten.
Um ein richtiger Erbe Sa-pi-ras und Anführer der Patanen zu sein, muss man eine Prüfung auf den Fünf Schrecken bestehen und die sollen echt schwierig sein.“, fing der Mensch an.
Vor allem dann, wenn noch andere meiner Art hierher gebracht worden sind.“; ergänzte Jones.
Deshalb wollte ich dich auch fragen, ob du mir helfen könntest, alle fünf Prüfungen zu bestehen.“, sagte Ra-tu-ra.
Warum bitteschön willst du sie alle absolvieren, wenn du nur eine machen musst?“, wunderte sich der Raptor.
Weil ich es so will.“, grinste er. „Ich will etwas erreichen, was noch keiner vor mir geschafft hat und diese Prüfungen hat noch nie jemand alle geschafft.“
So jung und doch so mutig, dachte Jones erstaunt und beeindruckt zugleich. Und das, obwohl er keine dreizehn Jahre alt sein kann.
Aber einem Menschen helfen? Er musste schaudern. Früher hätte er ihm gewiss sofort mit einem klaren NEIN geantwortet. Aber nun war er sich nicht mehr sicher, was er erwidern sollte.
Ach was soll´s, meinte er schließlich innerlich zu sich selbst. Ich wollte ihn eh einmal kennenlernen und hier habe ich die Gelegenheit dazu, sogar ein Teil von seinem Leben zu sein.
Dann wurde ihm bewusst, dass er ja schon längst Teil der Geschichte um Ra-tu-ra war. Denn das Bild in der Höhle, wo ein Mensch einem Raubsaurier einen Speer entgegen schleuderte, hatte genau ihr erstes Treffen wiedergegeben. Nur hatte er nicht einmal im Traum gedacht, dass er eine solch tragende Rolle im Mythos um die Fünf Prüfungen spielen würde. Dann lachte er. Irgendwie gefiel ihm dieser Gedanke.
Ich bin mit dabei.“, grinste der Raptor und streckte dem Menschen seine Krallenhände entgegen, die dieser sofort ergriff und ihm aufhalf.

>Jack und Elisabeth Barnes<


Ein Mensch auf Isla Sorna?, wunderte sich Jack als er vom Dickicht aus die Frau mit den schulterlangen, blonden Haaren beobachtete, die offenbar nicht wusste, wo sie war und ziellos umher irrte, trotz der Gefahren dieser Insel und dem Hass, den man den Menschen hier entgegen brachte.
Wenn hier überhaupt noch welche seiner Art lebten, dachte er traurig seufzend. Denn als er wieder erwacht war, waren sowohl Silver als auch die Raptoren in den Beinernen Höhlen, ja selbst die dort angebrachten Verzierungen, fort gewesen und er war zunächst verzweifelt gewesen.
Dann jedoch hatte er sich zusammengerissen, da es ihn sowieso nicht weiter gebracht hätte, wenn er in Verzweiflung versunken wäre.
Also hatte er sich umgesehen und dann diese Frau entdeckt. Viellicht konnte sie ihm ja sagen, was geschehen war. Deshalb beschloss er auch, sich ihr zu offenbaren.
Natürlich reagierte sie wie alle Menschen auf den Anblick eines Raubtieres, das ihr gefährlich werden konnte: Sie erschrak sehr und versuchte zu fliehen, stolperte aber dabei.
Mit vor Entsetzen geweiteten Augen wartete sie nun offenbar auf ihr Ende, aber Jack hatte nicht die Absicht, sie anzugreifen, zumindest noch nicht.
Immerhin war sie seine einzige Informationsquelle. Um aber etwas aus ihr herauszubekommen, musste er ein Tabu brechen, nämlich mit ihr sprechen und so offenbaren, dass die Raptoren durchaus fähig waren, mit Menschen zu kommunizieren, es nur nicht wollten. Immerhin hatten die Menschen, die einst auf dieser Insel gewohnt hatten, sehr viele Dinge angestellt, die allesamt nicht zum Wohle der Raptoren gewesen waren.
Dennoch entschied er sich für diesen gewagten Schritt, nachdem er Saphira um Verzeihung gebeten hatte, und sprach die Frau an. „Du brauchst keine Angst zu haben.“, sagte er und musste schmunzeln, als das Entsetzen Verwunderung Platz machte.
Du...kannst...mich...verstehen?“, stotterte die Frau ungläubig.
Ja.“, nickte Jack. „Und ich würde gerne wissen, was du hier machst und wer du bist.“
Ich bin Elisabeth Barnes und weiß nicht, wie ich hierher gekommen bin, nur, was mich hierher gebracht hat: Ein Blauer Blitz.“, antwortete die Frau etwas zurückhaltend und sich immer noch von ihm entfernend, auch wenn ihre Neugier bald obsiegte.
Zu seiner Verblüffung holte sie nämlich ein Diktiergerät in Form eines Stiftes heraus und das ließ ihn lauthals lachen. „Das wird dir nicht viel bringen.“, grinste Jack breit.
Warum nicht?“, wollte die Frau namens Elisabeth etwas angesäuert wissen und steckte das Diktiergerät wieder weg. „Willst du mich etwas töten, nun da ich dein kleines Geheimnis weiß.“
Um Saphiras Willen, natürlich nicht.“, schüttelte sich Jack und musste sich dabei wundern, wie sehr er sich doch in den letzten fünf Jahren an das Raptorenleben gewöhnt hatte, da er schon nicht mehr mit dem Namen des menschlichen Gottes sondern mit dem von Saphira fluchte. „Ich wollte damit lediglich andeuten, dass du einfach nicht aufzeichnen kannst, was ich dir sage. Du würdest nämlich nur Raptorenlaute und nicht meine Antworten aufzeichnen.“
Du weißt also, was ein Diktiergerät ist?“, fragte Elisabeth. „Und wieso sollten deine Antworten nicht darauf sein? Ich verstehe dich doch jetzt auch klar und deutlich und wenn ich es sagen darf: Dein Englisch ist sauber und ohne jeden Akzent.“
Danke für das Kompliment.“,meinte Jack. „Aber in meinem ursprünglichen Englisch wäre gewiss ein stark hörbarer Akzent gewesen. Siehst du den Kristall um meiner Brust?“
Erst jetzt schien die Frau die Träne zu bemerken, was an sich schon erstaunlich war, da es hieß, dass sie eine Kompatible war. Ich muss sie später unbedingt in die Halle der Tränen führen, dachte er. Wenn es die denn hier überhaupt gibt.
Das war der Knackpunkt: Alles, was er kannte, gab es hier nicht, nur warum? Noch hatte er keine Antwort auf diese Frage gefunden und auch das Gespräch mit dieser Elisabeth hatte nicht die gewünschten Resultate erbracht, zumindest noch nicht. Saphira, gibt mir Kraft und Antwort, flehte er. Aber wie so oft schwieg die Göttin und Jack wandte seine Aufmerksamkeit wieder zurück zu Elisabeth. „Was hast du gesagt?“
Ich fragte dich, was an diesem Kristall so besonders sein soll.“, erwiderte die Frau.
Diese Träne sendet Wellen aus, die die Sprache der Raptoren für dich verständlich machen.“, entgegnete Jack.
Also nur für mich?“, staunte Elisabeth.
Nicht unbedingt.“, gab Jack zurück. „Nur wenige sind kompatibel mit den Tränen und nicht alle können sich mit Tränenträgern unterhalten. Aber die, die diese Kristalle tragen, dienen als Vermittler zwischen den verschiedenen Raubsauriern dieser Insel und können mit diesen reden. Ohne diese Träne jedoch wäre ich nichts weiter als ein Raubtier und hätte dich wahrscheinlich getötet, weil ich dich als Beute angesehen hätte, trotz der Intelligenz, die uns zu eigen ist.“
Interessant.“, murmelte die Frau. „Achja, wie ist eigentlich dein Name?“
Jack.“, antwortete er.
Jack!?“, rief Elisabeth erstaunt. „Aber das ist doch ein englischer Name!?“
Ja und, was dagegen?“, meinte Jack leicht missbilligend.
Natürlich nicht.“, schüttelte die Frau rasch den Kopf. „Ich wunderte mich nur, dass ein Raptor einen so menschlichen Namen trägt.“
Folge mir.“, forderte Jack sie nach diesen Worten auf, der zu dem Entschluss gekommen war, dass es das Beste war, ihr eine Träne zu überantworten. Neugierig genug war sie ja und wenn ihr Charakter nicht rein war, würde der Kristall sie eh abweisen und töten, zumindest hatte das Seeker erzählt, der es vor einer Ewigkeit angeblich schon einmal erlebt hatte.
Wohin?“, wollte Elisabeth misstrauisch wissen.
Das wirst du schon noch früh genug erfahren.“, brummte der Raptor und ging voraus, ohne darauf zu achten, ob die Menschenfrau ihm folgte oder nicht.

> Scar Little<


Zaghaft verließ der winzigkleine Anführer der Littles den hohlen Baum, den sie bewohnten, hob seine zierliche Schnauze in die Luft und sog die verschiedenen Gerüche ein, die ihn und sein Rudel umgaben.
Er erwartete nicht wirklich, etwas Neues zu riechen und in der Tat waren da die üblichen Duftspuren der Giganten wahrzunehmen, die diese Insel dominierten.
Aber er konnte auch noch etwas anderes in seinen Nasenlöchern aufnehmen, etwas, das ihn zutiefst irritierte und das er nicht einzuordnen vermochte.
Diesen süßlich-säuerlichen Geruch hatte er in seinem ganzen Leben noch nie auf dieser Insel wahrgenommen und auch der Rest des Rudels wusste nicht, ob er das sich nähernde Lebewesen als Feind oder Beute interpretieren sollte.
Wegen dieser Unsicherheit wagte sich Scar weiter nach draußen, in für ihn unbekanntes Gebiet, da die Littles nie ihre nahe Umgebung verließen. Sonst würden sie nämlich das Gebiet der größeren Raubsaurier betreten und das würden sie gewiss nicht überleben.
Aber das unbekannte Lebewesen kam immer näher und er als Anführer hatte die Aufgabe, sein Rudel vor allen möglichen Gefahren zu schützen, weshalb er auch seine Angst ignorierte um so schnell wie möglich Klarheit wegen dieses Neuankömmlings zu bekommen.


>Bernard Vistorius<


Benommen schüttelte der Junge seinen Kopf. Wo war er? Er konnte es nicht sagen, wusste aber, dass er sich definitiv nicht mehr in Köln befand sondern vielmehr in einem dichten Dschungel, auch wenn er sich nicht erklären was ihn hierher gebracht hatte, nur dass ihn ein blauer Blitz erfasst hatte.
Das musste es sein! Irgendeine Macht in Verbindung mit diesem Licht hatte ihn gewiss aus einem bestimmten Zweck an diesen Ort gebracht, nur musste er noch herausfinden, welcher das war.
Zunächst blieb er dort, wo er war und wartete auf irgendein Zeichen, was er hier tun sollte. Dann hörte er ein leises Knacken und als er in die Richtung sah, von wo es gekommen war, konnte er dort ein Wesen sehen, das er nur aus Büchern und Filmen kannte.
Ein Dinosaurier?, dachte er verwundert, während er das kleine Wesen, das ihm kaum bis an die Knie reichen konnt und sich zweibeinig fortbewegte, musterte. Es hatte eine lange Schnauze, kurze Arme mit jeweils drei kräftigen Fingern und einen langen, geraden Schwanz, der wohl zur Stabilisierung diente.
Er dachte wohl, dass Bernard ihn nicht sehen konnte, da er sich an ihn heranschlich. Aber der Jung hatte den kleinen Kerl schon allein daran bemerkt, dass er vor gar nicht allzu langer Zeit auf einen Ast getreten war.
Wie nannte man diesen Saurier? Compsognathus, meinte er sich zu erinnern und sie waren nur gefährlich, wenn sie im Rudel unterwegs waren. Das hatte er zumindest gelesen in den diversen Abhandlungen über Jurassic Park.
Außerdem schien dieser hier nicht unbedingt Angst vor ihm zu haben, sondern nur eine gewisse Vorsicht an den Tag zu legen.
Warum auch sollte es anders sein, dachte Bernard. Immerhin hatte dieser Dinosaurier gewiss noch nie richtig Kontakt mit einem Menschen gehabt.
Dann geschah es: Das kleine Reptil stolprte über eine Wurzel und blieb am Boden liegen, wohl bewusstlos.
Aus einem spontanen Impuls heraus und weil es vielleicht das war, weswegen er hier war, beschloss er, dem kleinen Compsognathus zu helfen und näherte sich vorsichtig diesem, während er hinter sich ein mächtiges Gebrüll vernahm und ihm klar war, dass er hier selbst die Beute eines großen Räubers war.


>Scar Little<


Er wollte wegrennen, roch er doch sich nähernde Giganten. Aber sein verletztes Bein erlaubte es ihm nicht und so wartete er auf sein Ende. Entweder würde das fremde Wesen, das viel größer war als er, sein Ende bedeuten oder eben die großen Raubsaurier.
Denn ein Wesen, was so groß war wie diese schuppenlose Kreatur konnte nur gefährlich sein. Wäre er doch nur nie alleine aufgebrochen sondern hätte die Unterstützung mitgenommen, die Old Little ihm hatte mitgeben wollen.
Aber er wollte nun einmal keine Rudelmitlglieder bei einer Aufgabe opfern, die er auch selbst ausführen konnte und selbst wenn er nun hier starb, für seine Nachfolge war gesorgt, nur dass dann nie die Informationen über diesen seltsamen Besuch sein Rudel erreichten.
Dann war der Zweibeiner bi ihm und beugte sich zu ihm herab. Scar schloss die Augen und wartete auf das Unausweichliche, sein Ende, aber nichts geschah.
Es war sogar etwas passiert, was er niemals gedacht hätte: Er war wieder frei, konnte sich aber nach wie vor nicht bewegen.
Dieses seltsame Wesen wollte ihn vor den Giganten retten! Denn als es erkannte, dass er nicht mehr selber laufen konnte, beugte er sich herab und trug ihn fort, offenbar, um ihn ion Sicherheit zu bringen.
Wenn ja, lief er aber in die falsche Richtung, zurück ins Gigantengebiet und dort wollte er ganz bestimmt nicht hin. Aber wie sollte er dieser Kreatur ihren Fehler aufzeigen? Zuerst dachte er daran, ihn zu beißen, aber das hätte ihm gewiss geschadet, hätte der Fremde ihn doch dann womöglich fallen gelassen.
Dann fiel ihm etwas ein, nur würde es als das verstanden werden, dass es war, nämlich Abweisungen? Er beschloss, dass er es auf den Versuch ankommen lassen würde und gab leise schreiend Befehle, wobei er hoffte, dass diese seltsame Kreatur auf zwei Beinen und ohne Schuppenhaut ihn verstehen würde.
Zum Glück schien die Kommunikation zu funktionieren, denn das Lebewesen verstand offenbar seine Gesten und bald, nachdem Scar Little mehrmals den Kopf in die richtige Richtung bewegt hatte, befanden sie sich wieder in der Sicherheit des Reviers der Littles und die Giganten, die sie verfolgt hatten, schrien ihre Wut in den Himmel.
Scar wusste, dass Master im Allgemeinen Reviergrenzen achtete und sie gewiss nicht weiter verfolgen würde. Nur wie würde sein Stamm auf diese neue Entwicklung reagieren?


>Dark<


Der Tyrann fand sich, als er erwachte, auf einem großen Platz wieder, umgeben von mehreren hundert zum Teil mit Speeren, Dolchen und Pfeil und Bogen bewaffneten Hiuma wieder, die er binahe um das Doppelte überragte.
Ergreift das Monster! Soll Pakal sich um es kümmern!“, rief einer dr Krieger und da Dark nicht wollte, dass ihm oder diesen Hiuma etwas passierte, ließ er sich ohne Gegenwehr in Richtung des Pyramidenbauwerks bringen, wo offenbar dieser Pakal seinen Herrschersitz hatte.
Außerdem war er neugierig, wo er hier war und wieso auf einmal so viele Hiuma ihn umgaben und der hiesige Anführer konnte diese Fragen vielelicht beantworten.
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BeitragThema: Re: Jurassic Park Nation - Erstentwurf (FanFiction)   28.06.13 15:26

Mal eine allgemeine Frage zu der Fanfiction: Ich ringe gerade mit mir selbst. Denkt ihr, ich soll die Story fortführen oder sie hier einstellen, bzw. bei einem Teil belassen? Den ersten Teil fand ich sehr gut, nur bin ich mir nicht wegen dieses 2. Teils hier sicher. Vielleicht passt er ja nicht so richtig. Was meint ihr?
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Dr.Henry Wu
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BeitragThema: Re: Jurassic Park Nation - Erstentwurf (FanFiction)   28.06.13 16:45

Ich finde die Fanfiction sehr gut da gibt es nichts zu beschweren. Ja das Spannende kommt manchmal erst ihn der Mitte der Geschichte aber sonst ist die Fanfiction sehr gut.
Also ich währe dafür das du weiter schreibst.
Mfg Dr.Henry Wu
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BeitragThema: Re: Jurassic Park Nation - Erstentwurf (FanFiction)   05.07.13 18:30

Hier das neue Kapitel. Kritik ist wie immer willkommen^^

Kapitel 3

Pakal

>Dark<

Ohne auch nur einen Hauch von Gegenwehr zu zeigen ging der Tyrann mühselig die Stufen der Pyramide nach oben.
Es fiel ihm deshalb so schwer, diese zu ersteigen, weil diese für Hiuma gemacht waren und nicht für Tyrannen und seine Klauen größer waren als die Füße der Menschen, was ihn immer wieder fast stolpern ließ, auch wenn er sich dank seines Schwanzes jedes Mal abfangen konnte.
Die Hiuma waren dabei so nett und warteten auf ihn, in einiger Entfernung, wie der Tyrann leicht grinsend feststellte.
Offenbar hatte man doch etwas Angst vor ihm, auch wenn dazu keinerlei Grund bestand, da er wohl als Tränenträger einer der wenigen Tyrannen war, die Hiuma nicht gleich töteten.
Aber das konnte man hier natürlich nicht wissen, wo auch immer dieses hier war. Natürlich hatte sich Dark so seine Gedanken gemacht, wo er eigentlich gelandet war.
Er konnte sich gut vorstellen, dass dieser Blitz ihn örtlich bewegt haben musste. Immerhin gab es auf seiner Heimatinsel keine solch großen Hiuma-Bauten.
Dass er womöglich auch in einer anderen Zeit war, daran dachte er gar nicht. Immerhin kannte er nur einen Hiuma, nämlich Fredrik, und dieser mochte zwar andere Kleidung als die hiesigen Hiuma tragen. Aber wenn er wirklich den Ort gewechselt hatte, wer wusste schon, wie hier die Gepflogenheiten waren und das schloss andere Kleidung mit ein.
Als er oben angekommen war, musste er erst einmal Luft holen und sah dann einen Hiuma, der Macht ausstrahlte, echte Macht.
Dieser wirkte kräftig und muskulös, hatte schwarze, schulterlange Haare und seine Augen funkelten goldbraun.
Fast wie bei einem Raubsaurier, dachte Dark schaudernd, wobei er dank der starren Mimik und des finsteren Blicks nicht sagen konnte, was dieser Hiuma empfand.
Jedoch hinterließen die Rüstung aus grünem Jade, die fast seinen gesamten Körper bedeckte, und sein enormes, graues Obsidianschwert mächtig Eindruck bei dem Tyrannen, ebenso wie die hallende, tiefe und rauchige Stimme des Hiuma, in der keinerlei Spur von Furcht vor ihm zu vernehmen war. „Ich bin K'inich Janaab Pakal I., auch genannt der Große, und seit 10 Jahren Herrscher über die Stadt Tikal. Sprich! Bist du ein Unheilsbote oder ein Gottgesandter, der dieser Stadt eine glorreiche Zukunft bescheren soll?“
Diese Hiuma hier sind ja echt gläubig, wunderte sich Dark, schüttelte aber den Kopf. Das gehörte nicht ins eien Gedanken. Er musste sich aus dieser Situation befreien oder es würde schlimm für ihn enden.
„Ich bin Dark und will euch nicht schaden.“, wollte der Tyrann also antworten, aber offenbar verstand ihn der Hiuma nicht, zuckte er doch zusammen bei seinem Brüllen, wie die anderen Anwesenden auch.
Mist!, fluchte Dark innerlich. Also doch kein Kompatibler, wie er angenommen hatte und die Hiuma hier konnten ihn nicht verstehen, er aber sie und nun konnte er ihnen nicht begreiflich machen, dass er ihnen nicht schaden wollte.
„Das muss ein Wesen Xibalbas sein.“, flüsterte einer der Ratgeber diesem Pakal zu und dachte wohl, dass Dark es nicht hören konnte, aber sein Gehör war sehr feinsinnig und so schockierte ihn auch, was er danach vernahm. „Wir sollten ihn loswerden oder er wird uns schaden.“
Was auch immer dieses Xibalba war, es ließ auf jeden Fall den Herrscher frösteln und das konnte nichts Gutes bedeuten.
Jedoch, und das rechnete der Tyrann Pakal schon einmal hoch an, hörte er nicht auf seinen Ratgeber, sondern verhängte sein eigenes, in gewisser Weise hartes Urteil. „Ich werde ihn nicht umbringen, noch nicht. Aber offenbar will dieses Wesen nicht reden und bedarf einer Strafe. Vielleicht ist er ja ein Bote Kinich Ahaus oder eines anderen der Götter und der Kerker lockert seine Zunge. Also bringt ihn weg!“
Das hat nichts mit Wollen zu tun!, hätte er beinahe wütend ausgestoßen. Ich kann mich schlicht und einfach nicht mit euch unterhalten!
Aber er hielt sich zurück und ließ sich zu dem Ort begleiten, wo er eine unbestimmte Zeit verbringen würde.

>Jack und Elisabeth Barnes<

Jack und Elisabeth hatten sich hinter einem Felsen zurückgezogen. Sie waren nicht alleine auf der Insel!
Zwar gab es offenbar keine anderen Dinosaurier auf dieser Insel. Aber mitten im Dschungel konnten sie vier Männer entdecken, die eine seltsame Rüstung trugen, die Jack von irgend woher bekannt vorkam, nur wollte ihm um Saphiras Willen nicht einfallen, warum sie ihm so vertraut waren.
Vielleicht hatte er sie ja in seiner Zeit als Mensch gesehen. Um den Gedanken, den er im Moment einfach nicht greifen konnte, doch noch zu fassen, sah er sich die Rüstungen noch einmal genauer an.
Die Männer trugen alle einen Helm, Halsschutz, Brustpanzer und Unterleibsschutz, aber selbst jetzt, nachdem er alles eingehend gemustert hatte, konnte Jack die Erinnerung nicht greifen.
Erst die Frau neben ihm wusste ihm zu helfen. „Die sehen aus wie spanische Konquistadoren.“, flüsterte Elisabeth nämlich und sobald sie das gesagt hatte, wusste Jack wieder, woher er diese Rüstungen kannte: Er hatte sie in einem alten Film gesehen und fragte sich nun, was diese hier machten.
Waren sie etwa in einer Art Filmproduktion gelandet? Dann schüttelte Jack den Kopf. Er wusste genau, dass sie sich auf Isla Sorna befanden, die Beinernen Höhlen waren Beweis genug dafür und die costa-ricanische Regierung hätte so etwas eh nie zugelassen.
Er versuchte angestrengt zu hören, was die seltsam kostümierten Männer sagten und was er schließlich wahrnahm, gefiel ihm ganz und gar nicht.
„Dein Bruder Hernando hatte recht, Alejandro.“, meinte einer der Spanier breit grinsend. „Diese Insel IST etwas Besonderes!“
„Du hast vollkommen recht, Eneas.“, pflichtete ihm der als Alejandro bezeichnete Spanier bei. „Nur dass er sich von diesem seltsamen blauen Leuchten hat abschrecken lassen und es mir erst bei seinem Tod vor 13 Jahren. So ein Narr, traute sich nicht dem nachzugehen und hielt es geheim vor allen außer mir. Dabei könnte uns das alles reicher machen als den spanischen König.“
„Ob wir nun Eldorado, Eden, den Jungbrunnen oder etwas anderes finden, wir werden daraus gewiss Profit schlagen können.“, erwiderte Eneas.
„Stimmt.“, nickte der Andere. „Kein Aberglauben kann uns abhalten. Wir werden das Geheimnis dieser Insel lüften.
13 Jahre nach Hernandos Tod? Konnte das möglich sein, fragte sich Jack. Wenn dieser Alejandro wirklich ein Verwandter von Hernando Cortez war, wie er anhand des Gespräches annehmen konnte, dann konnte das nur Eines bedeuten: Sie befanden sich zwar am selben Ort, an den sich Jack am morgen noch befunden hatte, waren aber in einer anderen Zeit gelandet, wohl im 16. Jahrhundert, wenn er sich richtig erinnerte.
„Was ist denn los?“, riss ihn Elisabeth aus seinen Gedanken.
„Wir sind offenbar zwar noch auf Isla Sorna, aber offenbar nicht mehr in unserer Zeit.“, begann Jack. „Diese Männer da sind spanische Konquistadoren aus dem 16. Jahrhundert und offenbar unter der Leitung von Hernando Cortez Bruder hier.“
„Ich kann mich an keinen Bruder von Cortez mit dem Namen Alejandro erinnern.“, merkte Elisabeth an, nachdem der Raptor ihr gesagt hatte, worüber sich die beiden Spanier unterhalten hatten.
„Ich auch nicht.“, gab Jack schaudernd zurück. „Aus irgendeinem Grund taucht er nicht in der Geschichtsschreibung auf und ich fürchte, wir könnten dafür verantwortlich sein, zumindest indirekt.“

>Namid Sternentänzer und Hino Windschatten<

Er umrundete den Hiuma mehrmals um festzustellen, was so besonders an ihm war. Eines fiel ihm dabei sofort auf: Obwohl der Flugsaurier diesen um das Doppelte überragte, zuckte er nicht einmal zusammen. Ganz im Gegenteil. Er reichte ihm sogar seine schuppenlose, rosane Hand entgegen, in Richtung seines Schnabels, um Hino zu streicheln. Was dieser zuließ.
Schließlich kam er zu dem Schluss, dass es einen Versuch wert war. Sein Schwarm konnte von so einer Partnerschaft nur profitieren und vielleicht konnten sie ja dadurch so stark wie die Sonnensegler werden.
Denn auch wenn es Schwarmkönig Wakya nicht zugeben wollte: Im Gegensatz zu den Sonnenseglern waren die Windschatten dieser Insel angeschlagen und dem Aussterben nahe, auch wenn keiner wusste, warum. Selbst der Hauptschwarm von Schwarmkönig Jaksha auf der Wolkeninsel konnte sich kaum noch behaupten.
Vielleicht liegt es ja daran, dass die Giganten immer stärker werden, kam ihm in den Sinn. Wir sind keine ernsthaften Konkurrenten mehr für sich, sondern nur noch eine Lachnummer und ein Schatten unserer früheren Macht. Wenn ich Wakya klarmachen kann, das wir mit den Hiuma das Gleiche erreichen können wie die Sonnensegler mit den Weißrücken könnten wir die Giganten in ihre Schranken weisen.

>Dark und Pakal<

Er wusste nicht, wie lange er schon eingesperrt war, da ihm nach so vielen Sonnenaufgängen das Zeitgefühl verloren gegangen war und nur wenig Licht in dieses steinerne Gefängnis kam, das eigentlich für mehrere Gefangene vorgesehen war, im Moment jedoch nur ihn alleine vorbehalten war.
Er saß wie so oft an der Rückwand seines Gefängnisses und dachte nach. Natürlich hätte er jederzeit fliehen können, da nur eine hölzerne Tür und zwei Wachen ihn daran hinderten.
Aber was hätte er dann für einen Tränenträger abgegeben? Einen, der es nicht wert war, Saphiras Bote zu sein. Wenn er es nicht schaffte, diesen Hiuma klar verständlich zu machen, dass er ein Verbündeter und kein Feind war, war es besser, wenn jemand anders die Träne bekam und wenn es nur einer der hiesigen Hiuma war.
Außerdem behandelte man ihn gar nicht so schlecht. Nachdem die Hiuma erst erkannt hatten, dass er sich am Liebsten von blutigem Fleisch ernährte, seine Beute am Liebsten sogar selbst tötete, hatte der K'inich befohlen, man möge ihm Hirsche, Affen, Hasen, Pekaris und Vögel bringen und das lebend.
Diese hatte Dark dann freudig erlegt, weil er sie zum Teil noch von seiner Heimatinsel kannte und verspeist, sodass täglich sein Gefängnis gereinigt werden musste.
Aber mit der Zeit gewöhnten sich die Hiuma an ihn und wenn er fraß kamen regelmäßig auch viele Schaulustige, die zwar ab und an Blut abbekamen und sich auch ekelten vor seiner etwas gewöhnungsbedürftigen Essweise.
Jedoch faszinierte es sie, wie er mit einem kräftigen Ruck die Gliedmaßen von seiner Beute entfernte und auch Pakal schien interessiert zu sein, auch wenn sein reserviertes, neutrales Gesicht bei seinen täglichen Besuchen, wenn er mit ihm sprach und keine Antwort bekam, keine Deutungen über seine Gemütslage zuließ.
Mit der zeit vergaß er seinen Vorsatz, den Tyrannen zu töten, wenn er nicht mit ihm kommunizieren wollte, erkannte er doch, dass er mit diesem Wesen auf andere Art und Weise reden konnte.
Es antwortete nämlich auf einfache Fragen mit einem Nicken oder Schütteln des Kopfes, sodass der Herrscher schon herausgefunden hatte, dass diese Kreatur keine Gefahr für ihn und seine Stadt darstellte und auch nicht die Absicht hatte, einen von ihnen zu verletzen.
Dennoch aber blieb Pakal vorsichtig, zurecht, wie Dark anerkennend dachte. Immerhin konnte ein Tyrann durchaus eine Gefahr für Hiuma darstellen, vor allem dann, wenn er ausgehungert oder in der Paarungszeit war.
Aber im Moment war er keines von beiden und würde auch nicht so schnell an Hunger sterben oder hier eine Tyrannin finden, um die er kämpfen konnte, weshalb er auch hoffte, dass ihn Pakal bald freilassen oder zumindest verlegen würde, wie er heute morgen angedeutet hatte.
Die Sonne stand gerade im Zenith, als er seltsame Geräusche hörte. Dark wusste intuitiv, worum es sich handelte.
Da draußen wurde gekämpft und auch dass nervöse Verhalten seiner Wächter, die nicht wussten, ob sie gehen oder bleiben sollten, wies klar darauf hin.
Um aber ganz sicher zu gehen neigte Dark seine Schnauze zu der kleinen Öffnung, die die einzige Lichtquelle in seinem Gefängnis war und das erste, was seine Nasenöffnungen aufnehmen konnten, war der Geruch von Blut, von viel Blut. Es ging definitiv etwas in der Stadt vor und wenn Pakal starb, wer konnte schon sagen, was die, die Tikal angriffen, mit ihm anstellen würden.
„Das ist meine Chance, ihm zu zeigen, dass ich keine Bedrohung für ihn bin!“, rief der Tyrann, warf sich gegen die Tür seines Gefängnisses, stürmte an den bestürzten und vor Angst gelähmten Wachen vorbei und machte sich draußen ein Bild der Lage.
Überall kämpften Hiuma gegeneinander und Feuer breiteten sich aus, die die Holzgebäude am Rande der Stadt verschlangen, ebenso wie die Toten, die überall herumlagen.
Bald schon hatte er Pakal gefunden, der schützend vor einigen seiner Unrtertanen stand und seine Feinde mit wildem Blick und blutigem Schwert ansah.
„Ich muss ihm helfen!“, schrie Dark, stürmte nach vorne und alle, Angreifer wie Angegriffene waren entsetzt, als er sich mit seiner Schnauze voller Zähne nach den angreifenden Hiuma schnappte und mehrere von diesen wegwarf oder mit seinen Krallen tödlich verwundete.
Pakal indes hatte seine Starre überwunden und unterstützte den Tyrannen mit seinem Schwert, sodass um sie herum bald 24 tote Hiuma lagen, während der Rest der Angreifer geflohen war.
Noch im Zuge ihrer Flucht erhob Dark seine blutige Schnauze in den Himmel und schrie triumphierend seinen Sieg allen entgegen, die es wagen sollten, ihn ein weiteres Mal anzugreifen. Zwar war auch er an seiner linken Seite von einem Speer getroffen worden, dieser aber war wegen der dicken Schuppenhaut nicht tief genug eingedrungen, um wirklich ernsthaften Schaden anzurichten, sodass er nur leicht blutete, während des meiste andere Blut an seinen Krallen, Füßen und seiner Schnauze den Hiuma gehörte, die er getötet hatte.
Mit all diesem Blut wirkte er zwar grimmig, aber Pakal näherte sich ihm ehrfurchtsvoll. Offenbar hatte er sich den Respekt des Königs verdient, dachte er grinsend.
Immerhin verneigte er sich, als er vor ihm angekommen war und berührte Dark dann überraschend an seiner Schnauze. „Ein solch guter Kämpfer und noch dazu mein Retter kann keine Kreatur Xibalbas sein, trotz deiner dunklen Erscheinung.“, meinte der Hiuma. „Wer mich vor dem Tod durch meine Feinde aus Calakmul bewahrt, muss ein Verbündeter sein!“
Und so wurde der Grundstein für eine ungewöhnliche Freundschaft gelegt. Zwar verstand Dark alles, was Pakal erklärte und konnte damit auch alles über die uralte Rivalität zwischen den beiden Stadtstaaten Tikal und Calakmul erfahren. Aber die Kommunikation von Seiten des Tyranns mit dem Hiuma war noch sehr rudimentär, auch wenn sich im Laufe der Zeit Möglichkeiten der auftun sollten, die keiner von Beiden zu diesem Zeitpunkt auch nur erahnte.

>Master<

Nachdem sie sich in ihr Revier zurückgezogen hatte, musste Master entsetzt feststellen, dass man sich ihm offen widersetzte.
Second-in-command und Third knurrten ihn ebenso böse an wie Forth offen seine Zähne zeigte, ein klares Zeichen der Missbilligung gegenüber seiner Stellung.
Zwar hätte er nun eingreifen und sich an diesen unverfrorenen Giganten rächen müssen indem er sie zum Kampf herausforderte und sie besiegte, aber er war sich keineswegs mehr sicher, ob er eine Rebellion innerhalb der Giganten überstehen würde.
Mehrere Kämpfe war er gewohnt, aber wenn sich nun alle Giganten nacheinander oder schlimmstenfalls alle zusammen auf ihn stürzten, würde er gewiss verlieren. Das musste er anders klären, nur wie?
Wenn ich nur einen weiteren Hiuma vor die Schnauze kriegen würde, dachte er betrübt. Er glaubte nicht, dass ihm noch einmal ein solches Glück geschah, aber wider Erwarten roch er gleich mehrere von ihnen, in Begleitung eines Windschatten und er musste grinsen.
Diese würde er sich holen, ganz egal, ob er damit die Windschatten von dieser Insel vertrieb. Aber er wollte seine Macht, die wegen des Verlustes des Hiuma an die Littles, mit denen sie verbündet waren, am Schwinden war, wieder stärken, damit nicht einer der anderen Giganten seine Stellung einnahm.
Denn sein Stamm, bestehend aus 25 Giganten, war streng hierarchisch gegliedert und Namen gab es nicht, sondern nur Ränge, sodass er seinen Titel 'Master' verlieren würde, sobald er gegen einen Anderen verlor.
Das wird nie geschehen!, schwor er sich. Mit dieser Aktion werde ich alle Zweifler zum Schweigen bringen und dann bin ich wieder uneingeschränkter Herrscher!

>Bernard Vistorius und Scar Little<

Scar hatte das Schlimmste angenommen. Aber sein Rudel reagierte vollkommen anders als von ihm erwartet.
Er hatte mit Gegenwehr gerechnet oder wenigstens mit Protesten oder leisen Stimmen gegen seine Entscheidung.
Aber alle waren einfach nur froh, dass er lebend zurückgekommen war, wenn auch mit einem Hiuma, dem sie jedoch erst zu verdanken hatten, dass ihr Anführer wieder da war.
Bernard war bald von vielen neugierigen Compsognathi und obwohl er sich ein wenig unwohl fühlte, vor allem wegen der vielen kleinen, jedoch scharfen Zähne in den Schnauzen der Dinosaurier, konnte er nicht anders und musste lachen.
Er fühlte sich schon fast wie der Auserwählte dieser kleinen Wesen. War er deswegen hier, um ihnen zu helfen?

>Silver<

„Wir müssen doch irgendetwas tun können?“, flehte die Raptorin Toma an. Immerhin war ihr Jack schon seit fast dreißig Sonnenaufgängen verschwunden und keiner wusste wohin, ebenso wenig wie irgendjemand wusste, was mit den verschwundenen Inseln geschehen war.
„Ich weiß leider nicht was.“, gab die Alpha der Weißrücken bekümmert zurück. „Wenn wir etwas hätten tun können, stünde die Insel jetzt nicht wieder vor einem neuen Clankrieg bei den Tyrannen wegen Darks Verschwinden.“
„Saphira wird wissen, was zu tun ist.“, meinte Silver voller Hoffnung, doch Toma schüttelte den Kopf.
„Denkst du nicht, wir Tränenträger und alle anderen Raptoren hätten nicht pausenlos zu ihr gebetet, sie möge doch endlich das Unheil abwenden? Sie hat sich nie gemeldet und da soll sie ausgerechnet DIR eine Antwort schicken und hast du sie nicht auch fast jede Sonne angefleht, sie möge dir helfen?“
„Du weißt davon?“, gab Silver verwundert zurück.
„Einem Alpha entgeht kaum etwas.“; meinte die andere Raptorin. „Aber ich habe dich nie belauscht, wenn du vor Saphira gewesen bist und mit ihr geredet hast. So etwas macht kein guter Anführer. Es war aber offensichtlich, dass du für Jacks Rückkehr gebetet hast oder liege ich falsch mit meiner Vermutung?“
„Natürlich.“, gab Silver emotional aufgeladen zurück. „Was hätte ich sonst von ihr haben wollen? Mit Jack hatte ich doch alles und jetzt soll ich ihn verlieren? Niemals!“
„Wir wissen doch noch nicht, ob er verloren ist.“, hob die Alpha nun hervor. „Außerdem hast du immer noch Cruel Fang.“
„Ja, aber der hat doch selbst schon sein erstes Nest und braucht mich bald gar nicht mehr.“, klagte die Raptorin und eilte davon, um es erneut bei ihrer aller Göttin zu versuchen.
„Bitte hilf mir, Saphira!“, flüsterte Silver dieser – oder besser ihrem Bildnis – zu. Sie erwartete dabei nicht wirklich, dass etwas geschah, hatte die Göttin sie doch die vielen Male zuvor auch nicht erhört.
Jedoch schien sie wider Erwarten zu antworten und Silver wurde von einem blauen Leuchten erfasst, dass sie fortbrachte, hoffentlich zu ihrem Jack.
Sie taumelte, nachdem sie den Blitz verlassen hatte und bemerkte ihre Umgebung nicht. Erst, als sie etwas von oben traf und sie zu Boden warf und sie ein seltsamer Rauch einhüllte, wusste sie, dass etwas nicht in Ordnung war.
Sie sah auf oder versuchte es zumindest und konnte vor sich die Beine von mehreren Hiuma sehen, die sie offenbar umzingelt hatten.
„Was ist hier los!“, schrie sie und versuchte sich zu befreien. Aber irgendetwas hinderte sie daran, irgendetwas, dass ihren Verstand träge machte.
„Was haben wir denn da?“, grinste Alejandro breit, nachdem die Kreatur im Netz sich aufgrund der Rauchgranate, die er erfunden hatte, nicht mehr bewegen konnte.
„Keine Ahnung.“, meinte Eneas. „Aber mit diesem Wesen kann man bestimmt schon was anstellen. Wenn noch mehr davon hier sind, könnte diese Insel uns auch reich machen, selbst wenn wir kein Gold oder etwas Gleichwertiges finden.“
„Mit echten Drachen kann man gewiss etwas anfangen.“, gab Alejandro zurück.
Zwar wollte Silver sagen, dass sie kein Drache war, was auch immer das war, aber offensichtlich konnten sie sie trotz der Träne nicht verstehen.
Lediglich ein kleiner Junge, dessen Alter sie nicht einschätzen konnte, da sie keine Erfahrung mit Hiuma hatte, schien Skrupel bei dem zu haben, was hier vorging.
Aber dieser hielt sich zurück, auch wenn er ihren sehnsüchtigen Blick mit großem Interesse erwiderte und konnte sie da nicht auch eine Spur des Verstehens sehen, als sie ihm zuraunte: „Hilf mir!“?
Vielleicht war sie doch noch nicht so ganz verloren wie sie gedacht hatte und es gab Hoffnung, vor allen, weil ihr Gefährte noch frei und offenbar in der Nähe war.
Sie konnte nämlich seine typische Geruchsspur wahrnehmen und diese war ganz in der Nähe, zusammen mit der eines Hiuma.
Aber obwohl sie sich umsah, konnte sie Niemanden in ihrer Umgebung wahrnehmen und betete still zu Saphira, dass diese ihre Hilfe schicken solle.

>Jack und Elisabeth Barnes<

„Wer ist das?“, fragte Elisabeth, nachdem der blaue Blitz sich verzogen hatte und die Raptorin gefangen genommen worden war. Sie konnte nämlich deutlich wahrnehmen, wie die Wut in den Raptoren namens Jack anstieg und wie seine Unruhe zu+nahm. Es hatte eindeutig etwas mit dieser silberrückigen Raptorin zu tun, da war sich die Frau sicher.
„Jetzt ist es Etwas Persönliches.“, funkelte der Raptor sie an und in seinen Augen konnte sie unbändigen Zorn und Mordwillen sehen. „Das dort ist nämlich meine Gefährtin und niemand tut ihr so etwas an!“
Uh, dachte sie. Ich sollte mir ihn nie zum Feind machen. „Was also machen wir jetzt?“, fragte sie deshalb laut, da dieser Jack wohl der Einzige war, den sie in dieser zeit als ihren Verbündeten betrachten konnte.
„Du würdest mir helfen?“, staunte der Raptor.
„Warum nicht.“, erwiderte Elisabeth. „Was sollte ich sonst machen? Etwa zu den Spaniern gehen und sagen, dass ich aus der Zukunft komme? Was würden sie wohl sagen? Würden sie mir überhaupt zuhören? Ich bezweifle es. Du bist womöglich meine einzige Chance, um in dieser Epoche zu überleben.“
„Danke.“, murmelte Jack. „Aber so gerne ich auch jetzt schon losstürmen und diese Spanier angreifen würde, sie sind in der Überzahl, bewaffnet und würden uns entweder auch gefangen nehmen oder töten.

>Dark und Pakal<

Pakal hatte gerade Gäste aus einer befreundeten Stadt empfangen, als sich ihm und den neben ihm stehenden Tyrannen ein blauer Blitz näherte.
Ja, er wusste mittlerweile, was Dark war, wie er hieß und woher er gekommen war und nachdem er das erst herausgefunden hatte, hatte er ihn zu seinem Berater ernannt und seitdem war Tikals Einfluss und Macht gewachsen, sodass die, die an Darks Gesinnung zweifelten, allmählich zum Schweigen gekommen waren.
Sobald aber das Leuchten verschwunden war, war auch ihr Herrscher fort, manche sagten, auf einer Reise, andere meinten, er würde nie wiederkommen.

„Was ist passiert?“, wollte Pakal wissen, aber der Tyrann schüttelte den Kopf. Dann nahm er einen vertrauten Geruch wahr, den er schon seit einer kleinen Ewigkeit nicht mehr gerochen hatte.
Zuhause, er war wieder zuhause! Seine Glücksgefühle wurden übermächtig. Doch dann übermannten ihn Schuldgefühle als er an seinen Hiumafreund dachte und sofort gab er diesem zu verstehen, was geschehen war.
„Bring mich zurück!“, rief Pakal aufgebracht, der genau erkennen konnte, dass er nicht mehr in Tikal war.
Dark konnte ihm nicht helfen und schüttelte traurig seinen Kopf. Zwar war er offenbar wieder zuhause, aber der Hiuma war aus seiner Zeit gerissen worden, keine 15 Regenzeiten, nachdem er zum Herrscher seines Volkes und seiner Stadt geworden war.
Ihre Kommunikation erfolgte zwar ausschließlich über Darks Körpersprache und Kratzspuren auf dem Boden.
Aber der Tyrann hatte die Schrift der Maya erlernt und wenn er eine komplexe Antwort geben wollte, nutzte er einfach diese Möglichkeit, so wie in diesem Moment auch, wo er erklärte, dass andere Tyrannen in der Nähe waren und dass er sich zurückhalten sollte.
Denn Dark wusste nicht, wie diese wohl auf einen fremden Hiuma reagieren würden, der sich auf ihrer Insel aufhielt. Die meisten würden ihn wohl töten. Das aber wollte er nicht riskieren, weshalb er sich auch vor Pakal stellte, während er auf die sich nähernden Tyrannen wartete.
Er konnte nicht sagen, warum. Aber irgendetwas schien vertraut an dem führenden Tyrannen und erst als er diesen sah, beschleunigte sich sein Herzschlag, kannte er ihn doch und hatte ihn vermisst und an ihn immer dann gedacht, wenn der Vollmond am Himmel gestanden hatte.
An einem vollen Mond hatte er ihn nämlich zum ersten Mal getroffen und mit ihm gekämpft. „Sharp.“, flüsterte er. „Ich bin wieder bei dir.“

>Sharp<

Obwohl ihm bewusst war, dass er mit seinen Taten die Tyrannen und auch die Insel durchaus wieder in alte Zustande stürzen konnte, brauchte er etwas, woran er seinen Frust ablassen konnte und Fearsome Claw, sein alter Feind und Rivale, schien ihm dabei das geeignete Ziel.
Er hatte Blue Eye darum gebeten, dass er und die anderen Stämme sich beim kommenden Krieg Rotaugen gegen Gelbschnauzen heraushalten sollten und obwohl es heftige Wortgefechte und Auseinandersetzungen auf der Generalversammlung der Tyrannen gegeben hatte, hatten König und die meisten anderen Tyrannen am Ende doch einem Neutralitätsabkommen zugestimmt, ebenso wie die Weißrücken, Sonnensegler und Dornenechsen.
Ein großer Erfolg, wenn man bedenkt, wie nahe sich Blue Eye und Fearsome Claw stehen, dachte Sharp grinsend. Vielleicht ist er ja doch ein kompetenter Herrscher und dank ihm brechen keine größeren Clankriege aus oder sie haben sich untereinander zerstritten.
Egal was stimmte, wenn Blue Eye ernsthaft darum bemüht war, das Ganze nicht eskalieren zu lassen, dann würde er gewiss verhindern, dass ein Konflikt zwischen zwei Stämmen die Insel ins Chaos stürzen würde, was für Sharp nur von Vorteil sein konnte.
Dann spürte er eine leichte Erschütterung und mehrere Blitze schlugen in einiger Entfernung ein und sofort schnellte seine Schnauze in die Richtung des Ereignisses.
War das möglich? Konnte es sein? Er hatte so ein Leuchten bislang nur ein einziges Mal gesehen: Als Dark verschwunden war. War sein Dark etwa wieder da?
Er zweifelte zwar daran, stürmte aber trotzdem los und war bald bei der verbrannten Stelle, wo er erstarrte.
Er war wieder da!, frohlockte er innerlich und sah den schwarzen Tyrann vor sich mit vor Tränen feuchten Augen an. Nur war er es wirklich? Immerhin war dieser Dark vollständig ausgewachsen und überragte ihn sogar noch.
Außerdem wurde er von einem Hiuma begleitet und Sharp wollte diesen sofort attackieren, da sich außer Fredrik kein anderer Hiuma hier aufhalten durfte.
„Du tust meinem Freund nichts!“, knurrte Dark grimmig und schlug mit seinem Schwanz nach ihm, während der Hiuma sich hinter ihn geflüchtet hatte.
Sharp war noch ganz verwirrt von Darks Reaktion. Aber offenbar bedeutete ihm diese kleine Kreatur sehr viel, sodass er sich knurrend zurückzog und beschloss, diesen Hiuma zumindest vorerst in Ruhe zu lassen.
„Bin ich froh, dich wiederzusehen.“, seufzte Dark, nachdem er sich sicher war, dass der andere Tyrann Pakal nichts antun würde.
Sharp wiederum empfand ähnlich und erwiderte: „Genau wie ich. Es mag nicht viel Zeit vergangen sein. Aber ich bin fast verzweifelt wegen deines Verschwindens.“
„Wie lange bin ich denn fort gewesen?“, fragte der schwarze Tyrann.
„30 Sonnenaufgänge.“, antwortete Sharp.
„So wenig Zeit soll vergangen sein?“, wunderte sich Dark. „Für mich waren es ganze zehn Regenzeiten gewesen.“
„Was bedeutet das?“, wollte Sharp wissen.
Also erklärte er dem Rotaugen-Tyrannen, was ihm geschehen war und nachdem er jüngere Tyrann seine Schilderung beendet hatte, sprach er etwas an, was ihn bedrückte, seitdem Sharp bei ihm eingetroffen war.
„Weshalb hast du so viele Rotaugen hier zusammengezogen?“, wollte Dark nämlich wissen.
„Um deinetwegen gegen die Gelbschnauzen und allen voran Fearsome Claw in den Krieg zu ziehen.“, gab Sharp zögerlich zu.
„Bitte.“, flehte Dark ihn an. „Ziehe nicht gegen Fearsome Claw in den Krieg. Tue es mit zuliebe. Ich bin ja jetzt wieder da und du musst die Insel nicht mehr wegen mir ins Chaos stürzen.“
Er sah seinen Dark an, der zwar gewachsen war und mittlerweile mit einem Hiuma befreundet war, wie Blue Eye, aber er war immer noch der Tyrann, den er lieb gewonnen hatte und der sein Nachfolger werden sollte.
Also seufzte er laut hörbar und befahl seinen Rotaugen-Tyrannen, die schon Stellung am Rand des Gelbschnauzen-Territoriums Position bezogen hatten, sich zurückzuziehen.
Wenn er Dark nicht verärgern wollte und alles wieder so wie früher werden sollte, was er sich so sehr wünschte, hatte er keine andere Wahl und ging auf den anderen Tyrannen zu.
Als er bei ihm war, berührte er zur Überraschung des jüngeren Tyrannen mit seiner Schnauze seine, eine Geste tiefer Zuneigung unter den Tyrannen, die Sharp noch nie so offen und in Anwesenheit anderer Rotaugen getan hatte.
Aber er war halt so froh, dass er seinen Dark wieder hatte und nun sollte nichts mehr zwischen ihnen kommen, nicht einmal dieser Hiuma, den er verstohlen musterte und der offenkundig keine Angst vor ihm hatte.
Irgendwann wird Dark nicht in deiner Nähe sein, dachte er frohlockend. Und dann werde ich dich kriegen. DU wirst mir meinen Tyrannen nicht wegnehmen!
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BeitragThema: Re: Jurassic Park Nation - Erstentwurf (FanFiction)   06.07.13 20:58

Hallo Mafnar,

Ich hab mich jetzt mal ein bisschen reingelesen in die ersten vier Kapitel. Ich muss ganz ehrlich sagen mein Geschmack ist es jetzt nicht unbedingt, aber du hast die Idee mit einem sozialen Verhalten innerhalb der Raptoren-Rudel gut rübergebracht und diese Idee hatte glaub ich vor dir noch keiner und sie hat irgendwie was. Smile 

Ein paar Kritikpunkte habe ich aber. Zum einen der Titel. Du hast es "Jurassic Park Nation" getauft, die Herkunft dieses Titels erschließt sich einem ja, bloß sollte der Titel eines Buches oder einer Geschichte eigentlich das sein worum es geht, sprich er sollte etwas mit der Haupthandlung zu tun haben.
Ja auf der Insel auf der die Geschichte spielt gibt es einen Inselstaat der Jurassic Park Nation heißt, aber darum dreht es sich im Kern ja nicht, sondern um Jack und Silver und den Rest des Raptorenrudels. Daher finde ich, solltest du diesen Titel nochmal überdenken.
Oder wenn du sehr an diesem Titel hängst, dann solltest du die Geschichte zumindest um einen größeren Handlungsstrang erweitern der sich um einen Menschen innerhalb der Jurassic Park Nation dreht. Vielleicht einen Umweltaktivisten der sich als Spion eingeschlichen hat? Kannst dir ja mal ein paar Gedanken dazu machen. Wink

Zum anderen stechen mir immer wieder diese englischen Raptorennamen ins Auge. Ich finde so englische Namen irgendwie unpassend. Woher können die Raptoren überhaupt englisch? Gehen dir nicht irgendwann die englischen Begriffe aus? Ich hab die anderen Kapitel auch etwas überflogen und da kommen anscheinend immer mehr Dinos mit Namen.
Naja ich denke das ist Geschmackssache. Neutral 

Zitat :
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Also ich muss Dr. Henry Wu recht geben du solltest ein Buch daraus machen. Da solltest du wirklich mal darüber nachdenken.
Naja man kann auch übertreiben. Es ist schon eine gute Fanfiction aber als richtiges Buch? Da müsste er noch einiges ändern.
Er kann ja auch nicht einfach etwas was mit Jurassic Park zu tun hat als Roman rausbringen, das müsste er erst einmal lizensieren lassen und dass Universal eine Fanfiction lizensiert, ich glaube die Chancen dafür sind eher gering.
Lobesgrüße und Träume schön und gut aber trotzdem realistisch bleiben Leute.Wink
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BeitragThema: Re: Jurassic Park Nation - Erstentwurf (FanFiction)   06.07.13 21:13

Danke für deine sehr konstruktive Kritik. SAolche kritischen Äußerungenn helfen einem Schreiber immer, sich zu verbessern. Nun zu deinen Anmerkungen.

1. Natürlich kann ich keinen Roman aus dieser Sache machen. Die Lizenzrechte liegen bei jemand Anderem und ich würde Klagen an den Hals kriegen, wenn ich es ohne Einwilligung veröffentlichen würde, deshalb auch das Internet als Mittel des Postens.
2. Die englischen Namen der Raptoren wurden zumeist aufgrund von Charaktereigenschaften gewählt und weil Jack als Amerikaner später ihre Namen so versteht, wie sie hier wiedergeben wurden. Stammesbezeichnungen wiederum sind in aus dem Raptorischen übersetzter, also deutscher Variante zu lesen, damit klar zwischen dem Namen und dem Clan/Stamm/Schwarm unterschieden werden kann.
3. der Titel für diese FGeschichte war auch nur vorläufig. Ein anderer ist mir bislang noch nicht eingefallen^^
4. Die intelligenten Raubsaurier werden in späteren Kapiteln erklärt. Hat alles mit einer uralten Zivilisation am Ende der Kreidezeit zu tun, die ihr Zentrum einst auf diesen Inseln gehabt hat.
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BeitragThema: Re: Jurassic Park Nation - Erstentwurf (FanFiction)   06.07.13 22:00

@Diino- Dingsda das Mafnar nicht einfach ein Buch rausbringen kann, sondern die Lizensen dazu bräuchte ist mir klar und das nicht jeder die Geschichte so mag wie sie ist sollte auch klar sein. Mir gefällt sie so wie sie ist sehr gut. Der Titel (Jurassic Park Nation) ist sicher nur der Arbitstitel dafür.


MfG Eddi Carr
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BeitragThema: Re: Jurassic Park Nation - Erstentwurf (FanFiction)   Heute um 23:08

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Jurassic Park Nation - Erstentwurf (FanFiction)

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