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"Genre" Charaktersache?!

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STWA88
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BeitragThema: "Genre" Charaktersache?!   19.04.13 11:19

Moin Landsleute! pirat

Wenn man sich selbst mal betrachtet oder über die Filme nachdenkt, die man vorzugsweise konsumiert - stellt man sich doch selbst die Frage - bin ich das was ich sehen will?
Warum begeistert mich die Jurassic Park Reihe? Ja, ich bin abenteuerlustig, möchte Urlaub in tropischen Gebieten machen, verknüpfe meine Kindheit damit und finde es übrigens sehr spannend zu sehen, wie der allwissende und "weltherrschende" Mensch von einer größeren Macht angegriffen wird. Wo wir, Züchter, Erschaffer und Kontrolleure aufeinmal von unseren Geistern, die wir riefen, eingeholt werden.
Cloverfield, Independence Day, 2012, Krieg der Welten sind ebenfalls Filme die ich nciht nur wegen den Special-Effects schätze, sondern auch wegen dem Umgang des egoistischen, panischen Menschen, in Situationen - die Ihnen zu seinen Urinstinken führen. Suspect

Warum ist es abstrakt, nach der Jurassic Park Reihe total auf die Scream-Reihe zu stehen?
Meine Freundin ist der Meinung, dass man in diesem Film (als Fan) sich in die Ausgangslage des Killers aus Fleisch & Blut stellen kann (Im Gegensatz zu Filmen mit paranormalen, außeririschen Bedrohungen) und das Gefühl von Macht einem liegt - sie sagt ich würde das Gefühl von Macht oder Herrschaft aus Filmen wie diesen beziehen.
Natürlich bin ich da anderer Meinung, ich finds einfach nur gut gestrikt, eine Mordserie geschickt in jugendlichen Leichtsinn und gegenseitigem, freundschaftlichen hochstacheln zu verpacken, das es wirkt, als können es die Nachbarjungs sein.

Wieso liegen mir keine Romanzen? Weil ich der Auffassung bin das die Realität nunmal nicht aus "Verlieben-Beziehung-Trennung-Beziehung-Hochzeit" besteht, sondern meist aus "Liebe-Trennung", deshalb ist das Liebesgeplänkel aus Hollywood naives Wunschdenken.

Deshalb frage ich euch, glaubt Ihr das Filme bzw. Musik das Innere in einem anstecken und "Filme gucken" weitaus mehr ist als "Geschmack"?! Füllen wir unseren Charakter als Ausgleich zu Differenzen in der persönlichen Gestalt?
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Kovu
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BeitragThema: Re: "Genre" Charaktersache?!   19.04.13 11:45

STWA88 schrieb:
Wieso liegen mir keine Romanzen? Weil ich der Auffassung bin das die Realität nunmal nicht aus "Verlieben-Beziehung-Trennung-Beziehung-Hochzeit" besteht, sondern meist aus "Liebe-Trennung", deshalb ist das Liebesgeplänkel aus Hollywood naives Wunschdenken.
Archaisches Morden und Sci-Fi sind nicht unbedingt 'realistischer'.

Die Realität der menschlichen Natur liegt irgendwo zwischendurch, zwischen Emotion und Rationalität. Somit müsste man einfach Liebesfilme mit einem gesunden Schuss Pragmatik machen. Oder Tier-Dokus schauen Razz

Ich denke, Filme und Spiele die wir konsumieren reflektieren einfach das, was wir in dem im Film/Spiel dargestellten Ausmass nicht haben können, bzw, wir sehnen uns eigentlich immer nach dem, was irgendwie anders ist. Weswegen gehen die meisten ins Ausland für den Urlaub? Man könnte ihn gerade so gut im eigenen Land verbringen... dennoch will man was neues erfahren... man will beispielsweise mal scheinbar grenzenlose Wildnis erleben, die man in der Schweiz nicht mehr haben kann, weil sich an jedem Berg oder Rand eines 'Wäldchens' die Zivilisation breit macht.

Der rest entscheidet sich dann einfach anhand von dem, ob man eher ein rationaler oder eher ein emotionaler Typ ist. Emotionale Typen brauchen eher Liebesgeschichten, und rationale wollen mit der Härte des Lebens konfrontiert werden... man kann dabei nicht sagen dass das eine richtig ist oder das andere falsch, man ist halt einfach so gestrickt.
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BeitragThema: Re: "Genre" Charaktersache?!   19.04.13 23:32

Schwer zu sagen warum ich Jurassic Park mag.
Ich hab den Film ja schon als Kind gesehen und war begeistert.

Einerseits wegen den Dinosauriern: Keine Ahnung warum ich Dinosaurier mag. Ich mag irgendwie ihre Form, wie sie sich fortbewegen, und ihre Artenvielfalt.
Das war früher ein bisschen wie Pokemon. (Kannte damals alle 101 Laughing )

Dann natürlich auch wegen dem "JP-Universum", dass mir um einiges zugänglicher war als beispielweise das Star Wars oder Star Trek Universum, da es immer noch auf unserer Erde, in unserer Zeit und mit den heute bekannten technischen Mitteln spielt.

Ich mochte den Film eigentlich nicht so sehr, als Horrorfilm sondern mehr wegen der Faszination an den Dinosauriern und der Technik.
Um ehrlich zu sein gefiel mir die Szene in den der T-Rex aus dem Gehege ausbricht damals nicht sehr.
Ich weiß nicht genau wieso.
Ich fand die hellen, bunten Szenen immer am besten in denen m an die Dinosaurier in ihrer ganzen Gestalt sehen konnte.

Ich mochte JP nicht wegen dem Untergangszenario.
Nicht, dass ich Untergangszenarien nicht mögen würde, ich finde auch Filme toll, in denen die Menschheit in aussichtslose Situation getrieben wird z.B. Krieg der Welten, oder Deep Impact.
Tatsächlich hätte ich es schöner gefunden, wenn der Jurassic Park tatsächlich geklappt hätte und John Hammond seinen Traum verwirklichen hätte können.
Ähnlich wie im realen Leben, hat es mir damals im Film überhaupt nicht gefallen wenn etwas schiefgeht. Laughing
Vielleicht war ich noch zu sehr die Happy Ends von Disney gewöhnt.

Heute finde ich es schon gut, wie der Film ausgegangen ist, wegen der Moral, außerdem wäre er ja sonst sau langweilig.^^


Zitat :
Warum ist es abstrakt, nach der Jurassic Park Reihe total auf die Scream-Reihe zu stehen?
Meine Freundin ist der Meinung, dass man in diesem Film (als Fan) sich in die Ausgangslage des Killers aus Fleisch & Blut stellen kann (Im Gegensatz zu Filmen mit paranormalen, außeririschen Bedrohungen) und das Gefühl von Macht einem liegt - sie sagt ich würde das Gefühl von Macht oder Herrschaft aus Filmen wie diesen beziehen.

Bei mir ist es genau andersrum:
Ich steh total auf Filme wo man von etwas unbekannten bedroht wird. (The Ring, Poltergeist, Sign, wieder Krieg der Welten)
Horrorfilme mit Massenmördern finde ich total langweilig. Das sind auch nur Menschen die totgehen können. Keine Übermacht, keine Überraschungen, nichts mysteriöses, man weiß sofort mit was man es zu tun hat.


Dinosaurier finde ich auch auf ihre Art und Weise Übermächtig bzw. mysteriös;
...Wenn man als einfacher kleiner Mensch in ihrer Welt "strandet"... Und man nie weiß wo der Tod lauert, denn sie können sich extrem gut verstecken, auch riechen, gegen die großen kannst du dich noch in Löchern verstecken, aber die kleinen folgen dir überall hin...

Das erinnert mich jetzt an meine Kindheit wo unsere Eltern uns von Monstern erzählt haben und dann mit uns nachts mit Taschenlampe im Wald oder alten Schuppen rumgelaufen sind, um die zu suchen.
Da geht einem echt die Pumpe lol!
Oder als man noch mit seinem Freund im Wald mit Holzwaffen gegen imaginäre Dinosaurier gekämpft hat. Very Happy



Zitat :
Deshalb frage ich euch, glaubt Ihr das Filme bzw. Musik das Innere in einem anstecken und "Filme gucken" weitaus mehr ist als "Geschmack"?! Füllen wir unseren Charakter als Ausgleich zu Differenzen in der persönlichen Gestalt?

Die Frage ist ja was war zuerst da? Hat mein Charakter sich schon vorher für so etwas interessiert oder wurde er erst durch den Film geformt?

Bei JP und Dinos bin ich mir da nicht ganz sicher scratch
Ich glaube ich hatte schon vorher Dino-Spielzeug und Dino-Bücher und das Interesse wurde erst durch den Film so richtig entfacht.
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BeitragThema: Re: "Genre" Charaktersache?!   10.09.13 12:00

Ich mag "Jurassic Park" aus folgenden Gründen:

1) Die Animation
Die visuellen Effekte und Animationen in den Filmen sind klasse! Manche Filme können heutzutage nicht mal eine so geniale Animation aufweisen.

2) Die Schauspieler
Die Besetzung ist einfach klasse (allen voran Jeff Goldblum Very Happy). Die Schauspieler bringen die Atmosphäre dieses gefährlichen Ortes gut rüber, was natürlich auch an der tollen Filmmusik liegt.

3) Die Story
Ich finde die Geschichte toll! Wissenschaftliche Storys find ich sowieso klasse, auch wenn ich (leider) nicht viel von Wissenschaft verstehe. Archäologie finde ich auch spannend, weswegen mir auch die "Indiana Jones"-Filme gefallen.

Für Dinosaurier habe ich mich bisher nicht sooo sehr interessiert, aber da meine Schwester ein echter Dino-Fan ist, hab ich schon einiges darüber in Erfahrung gebracht. Und jetzt interessiere ich mich immer mehr für die Urzeittiere.

Ich bevorzuge das Fantasy-Genre, sowohl bei Büchern als auch bei Filmen, aber das ist auch schon die einzige Bedingung. Egal ob Liebesromanze, Abenteuerfilm (aber nicht zu viel Blut und Geballer) oder sonst was - solange die Geschichte mich fesselt und das Gesamtpaket stimmt, schaue ich mir fast alles an, was mit Fantasy zu tun hat.
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BeitragThema: Re: "Genre" Charaktersache?!   Heute um 11:28

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