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Flora und Fauna auf der Isla Sorna

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Sam
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BeitragThema: Flora und Fauna auf der Isla Sorna   14.03.11 15:56

Ich habe mir da mal eine Frage gestellt. In JP 1 sind die Gehege ja auf die Bedürfnisse der Dinos angepasst (zumindenst wird es irgendwie versucht worden sein).
Die Isla Sorna ist ja aber aller wahrscheinlichkeit ''unbearbeitet''. Das heisst dass die Natur dort ganz normal wächst ohne ausgestorbene Pflanzen (abgesehen von ein paar alten Freilaufbereichen vielleicht). Dieses wiederum führt zu der Annahme dass es die Dinosaurier geschafft haben sich den heutigen Umständen anzupassen.
Da weiterhin ein kleines Ökosystem entstanden ist könnte das doch zu der Annahme führen dass einige der geklonten Saurier abermals ausgestorben sind, da sie sich entweder nicht an die aktuelle Natur oder an das kleine Ökosystem anpassen konnten.
Wie seht ihr das?
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Kovu
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BeitragThema: Re: Flora und Fauna auf der Isla Sorna   14.03.11 16:17

Selbst die ausgestorbenen Pflanzenarten mussten irgendwo wieder entwickelt und gezüchtet werden. Abgesehen davon glaube ich nicht an die Abhängigkeit der Dinosaurier von Paläobotanik, da sie im Grunde keine echten, mesozoischen Dinosaurier sind, sondern mit anderen Genen (von modernen Tieren) mutiert wurden.

Mich würde viel eher interessieren wieso die Dinosaurier trotz des angeblichen Lysin-Mangels dort überleben konnten Razz
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BeitragThema: Re: Flora und Fauna auf der Isla Sorna   14.03.11 16:19

Das mit dem Lysin wird ja im zweiten Teil erklärt Surprised

Aber die entwickelten Ur- Pflanzen werden sich kaum auf der Insel ausgebreitet haben da sie eben nicht angepasst sind (und falls doch würde es Jahrzehnte dauern).
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BeitragThema: Re: Flora und Fauna auf der Isla Sorna   14.03.11 16:59

Sam schrieb:
Das mit dem Lysin wird ja im zweiten Teil erklärt Surprised
Nicht wirklich, nein. Das waren auch nur ein paar fadenscheinige Sätze...
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BeitragThema: Re: Flora und Fauna auf der Isla Sorna   14.03.11 17:04

Nein wieso fadenscheinige Sätze?
Die Pflanzenfresser haben wohl Pflanzen gefressen welche viel Lysin enthielten und die Fleischfresser haben ja die Pflanzenfresser gefressen und dadurch dann das Lysin aufgenommen.

Ein ganz normaler Kreislauf also.

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Sam
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BeitragThema: Re: Flora und Fauna auf der Isla Sorna   14.03.11 17:06

Im Endeffekt baut die Erklärung ja auf das Buch DINO PARK auf, wo einige Raptoren sich über Sojabohnen hermachen um ihren Lysinspiegel zu decken.

Es wird ja auch nirgendwo erwähnt wieviel Lysin benötigt wird oder ob dieser Gen- Deffekt vererbt wird. Da bleibt also durchaus Platz für Spekulationen Surprised

Und das sich niemand die Pflanzen (mit ihrem Lysingehalt) auf der Sorna näher angesehen hat unterstützt ja die These das auf der Insel hauptsächlich aktuelles Gewächs blüht.
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BeitragThema: Re: Flora und Fauna auf der Isla Sorna   14.03.11 17:07

...ja, aber ein riesen Armutszeugnis für Dr. Wu, wenn die Tiere durch simple Nahrungsaufnahme genügend Lysin zu sich nehmen Wink .

Fadenscheinig eben. Ich hätte gerne mehr über diesen Fehler im Konzept erfahren.
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BeitragThema: Re: Flora und Fauna auf der Isla Sorna   14.03.11 17:10

Zitat :
ja, aber ein riesen Armutszeugnis für Dr. Wu,

Naja, die Pflanzen in den Gehegen auf der Nubla hatten eben keine Lysin- Pflanzen.
Und die auf der Sorna hat niemand überprüft weil es niemand für wichtig angesehen hat, da von einem Ausbruch nicht ausgegangen wurde.
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BeitragThema: Re: Flora und Fauna auf der Isla Sorna   14.03.11 18:37

Zitat :
da von einem Ausbruch nicht ausgegangen wurde

Da sie ja dort auch eigentlich nicht gehalten, sondern nur gezüchtet werden sollten und dann eben auf der Nublar gebracht werden sollten!
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BeitragThema: Re: Flora und Fauna auf der Isla Sorna   17.03.11 9:49

Rein theoretisch müsste es doch auch kleine Tiere auf der Insel geben. Also Frösche und vielleicht ja auch kleine Nager. Wäre intressant, so eine Co- Existenz von Dinosauriern und unserer Tierwelt.
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BeitragThema: Re: Flora und Fauna auf der Isla Sorna   17.03.11 22:32

Es würde ein massives Ungleichgewicht zur Folge haben. Die meisten der vermutlich isoliert auf der Insel lebenden Tiere würden ausgerottet. Wie verträglich das für das Ökosystem der Insel an sich wäre ist fraglich. Der Mensch hat bisher bei jedem Versuch, fremdartige Tiere in ein Ökosystem einzubringen (und dabei das System im Gleichgewicht zu halten), versagt (z.B.: http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article3013459/Wie-Katzen-und-Kaninchen-eine-Insel-verheeren.html). Dies hätte auch gravierende Folgen für die Vegetation, wenn das Zusammenspiel der Insekten/Wirbeltiere und Pflanzen (Bestäubung, Transport der Samen, Verbiss) gestört wird.

Von daher müsste man annehmen inGen hätte die ganze Insel mehr oder weniger nach ihren Plänen gestaltet und bepflanzt.
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BeitragThema: Re: Flora und Fauna auf der Isla Sorna   18.03.11 2:47

InGen hatte ja aber nie vorgesehen dass die Dinosaurier sich auf den Rest der Insel bewegt hätten. Und da die Sorna nun auch nicht klein zu sein scheint glaube ich das es zu teuer gewesen wäre die Insel im Vorfeld komplett zu ''reinigen''. Zumal man die Insel kaum von Vögeln und Insekten befreien könnte.

Der zweite Teil spielt vier Jahre nach dem ersten. Das heißt dass die Dinosaurier sich irgendwann in diesen vier Jahren befreit haben müssten. Da es auf der Insel scheinbar kaum etwas größeres als eine Maus oder ähnliches gibt, wird das Ökosystem von den Dinosaurier wohl kaum gestört sein. Aber selbst wenn man davon ausgeht dass das Ökosystem irgendwann zusammenbricht würde dies wohl länger als die maximal vier Jahre dauern die die Dinos frei umherlaufen.

@Kovu: Dein Beispiel kannte ich auch schon. Aber inwiefern trifft es auf die Dinosaurier zu da sich ihre Nahrung ja eher nicht mit denen von Kleintieren überschneidet? Okay, vielleicht haben die Compys eine Froschpopulation ausgerottet aber sonst fällt mir gerade nichts ein.

Noch einmal speziell zur Fauna der Sorna: Im Gegensatz zum Roman, wo das Ökosystem alles andere als stabil ist, ''gedeihen die Tiere prächtig'' im Film. Wie kam es also zu diesem scheinbar ausgeglichenen Verhältniss zwischen Pflanzenfresser verschiedener Größe, Fleischfresser verschiedener Größe und Aasfressern? InGen wird in ihren Labors ja kaum im Verhältniss geklont haben sondern eher auf die Ansprüche im Park. Sprich, wenn sie fünf T-Rexe benötigt hätten und nur einen Brachio dann hätten sie es eben so geklont.
Wie kommt also nun dieses gesunde Gleichgewicht zustande? Ist dies alles nur ein glücklicher Zufall oder haben nur einige wenige Tiere den Sturm überlebt, und die Planzenfresser vermehrten sich einfach schneller?
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BeitragThema: Re: Flora und Fauna auf der Isla Sorna   18.03.11 19:37

Die Grösse der Tiere spielt bei der Störung eines Ökosystems keine Rolle. Tatsache ist, dass die Dinosaurier an einen Ort verpflanzt wurden, der nicht in geringster Weise auf ihre Anwesenheit vorbereitet war. Pflanzenfresser würden beispielsweise die Vegetation kahlfressen auf die kleinere Tiere wie Vögel, Mäuse oder Insekten angewiesen sind.

In Australien gilt z.B. der Brumby (Australisches verwildertes Pferd) oder unter anderem auch das Rotwild als 'Pest', da sie sich rasend ausbreiten und alles kahlfressen, und damit die einheimischen Tiere (ganz egal ob klein oder gross) deplazieren.

Der Kollaps kann so auf einer Insel locker in einem Jahrzehnt herbeigeführt werden, und Auswirkungen wären von Jahr zu Jahr verstärkt sichtbar. Die Kolonialisierung hat perfekt bewiesen welche Schäden wir mit Einführung fremder Arten hervorrufen. Das betrifft nicht nur die Tierwelt, sondern auch die Pflanzen... Ambrosia artemisiifolia beispielsweise - eine invasive Pflanze aus Amerika, die uns hier massive Probleme macht und beim Menschen gar hohes Potential zu Allergien hat.
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BeitragThema: Re: Flora und Fauna auf der Isla Sorna   18.03.11 22:50

Kovu schrieb:

In Australien gilt z.B. der Brumby (Australisches verwildertes Pferd) oder unter anderem auch das Rotwild als 'Pest', da sie sich rasend ausbreiten und alles kahlfressen, und damit die einheimischen Tiere (ganz egal ob klein oder gross) deplazieren.

Wobei Australien ja bis vor gar nicht so langer Zeit eine große Megafauna hatte. Die eingeführten Dromedare z.B. haben perfekt eine offene ökologische Nische besetzt. Ganz ohne Arten zu verdrängen oder dem Lebensraum zu schaden.
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BeitragThema: Re: Flora und Fauna auf der Isla Sorna   23.09.11 14:04

Hierzu empfehle ich euch mal das Buch "die Ameise als Tramp", hier werden die Invasiven eingriffe in Ökosysteme gut dargestellt.

Neben dem, dass Sorna nie eine so grosse Population ernähren könnte, haben wir einfach zu viele Fleischfresser auf der Insel. Angefangen bei den Rexen, dem Spino, den Raptoren, den Ceratosaurier und den Dilos.

Wobei man beachten muss, dass die Rexe und der Spino (gehe mal von nur 2 - 3 Exemplaren aus) so oder so nach einer gewissen Zeit aussterben werden, wegen Vermehrung wird es da wohl Essig.

Die Raptoren werden wohl überleben, auch die Compys. Bei den Ceratos und den Dilos wissen wir nicht, wie gross die Population ist.

Die Pflanzenfresser müssen allerdings von etwas leben, wir haben ja einige grosse Brocken auf der Insel. Mamenchisaurus, Brachiosaurus, Hadrosaurier aller Art, die Ankylosaurier, die Pachys und die Triceratops und Stegosaurus.
Die brauchen alle sehr viel Futter. Auf Nublar wurde es, gemäss dem Buch, importiert. Auf Sorna ist dies nicht möglich. Also werden die Tiere dies wohl alles einmal kahl fressen.

Die Fleischfresser machen Jagd auf die Pflanzenfresser, nur, von was leben sie, wenn es die nicht mehr gibt? Von den anderen Fleischfressern.

Somit würde ich mal schätzen, dass nach einiger Zeit die Raptoren, da am meisten und intelligentesten, die dominante Spezies auf der Insel werden. Und irgendwann werden auch die nichts mehr zu fressen haben. Dann müssen sie Kanibalissmus betreiben.
Wie lange die Population dies durchhält, das ist eine Frage.
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